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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Duocarns - Ewige Liebe, Pat McCraw
Pat McCraw

Duocarns - Ewige Liebe



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Mercuran lag, wie versprochen, in ihrem gemeinsamen Bett. Er war während des Films eingeschlafen. Tervenarius machte den Fernseher aus, entkleidete sich und schlüpfte unter die Decke. Er musste darüber nachdenken, was Solutosan ihm erzählt hatte. Aber seine Gedanken schweiften ständig ab und verweilten in dem Raum einige Türen weiter.


Solutosan und Ulquiorra hatten sich zusammengetan. Sie waren bereits vom ersten Augenblick an Freunde gewesen. Sie waren es, seit Ulquiorra es geschafft hatte die Anomalie zum ersten Mal vollständig zu öffnen, um auf die Erde zu kommen. Solutosans Energie war erst in vollem Umfang durch seinen Vater geweckt worden. Um sie beherrschen zu lernen, hatte er Ulquiorra gebeten, ihm den Umgang damit beizubringen.


Tervenarius rutschte von hinten näher an Mercurans nackten, glatten Leib.


Sicherlich waren die beiden sich durch diese Lehrstunden näher gekommen. Er erinnerte sich, wie er zu der Zeit, als sie noch Bacanis jagten, gemeinsam mit Solutosan in der Männerwelt auf dem westlichen Mond war. Der damalige Duocarns-Chef hatte sich dort ebenfalls, wie selbstverständlich, mit hübschen, duonalischen Männern vergnügt. Tervenarius hatte immer gedacht, dass der heterosexuelle Solutosan dies aus Ermangelung mutiger, weiblicher Wesen getan hatte, denn die Duonalierinnen fürchteten sich vor den Duocarns. Seine Meinung hatte sich bestätigt, als Solutosan auf der Erde Aiden gefunden und mit ihr Halia gezeugt hatte. Nach deren Tod hatte er sich die Auranerin Vena zur Frau genommen. Die Verbindung zu Ulquiorra würde deshalb wohl für alle Duocarns überraschend sein. Wie Xanmeran wohl reagieren würde, erführe er von der Verbindung seines besten Freundes mit seinem Sohn?


Er streichelte sanft Mercurans seidigen Oberschenkel und seufzte zufrieden. Er hatte sein Glück schon vor Jahren gefunden - in dem Humanoiden David, der ihm damals regelrecht in die Arme gefallen war. Für ihn war David durch das unsterblich machende Sternentor gegangen und hatte sein menschliches Dasein aufgegeben. Nun war er, als Mercuran, mit den Adern voller Quecksilber, für immer mit ihm verbunden. Tervenarius atmete tief den honigsüßen Duft von Mercurans Haar ein und brummte schläfrig. Er war glücklich.


Ein heftiger Knall ließ ihn hochschrecken. Gleichzeitig fielen sämtliche elektrische Geräte in ihrem Zimmer aus. Das war der Sicherungskasten. Ein Stromausfall! Er tastete nach Mercuran. Sein Geliebter schlief seelenruhig weiter.


Tervenarius fluchte leise und schob sich aus dem Bett. Er bildete auf seiner Hand intensiv gelb leuchtende Pilzsporen, die ihm den Weg zu den Sicherungen erhellen würden. Ohne sich anzuziehen, lief er zum Sicherungskasten auf dem langen Flur und stieß auf dem Weg mit Smu zusammen.


»Verdammter Stromausfall! Jetzt ist mein kompletter Spielstand weg!«, knirschte der.


Tervenarius öffnete den Stahlkasten und sah hinein. Etwas hatte die Hauptsicherung des Hauses überlastet. Er wunderte sich, dass der ganze Kasten Hitze ausstrahlte. Er erneuerte die durchgebrannte Sicherung und das Licht im Haus flammte wieder auf.


»Das kann aber nicht durch einen kleinen Kurzschluss ausgelöst worden sein. Die Kiste glüht ja regelrecht!« Smu stand neben ihm und starrte neugierig auf die Hauselektrik.


Ihr Götter! Es waren ja zwei Energetiker im Haus!


Tervenarius seufzte. »Das werden wir in Zukunft wohl öfter erleben, Smu.«


Smu, in einer bunten Haremshose mit nacktem Oberkörper, nutzte die Gelegenheit, ihn von oben bis unten neugierig zu mustern und grinste breit. »Wie kommst du darauf?«


Terv überlegte kurz. Spätestens am nächsten Morgen würden die anderen Männer es sowieso wissen. »Solutosan ist wieder da. - Na ja, zumindest kommt er in Zukunft gelegentlich wieder her.«


Smu hatte sich schon Richtung Küche in Bewegung gesetzt. »Ich gehe mir einen Kakao machen. Kommst du mit?«


Tervenarius nickte. »Aber ich hole mir noch eine Hose. Sonst guckst du mir noch etwas Wichtiges weg!« Smu kicherte.


Er rührte bereits in seiner riesigen, blauen Tasse, als Tervenarius in einer schwarzen Jogginghose in die Küche trat und sich etwas Kefir in ein Glas einschenkte.


»Was war nun mit dem Stromausfall?«, fragte Smu und pustete auf seinen dampfenden Kakao.       


Terv trank bedächtig einen Schluck. »Schätze mal, der kam durch unsere Energetiker.«


»Mehrzahl?« Smu schickte ihm einen grünen Blick über den Tassenrand.


»Ja, Solutosan und Ulquiorra sind hier.«


»Ach sooo!« Beruhigt trank Smu einen großen Schluck Kakao. Verschluckte sich und hustete. »Was?«, keuchte er. »Wieso? Warum? Beide? Wo? In einem Zimmer? In einem - ähm ...«, jetzt dämmerte ihm langsam die ganze Tragweite. »... Bett?«, fragte er lahm. »Au Mann!«


Tervenarius grinste verschmitzt.


»DAS hätte ich jetzt niemals gedacht!«, staunte Smu.


»So habe ich auch reagiert. Aber du weißt ja, wie das Leben so spielt.«


»Sag mal, sind die nicht eigentlich straight? Kommen die zwei jetzt öfter her? Wenn ja, dann hoffe ich, dass sie mich vorwarnen. Dann speichere ich vorher meine Spiele!«


Tervenarius lachte. Die Situation war wirklich zu komisch. Und diese Reaktion war typisch für Smu.


»Hast du eine Vorstellung davon, wie Sex bei Energetikern ist?«, flüsterte Smu ganz andächtig hinter seiner Tasse. »Wenn dabei sogar die Sicherungen rausfliegen ...« Er war eine Weile still und trank seinen Kakao aus. »Apropos Sicherungen durchknallen. Wir schulden Bar noch einen Besuch. Ich bin wieder fit. Wie wäre es, wenn wir beide ihn mal besuchen würden? Man kann mir nicht einfach ungestraft ein Messer in den Bauch rammen!«


Damit hatte Smu recht. Eigentlich sollte Meodern ja mit zu Bar gehen, um die alte Angelegenheit zu klären, aber der flog entweder als Model in der Welt herum oder war bei einer seiner Frauen. Er war der Duocarns-Chef und immerhin hatte Skars Aktion sie einen Porsche gekostet - zusätzlich zu Smus Verletzung.


»Du warst ja schon in seinem Club. Sei so nett und geh noch einmal hin und sage ihm, dass die Duocarns ihn am Freitag um zehn Uhr abends sprechen wollen. Machst du das?«


Smu grinste. »Es wird mir ein Vergnügen sein.«


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