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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Die Einherjer, Pascal Wokan
Pascal Wokan

Die Einherjer


Drachenblut

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Salz und Blut. Das Erste, was ich schmeckte. Das Salz des Meeres, das Blut in meinem zerstörten Mund, den Schmerz meiner Wunden. Als Nächstes drang das Schmatzen der Wellen an meine Ohren. Gelegentlich kreischte ein Vogel in der Ferne und ein zorniger Windstoß fuhr über mich hinweg, zerzauste meinen geflochtenen Zopf, erfasste meine Kleider und versuchte, mich zum Aufstehen zu bewegen. Aber ich wollte liegenbleiben, die Welt um mich spüren und der Frage auf den Grund gehen, wie ich hatte überleben können. Ich öffnete die Augen einen Spalt. Die Sonne ließ gezackte Lichtdolche an meinen Sichträndern aufblitzen. Ein blauer Himmel spannte sich weit über den Horizont, keine Wolke war zu sehen. Es brannte ganz hinten in meiner Kehle und ich versuchte, tief Luft zu holen, aber stattdessen würgte ich braunes Wasser und Schlamm aus der Lunge und Dreck aus dem Mund. Vorsichtig fuhr ich über meine raue Wange, spürte das getrocknete Salz auf der Haut und die dicken Schwellungen. »Noch am Leben«, krächzte ich. »Noch am Leben …« Stöhnend drehte ich mich auf Hände und Knie, kroch durch den Sand, weg vom Wasser, und keuchte durch zusammengebissene Zähne. Mein Atem ging stoßweise und brannte wie Sau. Meine Hände gruben sich in den groben Sand, rutschten über glitschige Steine, zerbrachen kleine Muscheln. Dann fanden meine Finger ein Stück nasses Gras und ich rollte mich inmitten von feuchtem Laub und Schlamm auf den Rücken. Die Welt drehte sich und mein Kopf sackte zur Seite. Erinnerungen übermannten mich. Das offene Meer, ein nacktes, glitschiges Stück Holz, an das ich mich klammerte, während der Sturm um mich tobte und Wellen über mir einbrachen. Das Wasser, das mich in die tiefe Dunkelheit ziehen wollte, die Urkräfte, die mich gefangen hielten. »Nein«, gurgelte ich und durchlebte die Zeit auf dem offenen Meer erneut. »Nein.« Ich versuchte, die Erinnerungen mit einer Hand wegzuwischen, aber ich konnte sie kaum heben. Ich sah wieder das Gesicht in den riesigen Wellen vor mir. Es war immer da gewesen, hatte mich beobachtet und mich weiter aufs Meer gezogen, fort von Skaldheim. Vielleicht war es eine Wahnvorstellung gewesen, die mich übermannt hatte, als ich zwischen Leben und Tod geschwebt war. Vielleicht war auch mehr dran als mir lieb war. »Wer bist du?«, wiederholte ich mit tauben Lippen die Worte, die das Gesicht zu mir gesprochen hatte. »Wer bist du?«, wiederholte ich und kämpfte verzweifelt gegen die Ohnmacht. Eine Weile lag ich da und starrte in den Himmel, während das Wetter mir den Schweiß aus den Poren trieb und mein Atem pfeifend durch die raue Kehle fuhr. Es war heiß. Die Sonne lastete wie ein schweres Gewicht auf mir. Sie durchdrang meine Kleidung und brannte auf der Haut. Sie perforierte die Haut und drohte jede Flüssigkeit aus mir zu pressen, das Leben aus mir zu saugen und mich in die Knie zu zwingen. Dabei musste sie sich gar nicht viel Mühe geben. Bei dem Gedanken musste ich lachen. Ein raues, brüchiges Lachen. Als es schließlich verklang, setzte ich mich auf und zuckte sofort vor Schmerz zusammen. Dann rappelte ich mich schwankend auf, lehnte mich gegen den nächsten Felsen und wagte ein paar tiefe Atemzüge, während mich die Sonne von oben bedrängte und der salzige Wind von vorn ins Visier nahm. Er wehte vom weiten Meer über das nackte Ufer und brachte neben der Wärme auch Sandkörner mit, die jede Ritze in meiner nassen Lederrüstung fanden. »Wie lange war ich dort draußen?«, murmelte ich vor mich hin. Das Meer antwortete nicht. Es war vollkommen unscheinbar, obwohl es mich seit meiner Flucht von der Sternenstahlinsel gefangen gehalten hatte. Ich beschattete mit der Hand die Augen und zwinkerte der gleißenden Sonne entgegen. Das Ufer streckte sich von einem Horizont zum nächsten, eingefasst von zerklüfteten Hängen, unterbrochen von steilen Felsen. Blickte ich hinter mich, erhoben sich grasbewachsene Hügel, die ab und an Baumgruppen trugen, und ein weites, unbekanntes Land lag vor mir. Ich kratzte Dreck aus der Nase und den Ohren, rieb den Sand aus den Augen und zog schließlich meine Rüstung aus. Sie knirschte bei jeder Bewegung und ich kam mir vor wie ein Schalentier, das seine Kruste abwarf. Dann rollte ich das Untergewand hoch, um genau zu betrachten, wie übel es mich erwischt hatte. Die rechte Seite wies die gleichen schwulstigen, gezackten Narben auf wie immer, aber die andere war mit blauen und violetten Schwellungen übersät. Am schlimmsten waren die Rippen, die bei jeder Bewegung schmerzten, aber es fühlte sich nicht an, als wäre etwas gebrochen. Mein Bein war in einem üblen Zustand, die Pfeilwunde war immer noch nicht verheilt und prangte wie ein verfaultes, blutiges Stück Fleisch zwischen Schlamm, Seetang und Stofffetzen. Es tat verdammt weh, aber ich konnte den Fuß einigermaßen belasten. Das war das Wichtigste, denn ich brauchte die Füße, um von hier wegzukommen. »Also gut«, brummte ich und sah mich um. »Wo, im Namen der Götter, bin ich gelandet?« Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich auf dem Meer verbracht hatte. Um ehrlich zu sein verstand ich auch nicht, wie ich auf einem morschen Stück Holz hatte überleben können. Es musste alleine dem Zufall geschuldet sein, dass ich nicht zu Schlamm geworden war. Ich ging in die Knie und riss ein Büschel Gras aus. Vorsichtig steckte ich einen Halm in den Mund und kaute darauf herum. Vor ein paar Jahren war ich im Süden Skaldheims gewesen, aber selbst dort hatte das Gras nicht so saftig und grün ausgesehen. Nein, es schmeckte hier anders. Das war nicht Skaldheim. Ich war an einem anderen Ort, weit von meiner Heimat entfernt. Aus einer Eingebung wollte ich meine Axt packen, griff aber ins Leere. Als ich mich umsah, sah ich den Griff zwischen zwei Felsen herausragen. Ächzend und stöhnend schleppte ich mich dorthin, zog die Axt heraus und konnte einen Seufzer nicht unterdrücken. Hatte sie schon nach dem Kampf gegen Grendel auf der Sternenstahlinsel übel ausgesehen, war sie nun das perfekte Ebenbild von mir. Zerschlagen, krumm, eingedellt und kaum noch am Leben. »Scheiße!« Ich wischte den gröbsten Schmutz weg. Die Waffe eines Nordmanns war wichtiger als das eigene Weib, wichtiger als ein Balg und wichtiger als Gold und Reichtümer, und ich hatte mich nicht richtig um sie gekümmert. Der Anblick erschütterte mich zutiefst. Ein Funkeln in der Felskuhle ließ mich innehalten. Mit einigem Zerren und Knurren riss ich meinen alten, zerbeulten Topf heraus und drehte ihn hin und her. Der Topf war mir in alle Schlachten gefolgt, quer durch Skaldheim und wieder zurück. Und nun hatte er mich in ein fernes, fremdes Land begleitet. Meine Gefährten hatten darin gekocht und daraus gegessen: Beowulf, Seher, Siegfried, Krähe, Raubein, Lagertha und Håkon. Vermutlich waren alle wieder Schlamm, aufgeschlitzt, vergiftet oder vom Meer verschlungen. Außer Håkon, der war das größte Arschloch und der mieseste Verräter, den man auf dieser undankbaren Welt finden konnte. »Nur noch wir beide«, sagte ich, als ich den Topf hochhielt. Ein tiefer Riss klaffte an der Seite, von Rost zerfressen. Ich unterdrückte ein Stöhnen und ließ den Topf fallen. Dann stapfte ich los, so schnell ich konnte, den Hang hinauf ins Nirgendwo, während das Rauschen des Meeres leiser und das Gezwitscher der Vögel lauter wurde. Offenbar war ich der einzige Überlebende. *** Ich erwachte mit einem schmerzvollen Ruck. Glühendes Feuer zuckte wie ein Speer durch mein Bein, zog meine Seite hinauf, über die Rippen bis zu den Schultern. »Urgh«, stöhnte ich und konnte mich einen Moment nicht bewegen. Ich lag verdreht, mit angezogenen Knien, und mein Kopf ruhte auf etwas Hartem. Zögernd öffnete ich die Augen. Es war dunkel, aber durch die schmalen Ritze über mir drang schwaches Dämmerlicht. Meine Glieder fühlten sich steif und wund an, mein Kopf war auf die doppelte Größe angeschwollen. Ich richtete mich auf und sah mich benommen um. Ich befand mich in einer Höhle, den Eingang bildete nur ein schmales Loch, durch das ich hereingekrochen war. Ein Lagerfeuer zu entzünden hatte ich mich nicht getraut und ich war auch viel zu erschöpft gewesen. Meine Nase nahm einen neuen Geruch wahr. Zögerlich wandte ich mich meinem Bein zu. Die Wunde am Oberschenkel hatte angefangen zu faulen. Scheiße, auch das noch. Mir blieb nichts anderes übrig, ich musste sie ausbrennen, wenn ich nicht daran krepieren wollte. Aber so, wie die Wunde stank, war das Blut ebenfalls verdorben. Ich hatte schon namhafte Männer gesehen, die an einem Kratzer verreckt waren. »Also gut.« Ich packte meine lädierte Axt und kämpfte mich auf die Füße. Mittlerweile konnte ich den Fuß kaum noch belasten, ohne zischend durch die Zähne zu atmen. Vorsichtig, äußerst vorsichtig schob ich mich durch die Felsspalte und krabbelte ins Freie. Um die Wunde ausbrennen zu können, brauchte ich zuerst einen spitzen Gegenstand und ein heißes Feuer. Dafür musste ich … Verdutzt blieb ich stehen. Drei Gestalten standen vor der Höhle und betrachteten mich neugierig. Ihre Haut war so schwarz wie Tinte und sie waren in einfaches, sandfarbenes Leinen gekleidet. Ihre Haare waren bis auf die Kopfhaut geschoren, ihre Augen ungewöhnlich weiß und ihre Lippen hart aufeinandergepresst. Nackte Füße, nackte Arme, nackte Köpfe. Noch nie zuvor hatte ich Menschen mit solcher Haut gesehen, selbst im Süden von Skaldheim waren die Menschen nicht so dunkel. Offenbar waren sie keine Krieger, da sie keine Waffen trugen. Allerdings prangten stählerne, massive Ringe an ihren Hälsen, die links und rechts Haken besaßen. Der Moment zog sich in die Länge. Ich zog die Schultern hoch, legte den Kopf leicht schief und starrte einem tief in die Augen. Unwillkürlich zuckte er zurück, drehte sich um und flitzte davon. Wenn man kein Messer zur Hand hat, muss man nutzen, was einem blieb. Meine Hand fand wie von selbst meine Axt, mit der ich weit ausholte und sie ihm hinterherwarf. Wenn ich nicht unglücklich mein Bein belastet hätte, hätte die Axt glatt seinen Kopf gespalten. So verfehlte sie ihn um Haaresbreite und verschwand im Unterholz. »Kommt nur her!« Ich ging leicht in die Knie, was mir ein dumpfes Stöhnen entlockte. »Kommt her!« Die Dunkelhäutigen sahen mich an. Ich hatte so einen abgestumpften Blick schon gesehen. Gebrochene, armselige Gestalten ohne eigenen Willen. Sklaven. Das nahe Geäst raschelte, dann preschten mehrere Reiter hervor und trieben ihre Gäule zu einer sinnlosen, schäumenden Panik an. Sie umrundeten mich, Speere senkten sich und sie blieben in einem Wirbel aus Staub und Sand stehen. Ich bewegte mich nicht und beobachtete die Reiter aus den Augenwinkeln. Sie trugen rote, steife Uniformen mit breiten Schulterpolstern, sowie graue Hosen mit hohen Stiefeln und einen merkwürdigen Hut auf dem Kopf. Allerdings waren sie nicht so glattrasiert wie Südländer, sondern trugen dicke Schnauzer oder flauschige Backenbärte. Zum Zeichen, dass ich mich ergab, hob ich meine Hände. »Ich bin unbewaffnet!« Ein Reiter stieg ab und baute sich vor mir auf – zumindest gab er sich Mühe, denn er reichte mir gerade bis zu den Schultern. Er sagte etwas zu mir, das sich anhörte, als würde er auf einem knorpeligen Stück Fleisch kauen. Ich zuckte verständnislos die Schultern. »Keine Ahnung, was du kleiner Scheißer eben gesagt hast, aber wenn ihr mich nicht gehen lasst, wird Blut fließen.« Er blickte mich feindselig an. »Was haben wir denn hier? Einen ungewaschenen Wilden aus der alten Welt.« Mein Kopf ruckte hoch. Er betonte die Wörter anders, aber er hatte eindeutig in der Zunge des Nordens gesprochen. »Alte Welt?« Der Soldat zupfte an meiner Kleidung und legte ein schmallippiges Lächeln auf. »Wie bist du hierher gelangt?« »Geschwommen.« Er zog überrascht die Augenbrauen hoch. »Geschwommen? Das halte ich für unwahrscheinlich. Bist du womöglich einer aus dem Gefolge von Egbert?« Seine Stirn furchte sich. »Das könnte sein. Man sagt, er umgibt sich gerne mit Wilden.« Die Soldaten legten den Sklaven Ketten an die Halsringe, während die weiterhin stumpfsinnig auf den Boden starrten. »Wie wär′s, wenn du mir sagst, wo ich bin?«, fragte ich vorsichtig. »Ubria, aber dein tumber Verstand wird kaum in der Lage sein, eine Verbindung herzustellen, also erübrigen sich weitere Fragen.« Es war immer besser, die Erwartungen anderer zu erfüllen, weshalb ich ihn unschuldig anblickte. »Ubria? Was ist das?« Der Soldat wedelte mit dem Finger vor meiner Nase. »Ein mächtiges Reich. Verstehst du das? Geht das in deinen unförmigen Kopf?« Ich sammelte mich kurz. »Wer ist dieser Egbert?« »Das braucht dich nicht zu interessieren.« Er nickte den anderen zu. »Du musst nur wissen, dass mein Regent Eardwulf nicht leiden kann, wenn Wilde plündernd und mordend durch seine Ländereien ziehen, schon gar nicht Spione.« »Also?« »Also wirst du mit uns kommen und uns genau erklären, woher du kommst und welcher Mission du folgst.« »Und wenn ich mich weigere?« Er wandte sich den anderen Soldaten zu und sagte etwas in seiner eigenartigen kauenden Sprache. Sie verfielen in lautes Gelächter. Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf mich und stieß die Hacken zusammen. »Nun, in diesem Fall werden wir dafür sorgen müssen, dass du nicht mehr dazu in der Lage bist.« Der Soldat zu seiner Linken trat unverwandt vor und knallte den Speerschaft gegen meine Schläfe. Mir wurde der Kopf zur Seite gerissen und ich spürte warmes, klebriges Blut mein Gesicht hinabtropfen. Kurz schwindelte mir. Das war eine Sprache, die ich sehr gut verstand. Offenbar hatte der Soldat damit gerechnet, dass ich benommen zu Boden gehen würde. Womit er allerdings nicht rechnete, war, dass meine Hand nach vorn schnellte und seinen Speer packte, um ihn aus dem Sattel zu ziehen. Er fiel vom Pferd und knallte vornüber in den Dreck. Dann schwang ich herum, trieb die Speerspitze einem Gaul in die Flanke und knallte das stumpfe Ende einem anderen in die Seite. Die Gäule drehten durch. Der kleine Kerl, anscheinend der Anführer, schnauzte seine Männer an, worauf zwei aus ihren Sätteln sprangen und auf mich zu eilten. Im Speerkampf war es wichtig, den Abstand zum Feind zu verkürzen, was ich sofort tat. Ich blockte einen Schlag ab, Metall kreischte über Metall, knallte die Stange gegen die eine Hand, hebelte den anderen Speer aus und zog das stumpfe Ende quer über den Schädel des zweiten Soldaten. Mit einem überraschten Aufschrei ging er zu Boden. Ich wirbelte halb um die Achse, begegnete dem Angriff eines dritten Soldaten und warf den Speer, der ihn an der Schulter traf und glatt vom Gaul beförderte. Meine Art zu kämpfen überforderte sie. Ich fackelte nicht lange, sondern schlug zu, wo ich nur konnte. Rücksichtlos. Gnadenlos. Man sagte, dass ein Kampf genauso wie ein Hnefatafl-Spiel viel über den Feind aussagte. Die Fremden wussten rein gar nichts über Nordmänner. Ich wollte den Augenblick der Unachtsamkeit ausnutzen und mich auf und davon machen, jedoch kam ich nur einen Schritt weit, ehe mein Bein unter mir nachgab und ich fluchend zu Boden ging. Pferdehufe stampften neben mir auf, Staub wurde aufgewirbelt und ich bekam einen heftigen Tritt in den Rücken. Ich wollte hochstürzen, aber ein weiterer Tritt traf mich und ich wurde kurz benommen. »Anscheinend habe ich dich unterschätzt, Wilder.« Der Anführer ging neben mir in die Hocke. »Aber wir kennen dich und deine Art. Du bist nicht der Erste, der an unsere Küsten gespült wird.« »Wenn du mit mir kämpfen willst, dann kämpfe wie ein Mann!«, grollte ich. »Wie ein Mann?« Er lachte gekünstelt. »Du zählst in Ubria nicht als Mann, Sklave.« Etwas Hartes krachte gegen meinen Hinterkopf und schickte mich in kühle, schwarze Leere.


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