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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Demons MC: Back in L.A., Doris E. M. Bulenda
Doris E. M. Bulenda

Demons MC: Back in L.A.



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IM EHEMALIGEN CLUBCENTER IN LOS ANGELES Fnerd und Ilihad hatten sich in Menschen verwandelt, sie bemühten sich, genauso auszusehen wie zu dem Zeitpunkt, als sie das Haus in South Central L.A. gekauft hatten. Dermaßen ausgestattet und mit einem Bündel an Dollarscheinen versehen, erschienen sie im Büro des Maklers. Der war äußerst erfreut, die beiden Besitzer des Hauses in der Vermont Avenue zu sehen und begrüßte sie überschwänglich. Seine Geschäfte liefen nicht mehr sonderlich gut, seit die »Satans Monks« aus der Stadt verschwunden waren. Sie waren seine größten Kunden gewesen und er war einer der ganz wenigen Menschen in diesem Slumviertel, die sie ehrlich vermissten. »Hereinspaziert, nehmt Platz«, forderte er die verkleideten Dämonen mit mehreren einladenden Handbewegungen und Bücklingen auf. »Ich erinnere mich genau an euch, ihr habt die Abbruchbude in der Vermont Avenue gekauft und renoviert. Was kann ich für die Herren tun?« »Wir haben uns eine Weile im Ausland, in Übersee aufgehalten«, begann Fnerd die vorher abgesprochene Erklärung. »Jetzt sind wir wieder zurück in Los Angeles und wollen unser Haus erneut beziehen. Wir haben aber in der Zeitung, der »Los Angeles Times« die offizielle Bekanntmachung gelesen, dass es Probleme mit der überfälligen Steuer gibt.« Der Makler nickte, darüber wusste er natürlich Bescheid. Nachdem er beim Kauf der Vermittler gewesen war, hatten sich Stadtverwaltung und Steuerbehörde selbstverständlich auch an ihn gewandt und nach den Eigentümern befragt. Leider hatte er zugeben müssen, dass er ihren augenblicklichen Aufenthalt nicht kannte und deshalb nichts ausrichten konnte. »Ist es möglich, dass wir dir die Aufgabe übertragen, die Steuern zu begleichen?«, fragte Ilihad den Makler. »Natürlich gegen ein angemessenes Honorar«, setzte er eilig hinzu. »Selbstverständlich, gerne doch«, stimmte der Makler sofort mit einem erleichterten Grinsen zu. »Ich erkundige mich noch heute, wie hoch die Steuerlast ist, ob und wie viele Verzugszinsen dazukommen und so weiter. Dann gebe ich euch Bescheid und ihr gebt mir das Geld. Ich zahle es gerne auch für euch bei der Behörde ein. Mein Honorar beträgt zehn Prozent der Steuerlast und fünf Prozent Eilzuschlag. Ich hoffe, das ist angemessen …« Die beiden Dämonen nickten zufrieden. Ilihad zog einen Stapel Einhundert-Dollar-Scheine aus der Tasche und legte ihn auf den Schreibtisch. »Ja, klar, das ist deine Mühe auf alle Fälle wert. Hier, diese Summe sollte zumindest für eine Teilzahlung der Steuer und eine Anzahlung auf dein Honorar reichen. Verteile es so, wie du es für richtig hältst. Wir wissen ja, dass man mit dir gut Geschäfte machen kann. Wenn die Steuerschuld höher ist, und du Nachschub an Kohle brauchst, dann sag uns Bescheid. Wir kommen übermorgen wieder und dann können wir abrechnen.« Der Makler grinste, als er den Haufen Geld sah, der vor ihm lag. Er versicherte den beiden, dass das mit Sicherheit für eine Teilzahlung, wenn nicht sogar für die gesamte Steuerlast und sein Honorar ausreichen würde. Er wollte sich jetzt sofort auf den Weg machen, dann konnte er das zuständige Büro noch heute aufsuchen und die Sache ins Rollen bringen. »Nur noch eine formelle Kleinigkeit vorab«, erklärte er den Dämonen. »Ihr müsst bitte ein paar Formulare unterschreiben, für die Steuerbehörde und mir die Vollmacht geben, die Sache für euch zu erledigen.« Ilihad und Fnerd unterzeichneten die Dokumente, die ihnen vorgelegt wurden und wiesen sich wieder mit dem Führerschein aus, den der Makler bereits vom Kauf her kannte. Erleichtert verabschiedeten sich dann von ihm. Sie waren froh, dass sich diese Steuergeschichte so leicht hatte erledigen lassen. Draußen stiegen sie auf die Harleys und fuhren zu ihrem ehemaligen Clubhaus. Das Fahren auf den im Vergleich zum Dämonenreich sehr guten Wegen machte ihnen wieder höllischen Spaß. Auf der Fahrt schauten sie sich genau in den Straßen um und registrierten die Veränderungen in dem Viertel. Im Inneren des Gebäudes in der Vermont Avenue warteten bereits die beiden Magier, die sie auf Befehl Hrandriots begleitet hatten. Der erste der beiden war natürlich Mervelin, der mittlerweile in den Rang eines ersten Magiers aufgestiegen war. Er war sehr angesehen und wurde auch um seine Dämonesse Carmen sehr beneidet, die er zusammen mit dem Heiler Aesopunk vor dem sicheren Tod durch Drogen und Misshandlungen gerettet hatte. Nach ihrer Heilung hatte sie sich entschieden, die Dämonesse für alle beide zu sein, was ihre Dämonen sehr glücklich gemacht hatte. Er hatte sich als Begleiter den jungen Magier Maedus ausgesucht, weil er das Haus und die Verhältnisse auf der Erde bereits kannte. »Und, habt ihr euch schon umgesehen? Was ist los mit dem Haus? Wie solide ist es noch?« Mervelin lachte amüsiert auf. »Ich fürchte, wir haben zu gute Arbeit geleistet. Die Fundamente sind so solide, dass sie noch Jahrhunderte stehenbleiben werden. Ganz im Gegenteil, sollten die Menschen versuchen, sie einzureißen, werden sie auch mit ihren schwersten Maschinen scheitern.« »Ja, wir haben uns damals wohl zu viel Arbeit gemacht«, warf Maedus ein. »Auch die Außenmauern und der Zaun sind so verdammt solide, wie es auf der Erde eigentlich gar nicht sein dürfte. Die Menschen können so haltbare Mauern nicht herstellen. Die Einrichtung im Inneren hat ein wenig gelitten, aber das können wir schnell in Ordnung bringen.«


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