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> Fantasy Bücher > Dìonàrah - Das Geheimnis der Kelten
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Dìonàrah - Das Geheimnis der Kelten, Aileen P. Roberts
Aileen P. Roberts

Dìonàrah - Das Geheimnis der Kelten


Band I

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Am nächsten Tag war der verschüttete Gang freigelegt und für betretbar befunden worden. Es war der Eingang zu einer Art Höhlenlabyrinth. Die Studenten waren gerade beim Mittagessen, als Prof. Parker aufgeregt angelaufen kam und rief: »Schnell, wir haben etwas Sensationelles entdeckt!« Alle folgten dem Professor zum Eingang der Höhle und er meinte mit einem freundlichen Lächeln: »Los Ceara, Sie haben den Eingang gefunden, Sie dürfen als Erste hinein. Aber nur eine weitere Person, es ist nicht mehr Platz als für drei Leute.« Damit verschwand der Professor, gefolgt von Ceara und Eric, der sich vordrängelte. Sie liefen durch einige schmale Gänge, die mit seltsamen Schriftzeichen und mysteriösen Zeichnungen versehen waren. Dann führte der Weg ein Stück bergab. Die Gänge endeten in einer kleinen Höhle. Durch ein Loch in der Decke fiel etwas Licht. Ceara verschlug es den Atem. In der Mitte der Höhle stand ein beinahe drei Meter hoher Dolmen, doch es war nicht wirklich ein Dolmen, sondern wirkte eher wie ein Tor. Runen und keltische Muster waren in die beiden Seitenteile und den quer liegenden Verbindungsstein eingemeißelt. Es herrschte ein merkwürdiges, gedämpftes Licht und eine prickelnde Stimmung, die man nicht wirklich in Worte fassen konnte. Selbst Eric sagte momentan nichts und starrte nur fasziniert auf das Tor. Ceara trat näher und berührte ehrfürchtig die riesigen Steine. Plötzlich verspürte sie eine Art Dröhnen, das in ihrem Kopf begann und ihr durch den ganzen Körper zu fahren schien. Sie schwankte und keuchte und hielt sich an dem großen Stein fest. Prof. Parker packte sie besorgt am Arm und fragte: »Ist Ihnen nicht gut?« Sie blickte ihn verwirrt an und ließ den Stein los. Alles drehte sich um sie, dann nickte sie und der Professor führte sie, gefolgt von Eric, nach draußen an die frische Luft. »So, Ceara, setzen Sie sich«, meinte der Professor und betrachtete das blasse Gesicht seiner Studentin mit Besorgnis. Ceara atmete tief durch und ganz langsam wurden ihre Gedanken wieder klarer. »Na, unser Kobold wird doch wohl nicht schwanger sein«, witzelte Eric, arrogant wie immer, und blickte sie dann mit hochgezogenen Augenbrauen an. »Aber das kann ja nicht sein, sie lässt ja keinen an sich ran.« Cearas Augen funkelten und sie gab ihm kurzerhand eine schallende Ohrfeige, bevor sie zu den Zelten lief. »Die spinnt wohl«, rief Eric, rieb sich die Wange und setzte dazu an, ihr hinterher zu laufen, doch Prof. Parker hielt ihn zurück. »Nein, die Ohrfeige hatten Sie schon lange verdient«, meinte der Professor trocken und Vincent und Sarah grinsten zustimmend. Eine ganze Weile saß Ceara in der aus dunklen Wolken hervorbrechenden Sonne auf einem Felsen und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen. Dieses Tor hatte etwas ganz tief in ihr berührt, etwas in ihr nachgerufen, das nicht wirklich greifbar war und das sie nicht verstand. Sie schüttelte verwirrt den Kopf und wusste überhaupt nicht, was sie von dem Ganzen halten sollte. Kurz darauf kam Sarah zu ihr und fragte: »Alles in Ordnung mit dir?« Ceara nickte unsicher. »Was war denn da unten eigentlich los?«, fragte Sarah. »Ich weiß nicht, das war ganz merkwürdig«, sagte Ceara, immer noch verwirrt. Sie erzählte Sarah von dem Tor und meinte am Schluss: »Es war, als ob etwas mich von ganz weit entfernt gerufen hätte.« Sie konnte es selbst kaum fassen, aber so in etwa hatte es sich angefühlt. Sarah schaute sie ziemlich merkwürdig an und sagte dann: »Na ja, du hast heute wohl noch nicht allzu viel gegessen. Kein Wunder, dass dir schwindlig geworden ist.« Ceara seufzte. Es wunderte sie nicht, dass Sarah ihr nicht glaubte, sie glaubte es ja selbst nicht. Die nächsten Tage wurden mit genauen Untersuchungen des Tores verbracht. Ceara ging noch zweimal in die Höhle, wagte aber nicht, die Steine zu berühren. Doch auch so lösten sie ein merkwürdiges Gefühl in ihr aus und sie verspürte einen Drang, näher an das Tor zu gehen, dem sie kaum widerstehen konnte. Dann bekam der Professor ein überraschendes Ergebnis aus Cambridge. »Diese Gesteinsart gibt es angeblich nirgends auf der Erde. Das ist wirklich verrückt«, sagte er ungläubig und starrte verwirrt auf den Analysebericht, den er aus Cambridge erhalten hatte. »Die Fundstücke rund um den Eingang sind allesamt eindeutig keltisch, aber dieses Tor ...«


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