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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Astrilandis Buch 1, Maya Trump
Maya Trump

Astrilandis Buch 1



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Die übrigen Krieger folgten Pantheer und Hero und verhielten sich leise, um nicht vorzeitig gehört zu werden. Unten am heiligen See war der Gang jedoch mit einem Gitter verschlossen. Sie hörten die dröhnenden Stimmen der Unnitter, aber keinen Laut der Bewohner. Hero und zwei weitere Massonier hoben mit vereinten Kräften das Gitter aus der Verankerung und stellten es leise beiseite. Sie mussten schnellstens herausfinden, was sich im Palast von Subsidonos zutrug. Mit gezückten Schwertern warteten die Krieger, bis Pantheer und Hero sich im Schatten der Mauern bis in die Mitte des Palastes vorgepirscht hatten. Als Zeichen zum Angriff hatten sie den Ruf einer Krähe vereinbart. Hero und Pantheer bewegten sich vorsichtig an der inneren Palastmauer von Subsidonos entlang. Sie mussten immer wieder über getötete Salsivaren hinweg steigen, aber von den Unnittern fehlte jede Spur. Als sie den See fast umrundet hatten, kamen sie zu einem Mann, der am Boden lag und stöhnte. Hero bückte sich zu dem verletzen Salsivaren und fragte ihn: „Was, um Himmels willen ist hier vorgegangen?“, Wo sind die Unnitter?“ Der Mann antwortete: „Sie haben viele von uns getötet und die, die noch am Leben sind, haben sich im Getreidespeicher versteckt“, damit zeigte er mit der Hand in die Richtung, aus der Pantheer gekommen war. “Laonira und ihre Tochter haben sie mitgenommen. Oben auf der Terrasse haben sie einige Krieger zurückgelassen, die den Palast überwachen sollen.“ Hero hatte den Mann gestützt, der diese Worte gesprochen hatte. Seine Stimme war immer schwächer geworden. Als Hero ihn vorsichtig zurück gleiten ließ, sah er, dass ihm ein schmales Rinnsal Blut aus dem Munde lief. An Pantheers verzerrtem Gesichtsausdruck konnte Hero erkennen, wie zornig sein Vater wurde, als er hörte, was Karikootos angerichtet hatte. Er war viel schlauer und bösartiger, als er ihn eingeschätzt hatte. Die Niederlage der Bergvölker, die für Karikootos gekämpft hatten, die vielen Toten, die auf diesem Schlachtfeld gestorben waren, hatten ihn nicht daran gehindert, sofort aufzubrechen, um Miatris anzugreifen. Pantheer, der seinem Halbbruder immer ein gewisses Maß an Respekt entgegengebracht hatte, wurde schlagartig klar, dass dieser nun zu einem blindwütigen Eroberer geworden war, dem keine Tat zu grausam war, ihn zu besiegen. Er hatte nur ein Ziel: den Thron von Astrilandis zu erobern. Nur wenn er Karikootos selbst töten würde, fände das Morden ein Ende. Er durfte nicht zögern, wenn Laonira und Myadne nicht sterben sollten. Die abtrünnigen Unnitter würden für ein paar Perlen und Edelsteine alles tun, was Karikootos von ihnen verlangte. Er hatte die beiden Frauen in seine Gewalt gebracht und würde sie als Pfand für Verhandlungen einsetzen. Mit einem Blick auf Hero, sagte Pantheer: „Gib das Zeichen für die Krieger, wir können nicht länger warten.“ Während die Massonier und Astrilandier fast lautlos an der Palastmauer entlang schlichen, besprach Pantheer mit Hero einen Plan, wie sie die verbleibenden Krieger der Unnitter ausschalten konnten. Dann scharte er seine Leute um sich und erklärte ihnen den Aufbau des Palastes. Er würde mit Hero und den zehn Astrilandiern durch das vordere Tor hereinkommen und sich so verhalten, als ob sie nicht wüssten, dass der Feind auf sie wartete. Die Unnitter würden sofort angreifen, erst dann sollten die Massonier dazwischentreten, die sich bis dahin versteckt halten mussten. Ipmeos und Kanto führten zusammen mit Xerus die Massonier an. Aus dem Hinterhalt konnten sie die Unnitter niederstechen. Der Plan war gut und Hero bewunderte den scharfen Verstand und den Mut seines Vaters. Zum ersten Mal würde er mit ihm zusammen Seite an Seite kämpfen und er war überzeugt, dass sie die Unnitter im Handumdrehen besiegen konnten.


 


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