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> Fantasy Bücher > Alia (Band 1)
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Alia (Band 1), C. M. Spoerri
C. M. Spoerri

Alia (Band 1)


Der magische Zirkel

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Der eisige Wind pfiff ihnen um die Köpfe, so dass sie ihre mit Pelz gefütterten Kapuzenumhänge eng um ihre Leiber schlingen mussten. Der Pfad war bedeckt mit nassem Schnee, der das Vorankommen mit dem Wagen zusätzlich erschwerte.


Es war ein langer Weg in die Stadt Lormir, obwohl sie ihren Ochsen vorgespannt hatten, um schneller voranzukommen. Die Zeit drängte. Das Gildentreffen würde in wenigen Stunden beginnen und es dauerte noch eine Weile, bis sie die massiven Mauern der Hauptstadt erreichten.


Wieder hustete das kleine Mädchen, dessen blonde Zöpfe unter der dicken Kapuze gerade noch zu erahnen waren. Sein Gesicht war verdeckt von Pelz und Tüchern, die es warm halten sollten.


Nicht zum ersten Mal, seit sie aufgebrochen waren, fragte sich Pitor, ob er und Irina richtig gehandelt hatten. Aber der immer schlimmer werdende Husten ihrer Tochter hatte ihnen keine andere Möglichkeit gelassen, als sie in die Stadt zu den Heilern zu bringen. Zumal er und seine Frau als Mitglieder der Erdgilde sowieso dorthin mussten. Die Räte der Gilde wollten wieder einmal über irgendeine Belanglosigkeit entscheiden. Dazu mussten wie immer alle Mitglieder anwesend sein – zumindest diejenigen, die im Umkreis einer Tagesreise von Lormir entfernt wohnten.


Pitor fluchte innerlich darüber, dass er damals mit Irina nicht weiter von der Stadt weg gezogen war. Aber er musste als ältester Sohn den Hof seiner Eltern weiterführen – da war ihm leider keine Wahl geblieben. Trotzdem … vielleicht hätte es eine Möglichkeit gegeben, nicht so nahe an der Stadt und der Gilde wohnen zu müssen.


Er fasste den Riemen, der dem Ochsen durch den Nasenring gezogen worden war, fester und zog seinen Schal bis über den Mund hoch. Seine Hände waren bereits klamm vor Kälte.


Fröstelnd drehte er sich zu seiner Frau um, die den Arm um ihre Tochter gelegt hatte. Sie schaute ihn aufmunternd an. Sie war immer so gütig und verständnisvoll – so einfühlsam. Das war einer der Gründe gewesen, warum er sich in sie verliebt hatte. Seine Freunde hatten nie verstanden, was er an ihr fand. Rein äußerlich war sie wahrhaft keine Schönheit. Aber für ihn war sie alles, was er sich je von einer Frau gewünscht hatte.


Auch jetzt spürte er ein warmes Gefühl in der Brust, als er ihren Blick zärtlich erwiderte. Dann drehte er sich um und stapfte weiter durch den Schnee in Richtung Hauptstadt.


 


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