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> Fantasy Bücher > Acello und das geflügelte Pferd
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Acello und das geflügelte Pferd, Mirjam Wyser
Mirjam Wyser

Acello und das geflügelte Pferd



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Zwieback und Munkel


Professor Cello ist immer auf der Suche nach neuen Erfindungen. Um seinen Kopf durchzulüften, reitet er mit seinem Pferd Kevin durch die unberührte Natur. Der Herbst ist gekommen. Das Sträßchen zu seinem Haus ist mit Blättern bedeckt. Es ist schön, dort zu reiten. Ein Wirbel trockener Blätter tanzt jeweils durch die Luft, wenn der Reiter und sein Pferd losgaloppieren. Meistens reitet er durch das Moor, trabt über den torfigen Boden zum angrenzenden Wald hinüber. Plötzlich, unter einem großen Baum, stellen sich dem verblüfften Professor zwei Zwerge in den Weg. Gerade noch rechtzeitig kann er das Pferd zum Stehen bringen. Zwerge hat er in dieser Gegend nicht vermutet. Genauer gesagt, hat er auch nicht an Zwerge geglaubt. Er ist entzückt von den beiden niedlichen Kerlen, die wie kleine Bäume aussehen und soeben aus dem großen Baum herausgetreten sind. Er steigt vom Pferd herunter und mustert die beiden gerührt. Auch die kleinen Naturwesen mustern den Professor. Wie mit einem Röntgenblick durchleuchten sie ihn. Auch wenn sie noch so klein sind, strahlen sie eine unsichtbare Macht aus. Die beiden zeigen Zutrauen und stellen sich vor. „Wir sind die beiden Zwerge Zwieback und Munkel!“ Nach einem kurzen Zögern lächelt der Professor freundlich. „Es ist mir eine große Freude, zwei so sympathische Zwerge kennenzulernen. Ich bin Professor Cello.“ Nun kichern die Zwerge. „Das wissen wir doch schon lange.“ Der Professor ist überrascht. Bevor er antworten kann, sprechen die Zwerge weiter: „Wir haben dich erwartet. Reite weiter bis zur Klippe und dann durch das goldene Tor hindurch.“ Der verdutzte Professor Cello will gerade nachfragen, weil er schon oft bei der Klippe war, aber noch nie ein goldenes Tor gesehen hat. Doch die Zwerge haben sich schon wieder in Luft aufgelöst. Er läuft um den Baum herum in der Hoffnung, ein kleines Tor zu einem Zwergenhaus zu finden, doch er kann nichts sehen. Also steigt er wieder auf das Pferd, gibt Kevin die Sporen und reitet voller Neugierde zur Klippe. Dort angekommen, steigt er vom Pferd, nimmt Kevin am Zügel und läuft bis zum äußersten Rand. Er schaut auf das Meer hinaus, sieht, wie die Wellen ans Ufer peitschen. Aber ein goldenes Tor kann er nirgends entdecken. Er bleibt eine ganze Weile draußen bei den Klippen stehen in der Hoffnung, dass etwas Ungewöhnliches passiert. Am Horizont geht schon langsam die Sonne unter, als sich vor seinen Augen eine farbige Wolke zu einem Farbenspiel formiert. Die Farben fließen wie Wasserfarben ineinander und hinein. Und siehe da: Plötzlich sieht er das goldene Tor vor sich. Langsam öffnet es sich. Erstaunt reibt er sich die Augen. Eine unsichtbare Stimme sagt ihm, dass er vor dem Durchschreiten des Tores noch seine Schuhe ausziehen soll und sie bei den Klippen zurücklassen muss. Widerwillig gehorcht er. Nun darf Professor Cello mit Kevin hindurchreiten. Tanzende Blumen und funkelnde Wassertropfen leuchten ihm den Weg. Er betritt den Lichtpalast der Sternenbewohner. Eine helle Lichtgestalt nähert sich ihm. Sie ist so hell, dass der Professor nichts mehr sehen kann. Sie reicht ihm die Hand. In diesem Augenblick durchstrahlt ihn und sein Pferd ein helles Licht. Sie werden beide federleicht, so als würden sie auf einer goldenen Wolke schweben. Wer diese Lichtgestalt ist, weiß er noch nicht.


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