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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Was suchst Du?, Herrmann Lehner
Herrmann Lehner

Was suchst Du?



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Aus dem Vorwort


Meine Reise zu Hermann R. Lehner war ein Abenteuer. Und der Austausch mit ihm ist es bis heute geblieben. Deswegen bin ich sicher, dass sich das Lesen dieses Buches für viele ebenfalls zu einem Abenteuer entwickeln wird. Vielleicht werden sie protestieren wie ich, wenn ihre Konzepte auseinander fallen, vielleicht werden sie das Buch wütend zuschlagen, wenn ihnen das entgleitet, woran sie sich immer gehalten haben. Aber sie werden es garantiert auch wieder aufschlagen, wenn sie wissen wollen, wer sie wirklich sind.


Christiane Schwarz (aus dem Vorwort)


Textauszug Einleitung


Tatsächlich bist du dem, was du suchst, jeden Tag begegnet und begegnest ihm auch weiterhin täglich. Nur, du erkennst es nicht. Warum ist das so? Der Kern des Problems liegt in einem Ausspruch, den wir alle nur zu gut kennen: „Der Mensch denkt, Gott lenkt!"


Gott aber ist eine von uns selbst erschaffene Vorstellung in unserem Verstand - quasi als greifbarer oder verstehbarer Ersatz für das Unbekannte, das Unendliche, das Absolute. Vielleicht macht der Spruch in der heutigen Zeit mehr Sinn, wenn man ihn noch „absoluter" definiert: „Das unbekannte lenkt immer, der Mensch denkt immer umsonst!" Letztendlich geht es beim „Erwachen" also um nichts anderes, als um das Beenden jenes Denkens, das der griechische Philosoph Plotin folgendermaßen beschrieben hat: „Das Denken ist ein Produkt des Strebens. Das Eine, Göttliche bedarf nicht des Denkens."


Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch für diejenigen, die bereit sind, sich selbst ins eigene Antlitz zu schauen. Die bereit sind, dem illusorischen Charakter dieser Welt und damit auch ihres Lebens gewahr zu werden - alleine durch das Hinterfragen all ihrer gewohnten Vorstellungen und Gedankenkonzepte und durch erneute Beobachtung ihres Lebens, ihrer Gedanken und Denkstrukturen.


Beschreibung


Tausende suchen mittlerweile nach "Erleuchtung", nach "Erwachen", ohne auch nur zu ahnen, was es tatsächlich damit auf sich hat. Ist es der große Big Bang, der eine endlose Glückseligkeit einläutet? Eine immer währende Harmonie? Frieden ohne Krieg? Es gibt ebenso viele Vorstellungen, wie es Suchende gibt. Und jeder, der erwacht ist, bietet seinen Schülern das an, was er sagen kann. Weil die letztendliche „Antwort" nicht im Verstand zu finden ist, sondern über die eigene Intuition passieren muss.


Alles, was gesagt werden kann ist, was Du NICHT bist. Und das ist schon eine ganze Menge: Das 2003 erschienene Buch "Was suchst du?" führt die Leser Schritt für Schritt aus ihren Illusionen heraus. Dafür nutzt Lehner Übungen, die jeder praktizieren kann, er benutzt Beispiele aus dem Alltag, an die jeder anknüpfen kann, und er beschreibt Bilder, die jeder vor Augen hat. Denn so unterschiedlich die Erfahrungen der Suchenden auch sein mögen - das Motiv der Suche ist bei allen gleich: "Was gefällt dir nicht an deinem Leben? Würdest du überhaupt suchen, wenn du wirklich mit dir und der Welt zufrieden wärst?"


Unzufriedenheit also als Ausgangspunkt, doch unzufrieden womit? In den 18 Kapiteln des ersten Teils - "Selbsterforschung" - zeigt Hermann R. Lehner dem Leser, dass es nur die Vorstellungen über sich und die Welt sind, die ihn unzufrieden machen, ihn binden und in die Irre führen. Und dass alle diese Vorstellungen nichts mit ihm zu tun haben, weil es übernommene Vorstellungen sind. Werden sie einmal in ihrer Bedeutung infrage gestellt, beginnen sie zu wanken, bis sie wie Ruinen in sich zusammenfallen und der Leser nur noch "weiß, dass er nichts weiß" (Sokrates).


Denn: "Nur im Nicht-Wissen des vermeintlich Gewussten offenbart sich das Geheimnis des Lebens. So merkwürdig es vielleicht auch klingen mag, aber in diesem ‚Nicht-Wissen' ist alles enthalten, was du jemals brauchst! Was musst du denn wissen, wenn du abends eingeschlafen bist? Nichts! Und doch hast du auch im Tiefschlaf existiert. Du kannst alles verleugnen - nur deine eigene Existenz, dein eigenes Sein, nicht!"


Was nun diese "eigene Existenz", dieses "eigene Sein" ist oder sein könnte, erläutert Hermann R. Lehner dem Leser im zweiten Teil seines Buches, "Eine neue Sicht". Klarheit, Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit, Praktikabilität - das ist auch hier das oberste Prinzip seiner Darstellung. Keiner soll dabei auf der Strecke bleiben, weil ihm das Ganze "zu abgehoben", "zu mystisch", "zu abstrakt", "zu versponnen" ist. Das Erkennen unserer wahren Natur ist kein Vorgang, der eine jahrelange spirituelle Praxis braucht oder herausragende intellektuelle Fähigkeiten oder gar stundenlanges Meditieren - es ist ein einfaches, natürliches Erinnern an das, was wir immer schon waren und immer sein werden, und das frei ist von dem, was wir als "Ego" bezeichnen.


Hermann R. Lehner definiert das Ego als ein illusionäres, völlig scheinhaftes Etwas, das entstanden ist, weil sich in der Kindheit eines jeden Menschen ein "Master-Konzept" gebildet hat. In der Folge empfindet er sich als "Person", als "Ich", getrennt von allen anderen und der Welt um ihn herum, mit einer Vergangenheit und einer Zukunft, die alle seine Wünsche, Sorgen und Ängste prägt. Die Auflösung dieses "Master-Konzeptes" ist für Hermann R. Lehner deswegen eine der wichtigsten Aufgaben eines jeden, und er stellt dafür eine Methode vor, die an Einfachheit kaum mehr zu überbieten ist. Jeder Leser kann sie für sich praktizieren. Er ist dafür weder auf "Satsangs", noch auf "Workshops", noch auf "Meister" oder "Gurus" angewiesen.


Kein Big Bang also, wenn das Ego, das nie mehr als ein Nebel war, sich aufzulösen beginnt. Dass das durchaus schmerzhaft sein kann und Bereitschaft erfordert, steht außer Frage - doch es ist nicht "geheimnisumwittert", nicht "mystisch" und schon gar nicht "von außen" gesteuert. Darüber berichten auch seine engsten Schüler mit beeindruckenden Erlebnissen.


"Du bist immer du, aber du bist keine einzelne Person, kein Ego, kein "Ich". Das ist die größte aller Illusionen, die dich scheinbar gefangen hält! Es ist gar nicht so schwer, diesen Irrtum aufzulösen. Alles was du brauchst, ist simples Vertrauen in dich selbst."


In seinem Schlusskapitel verlässt Hermann R. Lehner die methodische Systematik und kehrt zu "sich" zurück. Er schildert, was er im Zustand des "Erwachtseins" erlebt, ohne dass er die Leser mit seinen Aussagen zur Verallgemeinerung zwingt. Kein Konzept also, das es "anzustreben", zu "erringen" gilt - im Gegenteil! Und so endet das Buch mit einer Aussage, die jedem Suchenden Hoffnung gibt:


"Nichts ist also an mir, was du nicht auch hast! Hör einfach mit dem strebenden Denken auf, und du wirst es erleben!"


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