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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Seelenheil, Christina Maywald
Christina Maywald

Seelenheil



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DIE KLEINE SEELE - TEIL 1


Es war einmal eine kleine Seele, welche sich auf ihre Reise in eine Inkarnation auf Mutter Erde vorbereitete.


Gemeinsam mit anderen Seelen stand sie in einer Warteschlange in den Weiten des Universum, sich darauf freuend, bald als Mensch auf Mutter Erde zu wandeln.


Die kleinen Seelen plauderten und unterhielten sich darüber, was wohl als Nächstes auf sie zukommen werde. Unsere kleine Seele wurde immer unruhiger und nervöser. Einer der Betreuer wurde auf sie aufmerksam, kam zu ihr und fragte sie über den Grund ihrer Nervosität.


Die kleine Seele antwortete: „Ich habe Angst. Hier kenne ich alle anderen Seelen, wir sind gute Freunde, alles ist gewohnt und bekannt.


Aber was wird sein, wenn ich auf der Erde als Mensch geboren werde? Dort habe ich keine Freunde. Mit wem werde ich mich unterhalten? Wer wird mir zeigen, was „Leben" ist?"


Der Betreuer strich der kleinen Seele liebevoll über den Kopf und versprach ihr: „Du wirst eine Begleitung haben."


Die kleine Seele war ganz und gar nicht beruhigt und fragte weiter: „Aber wie erkenne ich diese meine Begleitung? Wie schaut sie aus?


Wie heißt sie?"


Der Betreuer lächelte weiter beruhigend und antwortete: „Sie wird dich kurz nach deiner Geburt in die Arme nehmen und dich nähren. Sag einfach Mama zu ihr."


Die kleine Seele war etwas beruhigter und widmete sich wieder ihrem Spiel und dem Spaß mit den anderen Seelen in der Warteschlange. Aber nach einiger Zeit wurde sie wieder unruhig.


Ihr aufmerksamer Betreuer kam sofort wieder zu ihr und fragte sie nach ihren neuerlichen Überlegungen.


Sie antwortete, wieder sehr besorgt: „Aber wenn mich jetzt meine Mama versorgt und betreut, wer zeigt mir die große weite Welt?


Wer erklärt mir, wie es weiter geht? Wer begleitet mich im und ins Außen?"


Der Betreuer legte die Hand um die Schultern der kleinen Seele, machte eine alles umfassende Handbewegung und sprach: „Dafür bekommst du einen zweiten Begleiter, er wird dir die Welt zeigen, und du kannst ihn Papa nennen."


Nun war unsere kleine Seele wirklich beruhigt und zufrieden, tollte weiterhin mit den anderen herum, bis sie an der Reihe war, den Weg in diese ihre neue Inkarnation als Mensch auf Mutter Erde an zu treten.


Diese Reise in eine menschliche Inkarnation auf Mutter Erde, in dem BewusstSein, das sie möglicherweise wieder vergessen wird, was sie schon alles erlebt hatte.


Wissend, dass alles vergänglich ist, dass sie irgendwann wieder einmal zurück kehren wird in die unzertrennliche Gemeinschaft aller Seelen, in das, was manche Wesen als Gott bezeichnen.


Wissend, dass sie jetzt vorab noch etwas lernen möchte, etwas, was sie in dieser Gemeinschaft der Seelen nicht begreifen können würde, weil es hier nur diese Einheit gab. Und auch wissend, dass sie einige dieser ihrer Freunde auch in ihrer menschlichen Inkarnation in irgend einer Form wieder treffen würde.


Also hatte sie es sich ausgesucht, sich selbst wieder einen menschlichen Schritt weiter zu ent-wickeln und etwas mehr von der Dualität und den Polaritäten zu erfahren, durch welche der Planet Erde zu dem wurde, was er heute ist.


Unsere kleine Seele beschloss, sich auch dort um das Heil ihrer Brüder und Schwestern zu sorgen, auch mittels Verstand und rationalem und logischem Denken auf der Erde den Menschen etwas von dem zu vermitteln, was sie hier in der Einheit leben.


Und sie freute sich auch schon darauf, einige ihrer jetzigen Spielkameraden auch in ihrer menschlichen Inkarnation in irgend einer Form wieder zu treffen und auch neue Menschen kennen zu lernen.


Im Bewusstsein des AllEinSeins trat sie diese ihre Reise in ihre aktuelle Inkarnation an.


Begriffe be-greifen


Bevor ich mit den systemischen Verstrickungen beginne, möchte ich zu einigen der im Buch verwendeten Begriffe meine eigenen Definitionen darstellen.


Diese erheben zwar keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sind jedoch Grundlage der weiteren Seiten.


Es kann auch durchaus sein, dass Ihre Vorstellung von einem der nachstehenden Begriffe sich von meiner unterscheidet. In diesem Fall bitte ich Sie, zu berücksichtigen, dass ich in diesem Buch eben nur von meiner Sicht ausgehen kann.


Falls Sie über bestimmte Dinge diskutieren möchten, können Sie dies gerne in meinem Forum für Persönlichkeitsentwicklung tun, dort gibt es innerhalb von „Verlag Edition Zaunreiter" einen eigenen Bereich über dieses Buch http://forum.ceteem.at/.


Systemisch


Systemisch

durch ein System entstanden

aus einem System resultierend

mit einem System in Verbindung stehend


Ich möchte das Hauptaugenmerk dieses Buches speziell auf Familiensysteme richten. Diese Thematik ist allerdings auch beliebig ausweitbar, kann sich auf Gemeinden und sonstige Kommunen erstrecken, auf jegliche Art von Systemen.


Systemisches Arbeiten ist daher auch auf Organisationssysteme übertragbar, bei manchen Lösungen allerdings in umgekehrter Reihenfolge.


Dies betrifft jetzt nicht so sehr diese meine Gedanken und Ausführungen hier, sondern kommt dann speziell in Bezug auf reale Aufstellungsarbeit zum Tragen.


Die Einteilung, auf welcher die nachstehenden Seiten beruhen, kommen aus SDI® = Systemdynamische Interventionen, eine Methode, welche Roman Braun, durch Modelling der Arbeit von Bert Hellinger, erarbeitet und entwickelt hat.


Doch auch die Erkenntnisse von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibed sind in meine Arbeit mit eingeflossen. Weitere Anregungen zu Übungen in diesem Buch finden sich auch in schamanischer Arbeit und Ritualen, sowie mit Bezug zu Energiearbeit.


Ich persönlich habe von 2001 bis 2004 die Seminare zum Aufstellungsleiter nach SDI® absolviert und auch die dafür benötigten Tutoriumszeiten assistiert. Seit 2003 leite ich selbst Aufstellungswochenenden. 2004 haben mein Mann und ich an einem Weiterbildungsseminar für Aufstellungsleiter durch Bert Hellinger teil genommen.


Darüber hinaus habe ich zwischenzeitlich zahlreiche Male bei Kollegen als Repräsentantin teilgenommen und dadurch auch unterschiedliche Arbeitsmethoden kennen gelernt.


Meine praktischen Erfahrungen von ca. fünf Jahren Aufstellungsarbeit, aus unterschiedlichsten Perspektiven, finden sich, übersichtlich zusammengefasst, auf den folgenden Seiten.


Die Seele


"Der Mensch kann zwar tun, was er will,

aber er kann nicht wollen, was er will."


Arthur Schopenhauer


Unabhängig von teilweise unterschiedlichsten Definitionen ist für mich die Seele der Bereich, aus dem wir geboren werden und wohin wir zurückkehren, nachdem unser physischer Körper gestorben ist.


Die Seele ist mehr als der menschliche Körper, welcher zur Zeit hier auf Erden inkarniert ist. Die Seele ist für mich nichts greifbares, nichts beschreibbares, ein Zustand, eine Energieform, die weit mehr beinhaltet als eben unser aktuelles Da-Sein.


Meiner Meinung nach ist meine Seele weit mehr, als mein Verstand erfassen kann. Meine Seele ist mein großes Ganzes, der Ursprung meines menschlichen Körpers und Geistes.


Und ich werde den Begriff Seele auch im ganzen Buch in der Form verwenden und benutzen, als unser ureigenster Anteil am großen Ganzen, aus welchem wir entstehen und zu dem wir zurück kehren.


Egal, wie es dann im Detail heißt, ob Kollektives Unbewusstes, oder auch Gott.


Doch werfen wir auch noch einen kurzen Blick auf unterschiedliche Betrachtungsweisen zur Thematik der Seele.


Für Kant ist die Seele durch Vernunft nicht beweisbar, sondern immer nur durch Glauben erklärbar. Entsprechend moralisches Handeln sei jedoch ohne eben diesen Glauben nicht realisierbar.


Schopenhauer setzte den Begriff Seele mit dem Willen gleich, da dies das einzige ist, was den Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet.


Platon unterteilt in Vernunftseele (Erkenntnis, Vernunft), Affektseele (Zuneigung, Liebe, Hass, Angst, u.ä.) und Triebseele (Überlebenstriebe), wobei in seiner Unterscheidung nur der Anteil der Vernunftseele unsterblich ist.


Sigmund Freud setzt Seele mit Psyche gleich und unterteilt diese in das ICH, das ES und das ÜBERICH. Die Seele ist hierbei eine Art System, welches Grundlage ist für menschliches Denken und Wahrnehmen.


Aristoteles, welcher davon aus geht, dass bei lebenden Wesen die Form und die Hülle immer als Einheit bestehen, definiert Seele als "Funktionsweise eines Körpers, die so organisiert ist, dass sie Träger vitaler Funktionen sein kann."


Generell wird in der Philosophie die Seele als „das geistige Prinzip" betrachtet, in der Psychologie als Kombination von Er-Leben und Fühlen und Verhalten des Menschen.


Aus religiöser Sicht wird die Seele als unsterbliche Wesenheit höherer Lebewesen gesehen und aus naturwissenschaftlicher Sicht eher mit dem Bewusstsein oder dem Gedächtnis assoziiert.


Es gibt allerdings auch die „Seele eines Hauses", oder auch die „Seele einer Firma", dies sind meist Menschen oder auch Gegenstände, welche einen bestimmten Bereich mit Leben füllen.


In diesem Zusammenhang hängt dieser Begriff der Seele auch mit dem systemischen Gedankengut sehr stark zusammen:


Eine meiner Theorien ist, dass die Seele einer Familie dafür sorgt, dass diese systemischen Verstrickungen wieder gelöst werden können.


Zu diesem Zwecke bedient sie sich dem, was Hellinger als „das wissende Feld" bezeichnet.


Das wissende Feld


Viele Menschen sehen in Aufstellungsarbeit eine Form von Magie.


Dies löst manchmal auch Angst und Misstrauen, ja sogar prinzipielle Ablehnung aus.


Für mich ist Aufstellungsarbeit sehr einfach erklärbar, da ich dieses wissende Feld gleich setze mit dem, was wir auch unter den Bezeichnungen morphogenetische Felder, kollektives Unbewusstes, fallweise auch Akasha-Chronik, oder auch Gott, kennen.


In meinem Weltbild ist alles mit allem verbunden. Es entstehen allerdings in dieser Einheit Gruppierungen, welchen wir uns zugehörig fühlen, und welche von einigen Menschen eben als Systeme benannt werden:


> Familiensysteme

> Firmensysteme

> Vereine

> Gemeinden

> Staaten

> Kontinente

> Planeten

> Sonnensysteme


Diese Systeme bilden Interessensgemeinschaften, welche jeweils einem gemeinsamen Zweck dienen. Dieser Zweck kann von System zu System unterschiedlich sein.


Sinn und Zweck können sich innerhalb mehrerer Systeme überschneiden. Menschen können gleichzeitig unterschiedlichen Systemen angehören.


Das Wissen um jedes einzelne dieser Systeme ist dann eben gesammelt und in einer großen Schaltzentrale abgespeichert: diesem wissenden Feld.


Da uns dieses Feld allerdings selten bewusst ist, wird es auch als kollektives Unbewusstes bezeichnet. Bzw. hatte Rupert Sheldrake


dieses als morphogenetisches Feld bezeichnet und auch anerkannte Tests damit durchgeführt.


Ich persönlich sehe darin auch einen anderen Begriff für Akasha-Chronik. Dieser Begriff kommt aus dem eher esoterischen Bereich und ist auch eine zentrale Sammlung jeglichen Wissens.


Karma


Jede Handlung, jede Ursache erzeugt eine Wirkung.


Dies ist die Kurzfassung dessen, was von vielen Menschen unter Karma verstanden wird. Darüber hinaus ist Karma aber auch etwas, was über unterschiedlichste Inkarnationen hinweg wirken kann. Nicht, dass wir jetzt im aktuellen Leben für das büßen müssten, was wir in früheren Inkarnationen möglicherweise verbrochen haben, obwohl es in einigen Lehren genau so dar gestellt wird.


In den meisten Lehren ist der Glaube an Karma unmittelbar mit dem Glauben an Wiedergeburt verknüpft. Für mich besonders interessant ist, dass im Gegensatz zu westlichen christlichen Religionen hier nicht von einem lohnenden / strafenden Gott ausgegangen wird, sondern eben von der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung.


Im Buddhismus wird davon aus gegangen, dass negatives Karma immer und immer wieder eine Reinkarnation bedingt, solange, bis alles negative Karma abgebaut ist.


Höchstes Ziel ist es, durch Erkenntnis dem Kreislauf der Wiedergeburt zu entkommen. Nirvana ist, wenn kein Karma mehr erzeugt wird, dann hinterlassen Handlungen auch keine Spuren mehr in der Welt.


Damit Karma entsteht ist die Absicht wichtig, welche einen Menschen zu bestimmten Handlungen veranlasst. Hierbei wird das Denken als wichtiger betrachtet, als z.B. körperliche Aktivitäten, d.h. der Geist steht über dem Körper.


Die Hauptgründe für negatives oder schlechtes Karma sind Bindung, Hass und Unwissenheit und können daher entsprechend aufgelöst werden mittels Bescheidenheit, Güte und Einsicht.


Karma ist schlichtweg die Auswirkung dessen, was wir irgendwann verursacht haben, sei es im jetzigen Leben oder in irgendwelchen vorhergegangenen Leben. Und dies betrifft sowohl negative als auch positive Ereignisse.


Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal hilft, einfach drauf zu kommen, dass ein Problem im Hier und Jetzt möglicherweise davon kommt, dass wir dieses Thema aufarbeiten sollten.


Und es ist vollkommen gleich-gültig, wie wir beginnen, uns mit dem jeweiligen Thema zu beschäftigen. Wichtig ist nur, sich damit zu beschäftigen und es dadurch ins aktuelle Sein zu integrieren.


An zu erkennen, dass es ist, wie es ist. Manche Menschen schaffen es problemlos, Situationen einfach zu akzeptieren. Andere, so wie ich, brauchen eine für sie stimmige Erklärung dafür, warum etwas so sein könnte, wie es jetzt ist.


Und wieder andere können Situationen unter gar keinen Umständen an-nehmen und akzeptieren. Diese Menschen müssen sehr oft gegen Alles und Jeden ankämpfen, egal ob es Ihnen etwas bringt oder nicht.


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1 Mehr über Systemdynamische Interventionen unter http://www.sdi.at/



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2 Mehr über systemische Strukturaufstellungen unter http://www.syst-strukturaufstellungen.de/



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3 Rupert Sheldrake

Die offizielle deutschsprachige Homepage von Rupert Sheldrake finden Sie unter www.sheldrake.org/deutsche.


Sein wohl bekanntestes Projekt war die Überwachung eines Mannes und seines Hundes: Hier wurde ein Mann im Büro videoüberwacht und zu Hause sein Hund. Immer, wenn der Mann seinen Schreibtisch aufräumte, um nach Hause zu fahren, wurde der Hund unruhig und wedelte mit dem Schwanz.


Da dies jeden Tag zur selben Zeit war, hätte dies auch Zufall sein können.


Doch dann wurde der Mann eines Tages früher heim geschickt. Und auch diesmal sprang sofort der Hund auf und freute sich auf die baldige Heimkehr seines Herrchens.

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Vorwort


 


> Was ist Ihnen wichtig im Leben?

> Fühlen Sie sich fest im Leben stehend?

> Gibt es Ziele, die Sie noch nicht verwirklicht haben?

> Gibt es Herausforderungen, denen Sie sich demnächst stellen

   wollen?

> Wenn Sie wissen, was Sie wollen, was hindert Sie daran,

   genau dies zu einem erfolgreichen Ende zu führen?

> Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie sich vielleicht

   selbst im Wege stehen könnten?


In diesem Buch geht es mir darum, dass wir uns mit einigen der möglichen Ursachen beschäftigen, die uns eventuell daran hindern, dass wir den gewünschten Erfolg im Leben erreichen.


Erfolg in welchem Sinn auch immer. Egal, ob privat oder beruflich. Oder auch einfach nur den Erfolg der Selbstverwirklichung. Was immer Sie unter Erfolg verstehen: Systemische Arbeit kann dabei helfen, diesen auch zu realisieren. Bei den möglichen Ursachen dieser Blockaden stehen für mich an erster Stelle systemische Verstrickungen, übernommene Altlasten aus Vorgenerationen. Mit diesen werden wir uns auf den nächsten Seiten ausführlicher beschäftigen. Danach werden wir uns noch mit Schwüren aus Vorleben auseinandersetzen und auch mit verlorenen Seelenanteilen. All dies sind Denkmodelle.


Gleich-wertige und gleich-gültige Denkmodelle, zumindest in meiner Überzeugung. Und ich lade Sie ein, diesen Denkmodellen eine Chance zu geben, sich Ihnen etwas intensiver mit zu teilen. Wenn eines dieser Denkmodelle Ihren Überzeugungen widerspricht, überspringen Sie es einfach. Oder lesen Sie es gerade deswegen trotzdem.


Für mich sind die dargestellten Methoden unterschiedliche Zugänge, um das gleiche große Ziel zu erreichen: dass unsere Seele als großes Ganzes wieder heil wird.


Ich gehe daher davon aus, dass Ihnen nicht alle Wege zusagen werden. Doch vielleicht finden Sie Gefallen an einer oder Ihreren Übungen. Vielleicht probieren Sie ein(ig)e einfach mal aus. Und lassen sich von den darauf folgenden Veränderungen überraschen. Es gibt auch einen Bereich, in welchem wir die unterschiedlichen Gefühlskategorien etwas intensiver beleuchten werden, um auch zu erkennen, warum wir manchmal mit *emotionalen Gefühlsausbrüchen* möglicherweise nicht wirklich klar kommen.


In den weiteren Teilen geht es danach um die neun wichtigsten systemischen Verstrickungen mit Fallbeispielen und Lösungsmöglichkeiten, großteils unabhängig von echter Aufstellungsarbeit. Mir ist dieses Buch ein Anliegen, weil mir in meiner Coachingtätigkeit immer wieder Menschen begegnen, die sich nicht trauen, an einer echten Familien- oder auch Organisationsaufstellung teil zu nehmen.


Auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, dass oftmals schon kleine systemische Interventionen das Auflösen einiger Blockaden bewirken können.


Hier ist mir wichtig, dass Sie einen ersten Einblick bekommen, welche Arten von Verstrickungen es gibt, erste Lösungsansätze nicht nur erkennen, sondern auch selbst umsetzen können.


Dieses Buch richtet sich nicht an Personen, die sich in psychologischer oder ähnlicher ärztlicher Behandlung befinden, sondern an Menschen, die einen leichten Anstoß benötigen, um die nächsten Schritte auf ihrem persönlichen Weg zu gehen.


Das Lesen dieser Seiten ersetzt keinen Arzt und keine therapeutische Behandlung, schon gar nicht im Falle von massiven psychischen oder physischen Problemen.


Zielgruppe


> Alle Menschen, welche etwas in ihrem Da-Sein verändern

   wollen und dazu einen ersten, aber trotzdem umfangreichen

   Überblick, speziell über den Bereich systemischer

   Verstrickungen, bekommen wollen.


> Alle Menschen, welche sich in ihrer Ent-Wicklung und Ent-

   Faltung behindert fühlen, jedoch keinen offensichtlichen Grund

   finden.


> Alle Menschen, welche sich für die Thematik an sich

   interessieren.


> Systemisch Interessierte, welche eine kompakte

   Zusammenfassung der wichtigsten Verstrickungen haben

   wollen.


Inhalte


Zu Beginn beschäftigen wir uns mit einigen der wichtigsten Begriffe, um eine gemeinsame Basis für die weitere Arbeit zu schaffen. Der Hauptbereich sind die systemischen Verstrickungen und dann die Unterteilung in Balance, Positionierung und Zugehörigkeit.


Darüber hinaus beschreibe ich die neun häufigsten systemischen Verstrickungen jeweils anhand von mindestens drei Beispielfällen.


Danach gibt es je eine Beschreibung, wodurch derartige Verstrickungen entstehen können und meistens auch entstehen, bzw. entstanden sind.


Und abschließend pro Verstrickung Lösungssätze, die man auch selbst probieren kann, ohne zu einer Aufstellung gehen zu müssen.


Als Ergänzung beschreibe ich auch kurz die mir persönlich bekannten Möglichkeiten, reale Familienaufstellungen und systemische Coachingsitzungen in diesem hier verwendeten Zusammenhang durch zu führen.


Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn zwischenzeitlich gibt es auch Kartenleger und Channelmedien, welche Dinge anbieten, die unter dem Begriff Aufstellungsarbeit laufen. Derartiges ist hier nicht berücksichtigt.


Die Gefühlskategorien und Familiendramen sind jeweils kurze Ausflüge zu benachbarten Thematiken, welche zum Verständnis von Re-Aktionen in bestimmten Situationen beitragen können.


Arbeitsmethode(n)


Das Buch unterteilt sich in theoretische und praktische Abschnitte:


Theorie sind die Beispiele und Beschreibungen.


Praxis sind das Zeichnen des Genogramms und die Lösungsansätze, welche großteils selbst und alleine durchgeführt werden können.


Der Bereich über das Zeichnen des Genogramms ist gedacht dafür, dass sich jede/r Leser/in dieses Buches selbst und alleine ein detailliertes Bild über das eigene Familiensystem machen kann, da sich allein dadurch fallweise schon etwas lösen kann und darf.


Lösungsansätze und Lösungsrituale sind so in der Art von geführten Phantasiereisen, welche jeder selbst durchführen kann. Sie können entweder abends gelesen werden und wirken über Nacht. Oder man kann sie sich von jemand anderen vorlesen lassen. Ich möchte Sie an dieser Stelle einladen, sich auch selbst eigene Rituale zusammen zu stellen, darauf vertrauend, dass Ihre Seele den für Sie richtigen Weg findet.


Beispielfälle


Diese Beispielfälle orientieren sich an realen Beispielen, wurden aber großteils sehr überspitzt dargestellt, um die Dynamiken der jeweiligen Verstrickung noch deutlicher heraus zu streichen.


Sollten Sie sich in einem der Beispiele wieder erkennen, liegt das mit ziemlicher Sicherheit daran, dass diejenigen „Fälle" auf Resonanz stoßen, welche der eigenen Verstrickung am ähnlichsten sind. Es kann auch passieren, dass Sie in mehreren Verstrickungen eigene Anteile erkennen. Dies resultiert daraus, dass es in der Praxis selten bis nie vorkommt, dass wirklich nur eine Verstrickung in ihrer reinen Form vorliegt.


Meine Erfahrung hat mich zu der Annahme veranlasst, dass, wenn ein Mensch zu systemischen Verstrickungen neigt, er sich nicht nur eine Form davon auflädt.


Es gibt auch Menschen, welche zu keinerlei Art von Verstrickung in Resonanz stehen. Für diejenigen ist dieses Denkmodell offensichtlich nicht unbedingt geeignet.


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