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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Lebensfragen, Jenseitsfragen, Walther von Meisenburg
Walther von Meisenburg

Lebensfragen, Jenseitsfragen


Herr S. spricht über das Leben, den Tod und .

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Aus jedem Kapitel des Buches habe ich beantwortete Fragen ausgewählt. Hier aus Kapitel 1, Der Mensch und seine Welt:


 


Der Umgang der Menschheit mit Tieren und Pflanzen könnte besser sein?


 


Was ich eben beim Umgang der Menschen miteinander ausgeführt habe, gilt auch hier: Der Umgang mit den Tieren und der Natur weist auf den seelischen Reifegrad hin. In allen Ländern leben alte und reife Seelen, die sich für Tiere und Pflanzen engagieren und sie gut behandeln. Alte Seelen streben mehr zur Harmonie und erkennen auch Pflanzen und Tiere als fühlende Mitgeschöpfe an. Haustieren geht es bei ihnen meist gut. Sie sind gegenüber den jungen Seelen in der Minderheit, sorgen jedoch in den Industrieländern zumindest für strenge Gesetze, wodurch das Leiden der Tiere eher im Verborgenen geschieht. 


 


Wo sich vermehrt junge Seelen finden, die Bildung gering ist und die Gesetzgebung nicht einschreitet, ist der Umgang mit Tieren insgesamt grausam und rücksichtslos. Die Leiden der Tiere werden ohne Mitleid in Kauf genommen; die Grundhaltung der Menschen ist egoistisch und ohne Mitgefühl. 


 


„Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.“ (indianisches Sprichwort) Pflanzen, Tiere und Menschen sind Geschwister und zusammen sind wir Kinder der Natur, bzw. der Mutter Erde. Dass sich der Mensch als Herrscher über jedes Leben fühlt, ist sein größter Irrtum. Ja, der Mensch ist stark. Er hat die Mittel, seine Mitgeschöpfe zu unterjochen. Wo die Kraft nicht reicht, helfen Maschinen. Wo Angst herrscht, helfen Waffen. Wo Fluchtgefahr besteht, helfen Ketten. Gitter, Zäune und Mauern. Doch ist es richtig, alles zu tun, was man tun kann?


 


Aus großer Kraft erwächst große Verantwortung. Mehr als alle anderen muss der Starke Barmherzigkeit kennen. Der Starke hat seine Kraft zu Unrecht, wenn er sie missbraucht. Mit allen seinen Fähigkeiten ist der Mensch als Hüter, Beschützer und Bewahrer seiner Mitgeschöpfe bestellt. Pflanzen und Tiere sind fühlende Wesen, die mit einer unsterblichen Seele ausgestattet sind. 


 


Die Natur hat eine reichhaltige Artenvielfalt hervorgebracht. Der Mensch hat einige Arten durch Zucht verändert zu seiner Ernährung und zu seinem Vergnügen. Wer mag, kann sich vielleicht mit dem Gedanken trösten, dass eine Allianz entstanden ist zwischen Mensch und Tier. Der Mensch füttert das Tier, bis er es selbst zum Futter macht. Der Haken an der Sache: die Tiere brauchen solche Vereinbarungen nicht. Sie können sich von Natur aus selbst ernähren. Und sie möchten leben, nicht sterben.


 


Tiere sollten nicht zum Vergnügen gehalten werden. Viele Meerschweinchen und Zwergkaninchen sitzen ihr Leben lang in einem engen Käfig und warten auf den Tod. Sie sind oft das Eigentum von Kindern, die anfangs begeistert und später gelangweilt ihre Tiere versorgen. Sicher träumen diese Tiere auch von saftigen Wiesen. Doch sie haben lebenslängliche Haft in einem kleinen Käfig, ohne jemals ein Verbrechen begangen zu haben. Ewige Einzelhaft nur, weil sie existieren? Ist es richtig, ein Tier nur um des Besitzes willen zu halten? Dürfen wir einem Tier sein Leben stehlen?


 


Die Massentierhaltung ist reiner Diebstahl von Leben und eine Sünde gegen die Schöpfung. Tiere, die nicht gemäß ihrer Natur leben dürfen, können keine geeigneten Nahrungsmittel sein. Auch, wenn die Haltung wenigstens sauber ist und ohne körperliche Leiden erfolgt, haben diese Tiere doch nie wirklich gelebt. Entsprechend enthält ihr Fleisch kaum Lebensenergie. Noch schlimmer wird es, wenn die Tiere leiden, indem sie gewissenlos im Schmutz gehalten werden, mit Geschwüren übersät und ihrem Unglück überlassen sind. Ohne Betäubung werden die Tiere kastriert, die Hörner abgeschlagen, die Schnäbel abgeschnitten und noch viel mehr. Auch diese armen Kreaturen werden geschlachtet und landen in der Nahrung des Menschen. Solches Fleisch macht krank, auch wenn es untersucht und frei gegeben wurde! Die begangenen Verbrechen an den Tieren fallen auf uns zurück.


 


Wir müssen Tiere halten, die der Ernährung dienen. Die ursprüngliche Natur ist so weit zurückgedrängt worden, dass sich der Mensch aus dem natürlichen Tierbestand nicht ernähren könnte. Doch Tierhaltung kann auch mit Herz und Verstand erfolgen. Es muss endlich Schluss sein mit dem Märchen, die Verbraucher wollten billiges Fleisch von unglücklichen Tieren. Kein Verbraucher hat jemals gesagt: „Füttert die Kühe mit Schlachtabfällen, damit sie schneller wachsen.“ Kein Mensch wollte, dass die Tiere leiden und unter unmenschlichen Bedingungen gehalten werden. Es waren immer zuerst die Geschäftemacher, die auf diese Ideen kamen, um für sich Vorteile zu erlangen. Wären die skrupellosen Profitler nicht gewesen, gäbe es auch heute nur den Sonntagsbraten wie vor 40 Jahren. Niemand hat sich beklagt. Fleisch war eben teuer. Heute wird es schwer sein, wieder zur Vernunft zurückzukehren. Aber jeder kann bei sich selbst anfangen. Die Fleischproduzenten werden sich danach richten müssen.


 


Kapitel 2, Sterben und Tod:


 


 


Wie ist es denn, beim Tod eines Menschen anwesend zu sein?


 


Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen und Freunde immer eine schreckliche Erfahrung. Der Verlust ist schmerzlich und groß. Die Hinterbliebenen fallen in ein emotionales Loch und die Trauer währt oft lange. Mit meinen Worten möchte ich den Tod nicht verherrlichen, sondern Verständnis dafür wecken, was da vor sich geht.


 


In der letzten Phase des Sterbens hören alle Schmerzen auf und der Geist tritt oft in einen traumlosen Dämmerzustand ein. Die Umgebung wird kaum noch wahrgenommen und meist treten in dieser Phase die beschriebenen Halluzinationen auf, die die Anwesenden nur in Worten, Gesten oder Mimik des Sterbenden erkennen können. In dieser letzten Phase hat ein Mensch keine leiblichen Bedürfnisse mehr wie Essen oder Trinken. Sehr oft tritt jetzt ein blubberndes Geräusch beim Atmen auf, als ob jemand gurgelt. Gerade dieses Geräusch ist für Angehörige Anlass zu großer Sorge, doch es handelt sich dabei einfach um Flüssigkeit in Kehle und Bronchien, die in dieser Phase nicht mehr durch Husten oder Räuspern ausgeschieden werden können. Wir müssen uns darüber klar sein, dass der Sterbende nicht darunter leidet.


 


Die letzte Phase des Sterbens ist die schwerste Zeit für die Angehörigen, die einerseits gerade einen geliebten Menschen verlieren und in Treue und Liebe bis zum Schluss zu ihm stehen möchten, andererseits ihrer Angst vor dem Tod nachgeben und einfach fliehen wollen, das Zimmer verlassen und sich draußen verstecken in der Hoffnung, dass danach schon alles vorbei ist. 


 


Es sind Urängste, mit denen wir vom Leben zum Zwecke des Überlebens ausgestattet wurden und mit denen wir im Angesicht des Todes konfrontiert werden. Nicht jeder ist in der Lage, sich ihnen zu stellen, auch wenn die Flucht davor oft jahrelange Schuldgefühle nach sich zieht. Niemand sollte sich dieser ganz normalen menschlichen Gefühle schämen müssen oder sich gar schuldig fühlen, weil er beim Tode eines geliebten Menschen nicht anwesend sein wollte oder konnte.


 


Wer aber beizeiten die richtige Einstellung zum Tod gefunden hat und genug Liebe und Kraft verspürt, bei einem Menschen in seiner letzten Stunde auszuharren, wird dieses Erlebnis nicht wieder vergessen.


 


Ich selbst hatte die Ehre, bei einigen sterbenden Menschen anwesend zu sein, als sie heimgingen. Mit dem richtigen Verständnis dessen, was da vor sich geht, empfindet man diesen Augenblick als etwas Großes, Erhebendes. Wenn ein Mensch zu seinem Schöpfer geht, tritt er eine wundervolle Reise an. Die Anwesenheit des Todes zu spüren und zu sehen, wie ein Mensch schließlich in tiefem Frieden entschläft, hat mich stets mit Ehrfurcht vor der Schöpfung erfüllt.


 


Jeder Mensch auf dieser Welt ist einzigartig und jeder Tod ist einmalig. Wer gefestigt ist und den Tod als das akzeptiert, was er ist, nämlich das notwendige Ende der körperlichen Funktionen, der sollte sich nicht scheuen, einen kranken oder alten geliebten Menschen bis zu seinem Tode zu begleiten. Er wird erkennen, dass der Tod nicht peinlich oder erschreckend ist, sondern ein großer Moment voller Würde und Frieden. 


 


Der Tod kommt leise und sanft, zärtlich nimmt er die Schmerzen. Als Anwesender spürt man aber auch jene Allmacht, der wir Sterblichen nichts entgegen zu setzen haben und in deren Angesicht wir nur demütig das Haupt senken können. Meist wird uns erst später bewusst, welcher Urgewalt wir begegnet sind - so gewaltig, dass sie keinen Unterschied kennt zwischen dem mächtigsten oder geringsten Menschen - und doch verrichtet er seine Aufgabe in Liebe und Güte. Alle diese Eindrücke sind bleibend und prägend, wenn sie richtig verstanden wurden.



Kapitel 3, Die Seelenentwicklung und Gott:



Gott bildet Seelen und sendet sie aus, um sich zu entwickeln?



Diese uralte Seele, die uns Leben spendet, lernt und entwickelt sich selbst auf diese Weise auch weiter. Dazu erschafft sie kleine Seelen, mit denen jedes Lebewesen auf dieser Welt ausgestattet wird. Die Lebewesen haben nun die Aufgabe, ihrerseits zu lernen, mit ihrem erworbenen Wissen zurückzukehren und das Leben zu stärken. Damit ist nicht nur Bildung gemeint. Eine Blume z.B. geht auf keine Schule und doch hat sie eine Seele, die Empfindungen speichert und mit diesen nach ihrem Tod zurückkehrt. Gott kennt alle Empfindungen und Gedanken dieser Welt und noch viele mehr. Nichts kann diese Göttlichkeit überraschen und nichts ist ihr fremd - und doch kommen ständig neue Erfahrungen dazu.
Gleichzeitig nehmen die kleinen Seelen nach ihrer Rückkehr am allumfassenden Wissen des Lebens teil. Wenn eine dieser kleinen Seelen sich weiter entwickeln möchte, muss sie wieder auf die Erde und weiter lernen. Wir nennen dies Wiedergeburt. Es ist ein beinahe unendlicher Prozess. Wenn die Seele sich so weit entwickelt hat, um in einem Menschen existieren zu dürfen, hat sie schon einen unvorstellbar langen Weg hinter sich.



Heißt Wiedergeburt, dass nach mir bald wieder ein Mensch geboren wird, der genau so aussieht und denkt wie ich?



Nein. Jede irdische Existenz ist einmalig und wiederholt sich nicht. Wiedergeburt ist keine Auferstehung. Die gibt es nicht. Wir kommen in allen möglichen Kulturen und in verschiedenen Gestalten und Geschlechtern wieder auf diese Welt. Mal männlich, mal weiblich, als Angehörige verschiedener Menschenrassen. Auch die geistigen Fähigkeiten und Anlagen sind nicht gleich. Manche Quellen sprechen von der Seele als einem geistigen Beobachter, der in uns sitzt und dabei alle Empfindungen aufnimmt - vielleicht vergleichbar mit einem Zuschauer, der möglichst viele Filme sehen will und dazu in viele verschiedene Kinos geht. Der Vergleich gefällt mir eigentlich nicht, jedoch hat er ein Körnchen Wahrheit und mag klar machen, dass ein immer gleicher Mensch nicht sinnvoll wäre in der Entwicklung und Reife der Seele.


 


 


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