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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Die UFO-Fallakten, Roland M. Horn
Roland M. Horn

Die UFO-Fallakten



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UFO-Sichtungen im Saarland und Umgebung und die Frage nach der Freie Energie


 


Am 16.07.2014 meldete ein Mann der DEGUFO eine UFO-Sichtung. Er schickte voraus, dass seine Sichtung bereits ein paar Jahre zurück läge und er mit noch niemanden darüber gesprochen habe. Die Beobachtung fand entweder im Herbst 2004 oder 2005 statt. Beobachtungsort war das saarländische Wallerfangen. Jedenfalls war es kalt und windig, und der Himmel war mit einer kompletten Wolkendecke überzogen. Das Elternhaus des Melders, in dem dieser zum Zeitpunkt der Sichtung noch wohnte, liegt ziemlich hoch, so dass man über den Ort und auch über die komplette Breite des Limburgs sehen konnte.


 


Die Sichtung unterschied sich von vielen anderen, denn der Melder beschrieb keinen Lichtpunkt am Himmel oder gar ein solides Flugobjekt, sondern vielmehr war von einer „Wolke“ mit einem Durchmesser von etwa 20 Kilometern die Rede. Sie befand sich in etwa 1 bis 1,5 Kilometer Luftlinie etwa 50 Meter über den Baumgipfeln des Limbergs.


 


Die Wolke war von der dicken Wolkendecke am Himmel klar zu unterscheiden: Sie war etwas dunkler und schwebte über den Baumwipfeln. Obwohl der Wind kontinuierlich in eine Richtung, nämlich von Süden nach Norden, wehte, was anhand der Wolkendecke und die Baumwipfel gut zu sehen war, bewegte sich diese Wolke nicht.


 


Nach ungefähr ein bis zwei Minuten des Beobachtens jedoch fing die Wolke pulsierend an, die Richtung zu ändern, wie ein Jojo, jedoch horizontal mit kleinen Kreisbewegungen mit der Windrichtung und Vorfällen (?) auch gegen die Windrichtung, blieb dabei aber innerhalb eines Bereiches, was wiederum ein bis zwei Minuten dauerte. Danach verweilte sie wieder an einer Stelle und verschwand blitzartig in der Wolkendecke. Der ganze Vorgang dauerte vom Entdecken bis zu Verschwinden ungefähr fünf bis sechs Minuten.


 


Dieser Fall war interessant, denn seltsame „Wolken“ werden oft auch in der Bibel und bei der Beschreibung paranormaler Ereignisse gesehen. Zudem erinnert die Sichtung etwa an die Initialsichtung von John A. Keel, die ich in meinem Buch John A. Keel und der Stein der Weisen beschreibe.


 


So schickte ich dem Zeugen einen speziellen Fragebogen, doch der kam leider nicht zurück, und auf Rückfragen antwortete der Zeuge nicht mehr.


 


(Der Untersuchungsbericht wurde in Winterausgabe des DEGUFORUMs, dem Organ der DEGUFO, 2014, veröffentlicht.)


 


Eine ähnliche Reaktion zeigte der Zeuge einer UFO-Sichtung im französischen Forbach. Der füllte – allerdings ziemlich lückenhaft – gleich einen Fragebogen aus, den er von der gemeinsamen Online-Datenbank von GEP und DEGUFO (und neuerdings auch der UFO-Forschungsgruppe MFON-CES) heruntergeladen hatte. Der Melder stand am Abend des 09. Oktober 2014 draußen vor seinem Haus und rauchte eine Zigarette, als er ein seltsames Rauschen hörte und daraufhin in den Himmel sah, wo er ein längliches leuchtendes Objekt erblickte, das „sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit über den Himmel bewegte und dann von einem Augenblick auf den anderen verschwand.“ Der Zeuge habe so etwas noch nie in seinem Leben gesehen, das sich so wahnsinnig schnell bewegt. Die Sichtung dauerte „etwa 5 Sekunden und dann war es verschwunden.“ Er sagt, er habe Gänsehaut bekommen, als er das Objekt sah, und außerdem wurde ihm ganz warm, er fühlte sich „völlig geschockt“ und rief lauthals seine Frau nach draußen, doch das Objekt war nicht mehr zu sehen. Im Fragebogen beschrieb der Melder das Objekt als „konstant hellweiß“ und gab an, dass ein kräftiges Brummen zu hören war. Sie Sichtung fand während der Dämmerung statt.


 


Da einige wichtige Fragen im Bogen nicht beantwortet wurden, schickte ich dem Zeugen per E-Mail die Fragen bezüglich der zur Untersuchung benötigten Angaben. Doch leider erfolgte auch nach mehrmaligem Nachfragen keine Antwort.


 


Einen Hinweis auf einen Boliden (eine Feuerkugel, besonders heller Meteor) konnte ich nirgends finden, und auch das beständige Brummen spricht gegen diesen Erklärungsansatz. Diskutiert wurde außerdem ein hochfliegendes Düsenflugzeug, doch auch hier passen die Angaben nicht so recht. Am ehesten weisen die vorliegenden (spärlichen) Daten auf eine Drohne hin, doch aufgrund der fehlenden Informationen kann nicht beurteilt werden, ob es sich tatsächlich um eine solche handelte, ob ein (anderes) herkömmliches Objekt der Auslöser sein könnte, oder ob wir tatsächlich von einem unbekannten Objekt ausgehen müssen. (Der Fall wurde im JUFOF 2-15 behandelt.)


 


Im Übrigen möchte ich anmerken, dass man wohl mit UFO-Sichtungen, die getätigt werden, während der jeweilige Zeuge nach draußen oder auf den Balkon geht, um eine Zigarette zu rauchen, Bücher füllen könnte…


 


(...)


 


Ein UFO-Sichter, der im Gegenteil sehr großes Interesse an seiner Sichtungen aufwies und sogar Monate später noch einmal anrief, ist N. N.


 


Der meldete sich am 07.09.2014 in der Datenbank der GEP. Er war am 17.04.2014 auf einer Radtour von Saarbrücken nach Grosbliederstroff unterwegs. Grosbliederstroff liegt gegenüber der saarländischen Gemeinde Kleinblittersdorf und heißt auf Deutsch „Großblittersdorf“. Etwa in der Höhe des Record-Markts flog ein Objekt aus Nordost über die Saar nach Südwest. Zunächst war es lediglich ein weißer Fleck, und der Melder dachte an einen Vogel. Doch das Objekt beschleunigte, und für eine kurze Zeit, sah es dann wie eine Kugel und schließlich wie ein längliches Ei aus, möglicherweise abhängig von der Position. Die Sichtung fand auf einem Parkplatz in Grosbliederstroff statt. Dort zeigte der Melder das Objekt einem französischen Radfahrer, der dergleichen auch noch nie gesehen hatte. Das Objekt kam dem Melder zufolge zum Stehen, fiel in der Höhe ab und beschleunigte dann wieder „Richtung Sonne“. Die Entfernung des Objektes schätzte der Zeuge auf 1-2 Kilometer auf einer Höhe von mindestens 1000 Metern. Von dem Objekt ging keinerlei Geräusch aus. Eine gewöhnliche Flugdrohne schloss der Zeuge aus, denn das Objekt war zeitweise viel zu schnell – er schätze sie auf mehrere 100 Stundenkilometer.


 


Das Objekt war völlig glatt ohne erkennbare Tragflächen. Daraus schloss der Melder, dass es sich nicht auf der Grundlage des aerodynamischen Flugprinzips bewegte. Der Zeuge stützt die Glaubwürdigkeit dieser Annahme auf die Tatsache, dass er früher als Qualitätsingenieur bei einem Flugunternehmen gearbeitet hat. Die Sichtungsdauer beziffert er auf 90 bis 120 Sekunden.


 


Der Melder hält es für frappierend, dass er bereits im März des gleichen Jahres eine weitere Sichtung hatte – wir kommen gleich auf sie zu sprechen – und vorher nichts gesehen hatte und nun gleich zwei Objekte im gleichen Jahr. In einem Nachtrag gab der Zeuge noch am gleichen Tag. die Sichtungszeit mit 15:50 Uhr an, und auf Nachfrage beschrieb er die Farbe des Objektes als „durchweg weiß“ und schätzte die Flughöhe auf acht bis zehn Kilometer. In einem persönlichen Gespräch teilte er mir mit, dass das Objekt, als es sich eiförmig zeigte, doppelt so groß erschien wie in der Form einer Kugel. Der Melder wies mich auf zwei Youtube-Videos hin, die jeweils ein Objekt zeigen, die dem von ihm gesehenen relativ ähnlich sahen. (...)


Bezüglich der scheinbaren Größe des Objekts sagte der Zeuge, dass der „Fleck“, bei dem er sich fragt, ob es sich möglicherweise um eine Tarnvorrichtung gehandelt haben könnte, größer als ein Stern gewesen sei und auch etwas größer als in der Kugelansicht war – etwa die dreifache Größe eines Sterns.


 


Hier wird deutlich, dass der Melder, der Angewandte Physik studiert hat, an irgendein künstliches Flugobjekt im Rahmen „seiner“ „Alternativen Physik“, auf die wir nach der Beschreibung seiner anderen Sichtung zurückkommen werden, für den wahrscheinlichen Verursacher hält. Zwei Mitglieder der gemeinsamen GEP/DEGUFO (und mittlerweile auch MUFON-CES)-Mailingliste brachten einen zeppelinähnlichen Folienballon als Verursacher der Sichtung ins Gespräch. Damit würden sich zwei der verschiedenen Phasen erklären lassen. Würde das Objekt von vorne gesehen, könne es als Kugel erscheinen, während es, von der Seite gesehen, langgestreckt aussähe. Dabei bleibt jedoch die Frage nach der der dritten, oder besser gesagt, ersten, Erscheinungsform, nämlich des „Flecks“ offen. Peiniger konnte jedoch hierfür eine Erklärung anbieten:


 


 


„[W]as der Zeuge als ‚dynamischen Fleck‘ […] bezeichnet (zur Erinnerung; das Objekt ist sehr klein) könnte einfach bei der ersten Wahrnehmung durch den Überstrahlungseffekt aufgrund der Sonnenreflexion an der stark reflektierenden Folie des Ballons erzeugt worden sein. Oder durch eine Rotation der Längsachse, die vielleicht im Wechsel im vorderen Teil einen unbedruckten (starke Reflexion) Bereich und bedruckten (schwache Reflektion) zum Zeugen richtete (Mit Bedruckung ist ein Webeaufdruck gemeint). Oder das Objekt war anfangs noch so weit entfernt, dass überhaupt keine Form auszumachen war und einfach Helligkeitsschwankungen im Reflexionsverhalten als ‚dynamischer Fleck‘ gedeutet wurde. Bei der geringen Größe des Objekts… da gibt es doch zig Möglichkeiten zur Entstehung eines solchen Eindrucks.“


 


 


Die Flugrichtung stimmte tatsächlich mit der am Sichtungstag vorherrschenden überein. Peiniger sagt dazu:


 


 


„Wind kam aus nordöstlicher Richtung, könnte somit passen. Allerdings hatte der Wind nur eine Geschwindigkeit von 2,1 m/s, wäre dann also bei 120 Minuten Sichtungsdauer nur um die 240 Meter weit geflogen.“


 


 


Der Zeuge schätzte die Flugstecke, wie wir in der Fallbeschreibung sahen, jedoch deutlich höher ein, nämlich auf acht bis zehn Kilometer). Als er auf die Ballon-These angesprochen wurde, sagte er:


 


 


„Auf jeden Fall hat das Objekt am Himmel einige Kilometer zurückgelegt – so schnell kann sich ein Ballon unmöglich bewegen. Auch der gezielte Abfall in der Höhe und die Richtungsänderungen sprechen für eine Steuerung. M. E. war es ein Objekt mit einem intelligenten Antrieb, vielleicht hat es auch sowas wie eine Tarnvorrichtung (cloaking device ).“


 


 


Als UFO-Fall-Untersucher weiß ich selbstverständlich, dass auf der Basis der Wahrnehmungspsychologie und den Erkenntnissen der UFO-Forschung in der Vergangenheit, Zeugenaussagen meist ungenau sind und dass wichtige (Zahlen-)Angaben oft übertrieben werden. Natürlich können sich grundsätzlich auch Fachleute von Wahrnehmungstäuschungen narren lassen. Nach einigem Nachdenken und Abwägen gelangte ich jedoch zur Ansicht, dass ich in diesem Fall die subjektiven Aussagen des Zeugen über die mutmaßliche Erklärung stellen muss. Dies hängt mit dem Eindruck zusammen, den ich von dem Zeugen (hauptsächlich im persönlichen Gespräch) gewonnen habe. Vermutungen über die Größe, Geschwindigkeit etc. äußerte er nur dann, wenn er sich ziemlich sicher war, ansonsten kam eine Bemerkung wie „schwer zu schätzen“. Ich habe keinesfalls den Eindruck, dass er sich mit seiner Geschwindigkeitsangabe derart stark vertan hat. Außerdem traue ich dem Sichter ohne weiteres zu, dass er eine gezielte Steuerung von durch Windbewegungen ausgelöste Bewegungen unterscheiden kann. So komme ich zu dem Schluss, dass der Zeuge mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich ein ungekanntes Objekt beobachtet hat.


 


(...)


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