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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Die Freiheit kommt vom Herzen, Rolf Börlin
Rolf Börlin

Die Freiheit kommt vom Herzen


Die Entwicklung der Verwicklung

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Vorwort
Fast jeder Mensch glaubt, dass andere an seinem Leiden schuld sind. Er macht andere oder äußere Umstände, an denen wiederum andere Schuld sind, dafür verantwortlich, wenn es nicht so läuft, wie er gerne möchte, wenn er nicht den gewünschten Erfolg hat, wenn es ihm schlecht geht. Deshalb kämpft er. Der Kampf gegen andere ist aber nicht der Weg, der uns wirklich befreit, denn wir können die anderen nicht ändern. Uns selbst dagegen können wir jeden Augenblick ändern. Und das ist ein großes Glück.
Wesentlich zu wissen ist, dass wir nur so lange unter der Herrschaft von anderen leiden müssen, wie wir auf der gleichen Frequenz mit ihnen schwingen. Denken wir mithilfe des göttlichen Bewusstseins in unserem Herzen um und begeben uns aus dem Gedankensumpf heraus, den wir mit den vermeintlich „Schuldigen“, mit den „Gegnern“, mit denen, die uns schlecht wollen, gemeinsam haben, sind wir innerlich frei und die anderen haben keine geistige Macht mehr über uns.
Dass wir frei und glücklich sind und wieder zurückfinden in die Leichtigkeit unseres wahren Seins, ist auch der Wunsch des ewigen Bewusstseins. Die Unfreiheit, unter der wir leiden, kommt nicht von ihm und nicht von anderen. Sie ist die Folge unserer eigenen engen Gedanken und Verhaltensweisen. Mithilfe der Herzenskraft können wir unser Verhalten und unser Denken aber jeden Augenblick ändern und wieder in Einklang mit dem ewigen Bewusstsein bringen. Das ist die Entwicklung der Verwicklung.
Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich auf diesem inneren Weg bisher sammeln durfte, möchte ich Ihnen mit diesem Buch von ganzem Herzen weitergeben.  Gerne empfehle ich Ihnen auch mein Buch: „Schluss mit dem bösen Gott. Aus der Enge in die Freiheit“, denn beide Bücher ergänzen und vertiefen sich gegenseitig.
 
Mit den Gedanken schöpfen
Dass sich jeder Mensch mit seinen Gedanken und Gefühlen die Welt erschafft, in der er lebt, haben viele schon gehört oder gelesen. Als „Gesetz der Anziehung“ wird heute dieses uralte Wissen mit ansprechenden Büchern und Filmen einem Millionenpublikum nahe gebracht. Mit „Was du säst, wirst du ernten“ hat Jesus von Nazareth dieses kosmische Gesetz bildhaft umschrieben. Darum auch seine einfache, geniale Lebensregel: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“
Für den, der annehmen kann, dass wir uns das Unerwünschte im eigenen Leben selbst zuzuschreiben haben und letztlich niemandem dafür die Schuld geben können, gibt die Möglichkeit, das Schicksal mit bewusstem Denken und Fühlen selbst bestimmen zu können, sehr viel Hoffnung. Hat man doch mit diesem Wissen einen gangbaren Weg in der Hand, wie das ersehnte Leben, das man sich wünscht, Wirklichkeit wird.
Allerdings folgt bei vielen bald die Ernüchterung: Die Gedanken und Gefühle sind nicht so frei, wie sie bisher naiv gedacht hatten. Bewusst und gezielt positive Gedanken zu denken, gelingt ihnen nicht oder nur oberflächlich, dafür drängen unkontrollierbare Gedanken zuhauf aus dem Unterbewusstsein hoch. Und mit dem Glauben an den gewünschten Erfolg klappt es auch überhaupt nicht. Tief innen glauben sie genau ans Gegenteil von dem, was sie bejahen möchten, und es sind auch schnell viele logische Gedanken und schlechte Gefühle da, warum das Gewünschte nicht kommen wird. Auf jeden Fall fühlen sie sich weit entfernt von einer lebendigen Visualisierung der gewünschten Ziele.
Manch einer versucht dann mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, was aber nur verhärtet und oft in Frust oder sogar Depression endet. Schließlich geben die meisten Menschen auf und denken: „Was die da geschrieben oder gezeigt haben, funktioniert nicht. Ist alles Quatsch!“ Das ist schade. Denn jetzt könnte wirklich der Weg in die Freiheit beginnen.
Es ist der Weg heraus aus der Verwicklung in von uns Menschen selbst geschaffene Gedanken- und Gefühlskomplexe. Ein solcher Gedanken-Energie-Komplex ist zum Beispiel der Minderwertigkeits-Komplex, der uns allen vom Namen her vertraut ist. Wir brauchen den Begriff im normalen Sprachgebrauch, um einen Menschen zu charakterisieren, der sich unterlegen, klein und unbedeutend fühlt. Zum gleichen Komplex gehört auch das gegenteilige Verhalten, das überhöhte Ego-Bewusstsein. Das ist nur einer von unzähligen Gedankenkomplexen, uns ein Begriff, weil die moderne Psychologie ihm einen Namen gegeben hat.
Unser jeweiliger Anteil an solchen Gedankenkomplexen hat jeder einzelne selbst durch sein Denken und Fühlen bestimmt. Ich nenne diese Gedankenkomplexe eigenwillige Egokomplexe, weil sie ihre Existenz nur durch uns Menschen haben. Das göttliche Bewusstsein hat an diesen Komplexen keinen Anteil. Sie sind ausschließlich unsere eigenen Schöpfungen.
Diese eigenwilligen Gedankenkomplexe existieren so lange, wie wir Menschen sie beleben. Wenn alle Menschen ihre Anteile daran löschen, gibt es sie nicht mehr. Diese eigenwilligen Gedanken- und Energiekomplexe, und damit alle Menschen, die diese Komplexe ständig neu beleben, sind dafür verantwortlich, dass wir Mühe haben, gezielt aufbauend und positiv zu denken und zu fühlen. Sie bedrängen uns mit ein-engenden, unerwünschten und leidvollen Gedanken. Sie sind der laufend ratternde Gedankenstrom in unserem Kopf.
Wenn wir jetzt zusammen „in die Welt schauen“, wenn wir die von Menschen geschaffene Welt unter die Lupe nehmen, dann blicken wir auf die eben beschriebenen Ego-Komplexe, und somit auf uns, ihre Erzeuger.


Das Drehbuch dieser Welt
Alles, was wir in dieser Welt erleben und fühlen, hat als Vorläufer Gedanken. Und darum schreiben die Gedanken-Komplexe die Drehbücher für die unzähligen Schauspiele, die in dieser Welt gespielt werden. Jeder Mensch, der nicht dank der Hilfe seines Herzens wach und bewusst lebt, wird von diesen Gedanken-Energiefeldern gelebt. Sie führen Regie und bestimmen die Rolle, die er in dem von ihnen inszenierten Schauspiel spielen soll.
Natürlich wollen die Ego-Komplexe im Kopf und die dazu gehörende emotionale Welt uns laufend weismachen, dass sie unser Leben sind. Sie sind es aber nur so weit, wie wir uns mit ihnen identifizieren.
Woraus besteht die Ich-Gedankenwelt? Aus Geschichten und Kämpfen. Keiner kann uns das eindrücklicher näher bringen als der liebenswerte Eckehart Tolle: „Meistens ist es das Ego, das aus Dir spricht, wenn du „ich“ sagst, und nicht du selbst… Es setzt sich aus Gedanken und Emotionen zusammen, aus einem Bündel von Erinnerungen, mit denen du dich als „ich und meine Geschichten“ identifizierst, aus Rollen, die du gewohnheitsmäßig spielst, ohne es zu wissen, und aus kollektiven Identifikationen wie Nationalitäten, Religion, Rasse, Gesellschaftsschicht oder politischen Parteien. Es besteht darüber hinaus aus persönlichen Identifikationen, nicht nur mit Besitztümern, sondern auch mit Meinungen, äußerer Erscheinung, lang gehegten Abneigungen und Vorstellungen von dir selbst als anderen über- oder unterlegen, als Erfolgsmensch oder Versager.“1)
Wer denkt sich die Geschichten aus? Wer weist uns die Rolle zu? Ich kann Ihnen versichern, Gott, das ewige Bewusstsein, ist es nicht. Er lässt sie nur zu und hilft uns mit Bewusstheit. Wer ist es dann? Wir selbst mit unserer Rollenidentifikation.
So schreiben wir alle mit am Drama dieser Welt, oder besser ausgedrückt, an den unzähligen Schauspielen, die laufend aufgeführt werden, an den unzähligen Filmen, die laufend abspulen. Denn was da im Kopf läuft und von uns mit unserer Glaubenskraft gefüllt wird, wird zum Drehbuch dieser Welt.
Freilich gibt es Herrscher, welche diese Weltenschauspiele im besonderen Maße prägen und bestimmen wollen. Herrscher, die alles unternehmen, dass sie laufend Regie führen können und dass die anderen Schauspieler sich mit der Rolle identifizieren, die sie ihnen auftragen. Darum ist ihre wichtigste Wirkungsstätte da, wo die Drehbücher geschrieben werden, im Kopf. Da erfolgt die Hauptmanipulation.

Das größte Hindernis für die Herrscher ist das Bewusstsein, denn bewusste Menschen lassen sich nicht mehr so leicht manipulieren und steuern. Bewusste Menschen schreiben nicht mehr mit an den engen, eigenwilligen und traurigen Drehbüchern dieser Welt. Sie verlieren sich nicht mehr in Geschichten und Kämpfen. Darum ist das Bewusstsein der Weg für uns alle, die wir uns nach Freiheit, Licht und Liebe sehnen.
Gott, das ewige Bewusstsein, finden wir in unserem Herzen. Wenn wir uns dem göttlichen Bewusstsein ehrlich anvertrauen und es um Führung und Hilfe, um seinen Schutz und sein Heil bitten im Sinne von „Dein Wille geschehe“, dann wachen wir mehr und mehr auf aus dem Schlaf dieser Welt.


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