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> Esoterik Bücher > Der logische Sinn aller Existenz
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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Der logische Sinn aller Existenz, Fabian Harmanus
Fabian Harmanus

Der logische Sinn aller Existenz



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Welche Ausgangsbasis haben wir für diese Suche?



Wenn nach einer Methode zur möglichen Erkenntnis einer absoluten Wahrheit gesucht wird, ist es logisch zu fragen, ob und worin sich verschiedene Wege prinzipiell unterscheiden.

Wenn wir zum Beispiel einen philosophischen Ansatz suchen wollen, ändert dies an einer folgenden Tatsache nichts: Wir benutzen eine Sprache mit Wörten, sei es visuell, akkustisch oder in Gedanken. Dies ist eine Tatsache, die wir auch bei anderen Wegen haben wie der Wissenschaft, Religion oder gar einer mathematischen Formulierung. Wir können also grundsätzlich überlegen, wie und in welchen Maße Sprache in Form von Wort und Schrift verwendet wird, und wenn sie nicht hundert Prozent der Vermittlung ausmacht, welche Art der Kommunikation ansonsten benutzt wird, falls dies überhaupt der Fall sei.

Wie bekannt, existiert neben der verbalen die non-verbale Sprache. Diese können oberflächlich gesehen in die Sinneswahrnehmungen eingeteilt werden, wobei bei der non-verbalen nicht die Wortsprache benutzt wird. Wenn wir Gesten und Mimik sehen, Klänge hören oder eine Berührung durch unsere Haut aufnehmen,kommt diese Art der non-verbalen Kommunikation zur Geltung. Sie ist insgesamt diffiziler in Bezug auf ihre Genauigkeit als die verbale, und sie zielt schwerpunktmässig auf eine emotional intensive Beeinflussung anderer Menschen ab.

Als weitere Möglichkeit der non-verbalen Kommunikation sollen hier nicht die Wege ausser Acht gelassen werden, die nicht über die der bekannten Sinneswahrnehmung ablaufen sollen. Ob wahr oder nicht, bei diesen Wegen wird die Möglichkeit angeboten, Erfahrungen zu machen, die sich den rationalen Gesetzmässigkeiten, wie denen der Physik, entziehen. Hier befände man sich zum Beispiel im Bereich der Spiritualität beziehungsweise allgemein im Bereich der übersinnlichen Wahrnehmung und Nutzung. Man sollte dieser Möglichkeit nicht von vornherein belächelnd gegenüberstehen, wenn man selbst nicht absolut jede Frage, die es gibt, hundertprozentig beantworten kann.

Natürlich sollte bei all dem nicht vergessen werden, welcher Methode es entspricht, wenn man diese Zeilen liesst. Und es wird weiterhin elementar sein festzustellen, wo die Möglichkeiten, wo die Grenzen der einzelnen Wege liegen und vor allem, ob das gewählte Mittel eines Weges überhaupt dem gewählten Anspruch auf Wahrheit genügen kann!


Das schwierigste überhaupt ist die Ausgangsbasis zu finden für Erkenntnis. Denn es gibt philosophische Denkansätze, die alles vom Menschen wahrgenommene als eine Illusion anderer Realität deklarieren. An dieser Stelle ist es aber entscheidend, ob behauptet wird, dass die wahrgenommene Realität nur in dieser Form nicht der absoluten Wahrheit entspricht, oder ob sie praktisch nicht existent ist.Letztere Behauptung ist auf jeden Fall unlogisch, denn wenn alles seiende existent ist, ist auch so etwas wie Täuschung oder Illusion eine Form der Existenz. Wenn man beispielsweise eine Fatamorgana nur als eine Illusion bezeichnet, so ist sie doch existent und damit eine Form der -Realität! Schliesslich bedarf es mindestens bestimmter physikalischer Vorgänge, um diese Illusion wahrzunehmen. Nach dieser kurzen Betrachtung kann man also schon zwei Grundsätze zur Wahrheitsfindung definieren:

Alles wahrgenommene ist eine Form der Realität, da sie existent ist, sei es auch nur das Bestehen einer wahrgenommenen Illusion.

Wahrnehmungen, auch abstrakte philosophische Anschauungen, beschreiben immer nur eine bestimmte Form einer Existenz.

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