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> Esoterik Bücher > Das Geheimnis des Feldbewusstseins
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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Das Geheimnis des Feldbewusstseins, Armin Vorrath
Armin Vorrath

Das Geheimnis des Feldbewusstseins



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Von nun an baute ich in mühseliger Kleinarbeit meine Zusammenarbeit mit den Phantomen auf, um letztendlich das Feld auf irgendeine Art nachzuweisen. Weil vom Gehirn alle Eingaben und Merkmale persönlich assoziiert werden, studierte ich die Feldanordnung von Zahlen und Buchstaben. Eine geheime Mythologie öffnete sich und ich begann sehr bald diese Feldaussage zu achten und zu schätzen, denn bestimmte Ereignisse schienen auch nur an bestimmten Zeiten zu passieren, die ausgelöst und verwirklicht wieder in irgendeiner Form mit bestimmten Zahlen und Buchstaben gekennzeichnet werden. Da sie nur von Resonanzobjekten unbewusst oder bewusst wahrgenommen und eventuell verwendet werden, ist somit eine den Umständen entsprechende Wiederholung des Ereignisses im Feld möglich. Erschreckend war die Erkenntnis, wie sehr wir dadurch beeinflusst werden, denn die unbewusst ablaufenden Reaktionen der verankerten Assoziation, auf die wir unser scheinbar bewusstes freies Handeln aufbauen, geschehen ununterbrochen. Äußerst interessant war so die unbewusste Wirkung von Zahlen- und Buchstabenkombinationen, die sich in der Fokussierung des Sehfeldes befinden und ich begann Autokennzeichen, Postleitzahlen und Telefonnummern zu lesen sowie bewusst zu assoziieren, denn wie angeführt hatte ich schon auf diese Feldverständigung reagiert, ohne es zu wissen. Die Grundmotivation der Analyse eines energetischen Feldbewusstseins trat wieder hervor und die Frage, wie weit wir dadurch wirklich frei von unserem Schicksal leben oder wie sehr unser Leben auf eine unbekannte und mysteriöse Art vorbestimmt ist.

Während meiner täglichen Exkursion in dem Städtchen notierte ich zu den auffallenden Verhaltenweisen der Passanten diese Zahlenanordnungen. Neben Autokennzeichen waren sie im wahren Sinne des Wortes auf der Straße zu finden auf weggeworfenen Einkaufsquittungen und Fahrscheinen der Bundesbahn. Die Frage war natürlich, inwieweit sie durch das Feldprojekt oder zufällig an mich herangeführt wurden und ob sie einer gewissen Ordnung unterlagen. Es stellte sich als Anfang ohne Ende heraus, weil dies eine alleinige konzentrierte Untersuchung wie eine immense Zeit erforderte. Die überarbeiteten Notizen überreichte ich den Phantommitarbeitern durch die allen zugänglichen Bahnhofsschließfächer und die Art und Weise dieser Übergabe erinnerte an James Bond, denn ein Realkontakt durfte aufgrund der Feldanalyse nicht zustande kommen. Die Idee war recht einfach und zugleich sicher, denn nachdem die Unterlagen in einem bestimmten Fach verschlossen waren und die Kontrolllampe Rot leuchtete, ließ ich den Schlüssel stecken. Es stellte für mich zugleich eine erste Kontrolle dar, ob meine Phantome wirklich existierten und dies wurde nicht nur bestätigend beantwortet, sondern sie wurden erst drei Tage später abgeholt, d.h., als es notwendig war, Nachgeld für die Entriegelung einzuwerfen. Sicher nun begann ich, den Papieren Tonbandkassetten mit meinen Beobachtungen und Assoziationen beizufügen und es ermöglichte mir zudem, die wichtigsten Anliegen und Grundüberlegungen zu erörtern. An dieser Stelle wird betont, dass es sich bei allen imaginativen Gesprächspartnern um mein Spiegelbild gehandelt hat. Diesen fiktiven Personen gab ich in der Selbstkommunikation die verschiedensten Namen. Durch meine Ausrichtung wendete ich mich natürlich zu Beginn direkt an Madonna, wechselte dann aber zu „Mr. Madonna“ oder „Karl“ aufgrund der Tatsache, dass sie größtenteils in Los Angeles lebt. Diese Namen standen symbolisierend für alle Mitarbeiter des Projektes, konzentriert in einer vorgestellten Person.

Am 24.02.1998 veröffentlichte sie die erste Singleauskopplung Frozen des kommenden Albums Ray Of Light am Geburtstag meines Sohnes Sascha. Ihr Coverphoto unterstrich die damit gemachte Aussage gewaltig, denn sie hatte sich dafür in dem für sie ungewöhnlichen Aussehen meiner ersten Frau fotografieren lassen. Wie in den Vorjahren, so beschrieb sie auch in Ray Of Light unsere ungewöhnliche Beziehung und alle dazugehörigen Photo- wie Videoproduktionen zeigten, dass all meine Zweifel und Ängste völlig unbegründet waren.

Und genau, wie das Video zu Drowned World/Substitude For Love später Atembeschwerden bei mir verursachen sollte, so vernichtete auch das Video zu Frozen mit einem Ausrufezeichen erneut alle aufkommenden eventuellen Fragen, ob sie wirklich oder nicht. Das im März erscheinende Album Ray Of Light bestätigte wieder intensivst all meine getroffenen Entscheidungen der letzten Jahre und das Ziel, das Feld mit meinen Aktivitäten nachzuweisen, erforderte jetzt ohne Übertreibung eine 24stündige Tätigkeit. All meine Theorieüberlegungen, Fragen wie Ängste über das Projekt, aber auch meine Verzweiflung, Aggressionen und Hoffnungen vermittelte ich nun den Phantommitarbeitern mit meinen Notizen und Kassettenaufnahmen alle zwei Wochen in einer DM-Einkaufstasche durch die Bahnhofsschließfächer. Fokussiert auf die musikalische Arbeit und Presse von Madonna verwendete ich dabei fast ausschließlich die Musik von Mike und erreichte so eine ideale Grundeinstellung wie Konzentration. Dies hatte leider zum Nachteil, dass der Rest der weltlichen Geschehens, d.h., die Musik- und Filmindustrie, spurlos an mir vorbeizog und erschwert wurde durch den Umstand, dass ich kein Fernseher mehr besaß und auf ein Radio sowieso verzichtete. Leider wurde ich an allen Tagen des eventuellen Meetings enttäuscht und stellte mir aus verständlicher Sicht abends die Frage, warum und wieso es nicht zu einem Treffen kam. Durch die naheliegendsten Gründe vertiefte sich zwar mein Fachwissen, aber umso besser meine Kenntnisse auch wurden, die wirkliche Lösung des Problems wurde aus dessen Einfachheit um Lichtjahre verfehlt. Es war das nicht zu realisierende Verlangen, ein Ziel erreichen zu wollen, das sich zwar in Wirklichkeit schon lange verwirklicht hatte, das ich allerdings aus Blindheit oder mangelnder innerlicher Resonanz nicht erkennen konnte. An dem angeborenen Schreien nach einem Meeting änderte sich natürlich nichts und auch nichts an der ewig mich begleitenden Frage, was zu tun war, um dem hohen Anspruch gerecht zu werden, den Mann von Popmythos Madonna vor der Öffentlichkeit zu repräsentieren und verfehlte so leider aus der Kompliziertheit meines Denkens heraus die einfache Lösung aus Discharge. Es war die Einfachheit, in meinem Sosein einfach ihr Mann zu sein. Das hieß, wie jeder Sterbliche einen normalen Beruf auszuüben und ein herkömmliches Leben zu führen als ihr Mann. Solange, bis die Königin des Pop sich die Gnade erweist und ihrem Sklaven die Ehre ihres Besuches erweist. Auch dies war ihr Preis dafür, dass es so ist wie es ist. Aber diese einfache Antwort wurde um Längen verfehlt im Glauben, dass die innerliche Resonanz wie Bildung alleine ausschlaggebend wäre für das erste Zusammentreffen von David und Goliath.

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