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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Atlantis, Roland M. Horn
Roland M. Horn

Atlantis


Alter Mythos - Neue Beweise

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Vorwort
von Walter Jörg Langbein



Auch heute noch hat der Name „Atlantis“ einen geheimnisvollen Reiz. Die Geschichte vom legendären Reich, das einst in den Fluten des Atlantik versank, erscheint heute als durchaus aktuell. Kann sich eine solche Katastrophe vielleicht sogar wiederholen? Oder ist der Mythos um Atlantis ein schönes altes Märchen aus vorgeschichtlichen Zeiten, ohne realen geschichtlichen Hintergrund? Erinnern wir uns: Auch das Troja Homers wurde gern als fantasiereiche Erfindung abgetan. Doch die „Dichtung“ erwies sich, nicht zuletzt ist das ein Verdienst Heinrich Schliemanns, als archäologisch verwertbare Quelle. Wir wissen heute: Homer hatte Recht. Troja gab es. Und die Existenz Trojas, jener kleinasiatischen Metropole, war jahrhundertlang heftig umstritten.


Aber wie verhält es sich mit Atlantis? Wollte Platon historische Ereignisse schildern? War es seine Absicht, einer verhängnisvollen Katastrophe ein Denkmal zu setzen? Oder ging es ihm in einer Fiktion nur um die Beschreibung eines utopischen „goldenen Zeitalters“?
Die Geologen, so scheint es, haben ihr Urteil über Atlantis längst gefällt: „Den versunkenen Kontinent gab es nicht. Im Bereich des heutigen Atlantik kann es keinen Kontinent gegeben haben!“ Ist dem wirklich so? Roland Horn, der kenntnisreiche Autor einer ganzen Reihe von bemerkenswerten Sachbüchern, beweist, dass es keineswegs die Haltung der Geologen in Sachen Atlantis gibt. Er doku mentiert vielmehr, dass es eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Entdeckungen gab, die für einen versunkenen Kontinent sprechen. Diesen Entdeckungen allerdings wurde bis heute nicht die gebührende Aufmerksamkeit zuteil. Was der vermeintlich wissenschaftlichen Lehrmeinung widerspricht, das wird geflissentlich verschwiegen. Roland Horn allerdings legt die Fakten auf den Tisch. Er fabuliert
nicht, er nennt die konkreten Erkenntnisse, die sehr deutlich für dieExistenz von Atlantis sprechen!
Offenbar bedarf es eines unvoreingenommenen Experten, der keine falschen Tabus kennt und alle zur Verfügung stehenden Quellen nutzt. Horn handelt dabei als Wissenschaftler im besten Sinne des Wortes: Er schafft Wissen, indem er planmäßig nach Informationen über Atlantis sucht. Er wurde, dank akribischen Quellenstudiums, vielfältig fündig. Die Fakten setzte er wie ein Puzzle aus zahlreichen Teilchen zu einem faszinierenden Weltbild zusammen. Edgar Cayce, arabische Überlieferungen, geologische Untersuchungen der Sphinx, die Cheops-Pyramide, Mu, die Hopi-Indianer und die Vorfahren der Maya sind keineswegs nur faszinierende Schlagworte. Sie spielen wichtige Rollen in der Geschichte der Menschheit und des Planeten Erde.


Man kann die einzelnen Rätsel unseres Planeten mit Musikinstrumenten vergleichen. Unzählige Male haben wir sie einzeln gehört. Immer wieder lauschten wir fasziniert ihren Klängen. Roland Horn geht nun einen großen Schritt weiter. Er fügt sie zu einem stimmigen Orchesterwerk zusammen. Sein Gesamtbild ist wahrhaft faszinierend und bei aller Spekulation immer auch wissenschaftlich fundiert. Überzeugend wirkt die Vielzahl von Fakten aus zahllosen Quellen – in ihrem Zusammenwirken, in ihrem Zusammenspiel.
Offenbar bedarf es eines ‘Laien’ wie Roland Horn, der mutig auch unkonventionelle Gedanken wagt und neugierig über den Tellerrand einzelner Wissenschaftsdisziplinen hinweg schaut! Und er macht deutlich, wie falsch eine unangebrachte Überheblichkeit heutiger Zeitgenossen ist, welche die heutige Zivilisation als Kulminationspunkt menschlicher Entwicklung verherrlicht. Nach wie vor wird die Gegenwart gern als das Non plus ultra angesehen, gleichsam als Krone der Weltgeschichte. Roland Horn aber beweist: Die Hochkultur Atlantis hat wohl existiert, dafür sprechen unleugbare Fakten. Der Name „Atlantis“, so mutmaßt Horn, steht nicht für ein dichterisches Hirngespinst. Atlantis war vielmehr real – eine vor Jahrtausenden schon erstaunlich entwickelte Zivilisation, die der unseren kaum nachstand.


 Warum ist Atlantis untergegangen? Auch dieser Frage geht Roland Horn nicht aus dem Weg. Es geht um mehr als um uralte Historie. Es wird nicht einfach nur darüber nachgedacht, was vielleicht vor zehn Jahrtausenden geschah. Es geht auch um die Zukunft des Planeten Erde: Die Atlantis-Katastrophe kann sich ohne Zweifel jederzeit wiederholen.
Welche Ausmaße so ein künftiges Fiasko haben könnte, das verdeutlicht Roland Horns Blick auf Atlantis und die Welt von vorgestern. Seine bemerkenswerte Studie sollte uns aufrütteln: Wir müssen darüber nachdenken, ob ein katastrophaler Aufprall eines Himmelskörpers auf der Erde rechtzeitig mit Mitteln der Raumfahrt verhindert werden könnte – damit uns ein neuer Untergang à la Atlantis mit Millionen von Todesopfern erspart bleibt.


Einleitung



Als der Philosoph Platon in seinen Dialogen Timaios und Kritias das Wort Atlantis verwendete, konnte er nicht wissen, wie berühmt dieser Begriff einmal werden würde. Platon konnte nicht ahnen, dass er einen Streit in die Welt setzen sollte, der bis in die heutige Zeit andauert – und wer weiß, wie lange er noch andauern wird. Platons im Verlauf eines schrecklichen Tages und einer schlimmen Nacht versunkene Insel erregt die Gemüter bis heute. Für viele Wissenschaftler ist Atlantis ein Ärgernis, und sie werfen Atlantis-Forschern – die sie häufig Atlantisten nennen – vor, verträumte Gemüter zu sein, die auf ein rückwärtsgerichtetes, freilich nie wirklich existentes Utopia zurückblicken. Dabei war nach Platons Beschreibung Atlantis alles andere als ein Utopia. Es war eine zunächst gut funktionierende Gemeinschaft, die später jedoch zunehmend barbarischer wurde.
Die Atlanter waren ein kriegerisches Volk, das Feldzüge gegen Griechenland führte und zahlreiche andere Staaten unterwarf.


Atlantis war wahrlich kein Utopia. Trotzdem kann es nicht vergessen werden. Ist es vielleicht gar nicht der Wunsch nach einem Utopia, sondern eine nie verloschene Erinnerung an ein tatsächlich einst vorhandenes Zeitalter, vielleicht an den Beginn der menschlichen Zivilisation, möglicherweise lange bevor es unsere fortgeschrittene Zivilisation überhaupt geben durfte? Platon beschrieb Atlantis als eine Insel, die jenseits der Säulen des Herakles gelegen hätte, also vor der Meerenge von Gibraltar. Er beschrieb sogar einen Kontinent, der Atlantis gegenüber lag und zwischen beiden befanden sich Inseln.
Ist dies nicht eine deutliche Beschreibung des amerikanischen Doppelkontinentes mit den davor liegenden karibischen Eilanden?


Eine äußerst umstrittene Person in der gesamten Atlantis-Debatte ist der amerikanische Heiler und Seher Edgar Cayce, der gerne in die „Okkultisten-Schublade“ gesteckt wird. Ob er allerdings tatsächlich in einem Zug mit den Okkultisten genannt werden sollte, wird noch zu hinterfragen sein. Tatsächlich brachte Cayce Atlantis mit einem prädynastischen Ägypten in Verbindung, das die Ägypter wohl aus ihren Überlieferungen kennen, das von den meisten Wissenschaftlern, die eher konservativ eingestellt sind, aber als „Mythos“ oder „Religion“ angesehen wird. Hat es tatsächlich existiert? Bestand eine Verbindung zwischen Atlantis und einem geheimnisvollen prädynastischen Ägypten? Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass es sei Anfang der 90er Jahre eine gut fundierte Theorie gibt, welche die große Sphinx von Ägypten auf ein prädynastisches Ägypten zurückführt. Wenn diese Theorie zutreffend ist: Wer hat die Große Sphinx erbaut? Gibt es womöglich einen Zusammenhang
mit dem legendären Atlantis? Wir werden noch sehen: Es gibt sogar Hinweise darauf, dass es
in der „Welt von vorgestern“, in der Atlantis eine große Rolle zu spielen schien, eine fortgeschrittene Kultur gab.


 


Folgen Sie mir also in eine Welt von vorgestern, die längst vergessen wurde.



I.
Atlantis lag im Atlantik – Die geologisch/ozeanographische Seite



„Damals nämlich war das Meer dort fahrbar, denn vor der Mündung, welche ihr in eurer Sprache die Säulen des Herakles heißt, hatte es eine Insel, welche größer war als Asien und Libyen zusammen, und von ihr konnte man damals nach den übrigen Inseln hinübersetzen, und von den Inseln auf das ganze gegenüberliegende Festland, welches jenes recht eigentlich so zu nennende Meer umschließt. Denn alles Das, was sich innerhalb der eben genannten Mündung befindet, erscheint wie eine (bloße) Bucht mit einem engen Eingange, jenes Meer aber kann in Wahrheit also und das es umgebende Land mit vollem Fug und Recht Festland heißen.“

(...)

Diese Zitate stammten aus drei verschiedenen Übersetzungen des Timaios Dialogs 24e – 25 a. Der Philosoph Platon beschreibt hier die Lokalisation der einstigen Insel Atlantis. Diese Insel Atlantis wird in Teilen jenes Timaios- und dem Kritias-Dialog beschrieben. Platon berichtet von dem Besuch des großen Staatsmannes Solon in Ägypten, der dort erfahren haben will, dass die ägyptischen Priester von Sais schriftliche Berichte zum Atlantis-Thema besitzen. Solon wiederum vertraute seinemVerwandten Dropides die unglaubliche Überlieferung an, die er an seinen Sohn, Kritias den Älteren, weitergab, der die Geschichte wiederum seinem Enkel Kritias erzählte, nach dem der oben erwähnte Platon-Dialog benannt ist.
In den genannten Schriften wird dieses Inselreich als das Herz eines großen und wundervollen Reiches beschrieben, das sowohl über eine blühende Bevölkerung als auch über Städte mit goldenen Dächern, einer mächtigen Flotte und einer Armee für Eroberungsfeldzüge bestand. Atlantis existierte nach Platons Angaben bis neuntausend Jahre vor seiner Zeit, und Platon lebte 427 v. Chr. bis 347 v. Chr. in Athen. Demnach musste Atlantis also etwa 9500 v. Chr. untergegangen sein. Der Philosoph beschreibt Atlantis als ein Paradies, als eine Insel mit gewaltigen Gebirgen und fruchtbarenEbenen, schiffbaren Flüssen und reichen Bodenschätzen. Doch dieses mächtige Reich verschwand „im Verlaufe eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht” im Meer. Doch kommen wir nun auf die Lokalisierungsfrage zurück, über welche die oben zitierte Textstelle spricht. Dort ist die Rede von einem Eingang, der von einem Meer zu einem weiteren (wahren) Meer führt. Das zuerst genannte Meer ist dagegen eher vergleichbar mit einer Bucht mit engem Eingang. Dieser Eingang wird „die Stelen (oder Säulen) des Herakles“ genannt. Das ist Gibraltar. Jenseits dieses Einganges gab es in dem „wahren Meer“ Inseln, und es wird von einem Festland umschlossen. Auch wenn es mittlerweile keinen Ort der Welt mehr geben dürfte, der nie mit dieser sagenhaften


Insel Atlantis in Verbindung gebracht wurde, so stellt sich die Lokalisierungsfrage genau genommen gar nicht, denn jenseits von Gibraltar befindet sich der Atlantische Ozean, der im Vergleich zum Mittelmeer wirklich ein „wahres“ Meer ist. Mitten im Atlantik und besonders im Osten dieses Ozeans (in der Karibik) befinden sich Inseln, die sich ohne weiteres mit den von Platon im obigen Zitat erwähnten Inseln decken könnten. Dahinter schließt sich tatsächlich ein gewaltiges Festland an, der amerikanische Doppelkontinent, der jeweils im Norden und im Süden eine kleine Stelle für den Ozean lässt. Man kann tatsächlich sagen, dass Amerika den Atlantik (mehr oder weniger) umschließt.


 


(...)


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