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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Apokalyptische Endzeit, Roland M. Horn
Roland M. Horn

Apokalyptische Endzeit


Leben wir in der Zeit der letzten Verheißung?

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1. Allgemeines

Unwetter und Katastrophen nehmen zu

Es ist Ihnen sicher nicht entgangen: In den letzten Jahren nehmen die auf der Erde auftretenden Katastrophen fortlaufend zu. Während wir bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts eine Zunahme von Naturkatastrophen beobachten konnten, geht diese Entwicklung unaufhörlich weiter.
So teilt am 18.06.2009 das Deutsche Kreuz (drk.de) mit:
„Fast 250 Menschen starben 2008 durch Stürme, Erdbeben, Hungersnöte oder andere Katastrophen. Es war somit das zweitgrößte Katastrophenjahr seit 1999.“
Die OÖ-Nachrichten online (www.nachrichten.at) schreiben am 10.10.2008 unter dem Titel 2008 war ein „schreckliches Jahr“:
„Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind 230.000 Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben gekommen. Die UNO hat 2008 als ein ,schreckliches Jahr’ der Naturkatastrophen bezeichnet.“
Auch die Zahl der Menschen, die durch die Folgen von Naturkatastrophen ums Leben kommen, erhöht sich dramatisch, wie die Seite berichtet, sei es durch Verletzungen, Epidemien oder Obdachlosigkeit. Über 130 Millionen Menschen seien seit Jahresbeginn davon betroffen gewesen. Der verheerende Zyklon „Nargis“, der im Mai weite Teile Burmas verwüstete, zähle zu den schlimmsten der insgesamt 101 registrierten Katastrophen. Bei dieser größten Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes kamen etwa 183.000 Menschen ums Leben. Mehr als 87.000 Menschen starben nach dem Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan, und die Hurrikans in der Karibik, sowie Rekord-Überschwemmungen in Indien forderten tausende von Opfern.
Verdeutlicht wird die Zahl, wenn man einen Blick auf die Opferbilanzen des Vorjahres wirft: Im Jahr 2007 kamen weltweit 23.000 Menschen bei Überschwemmungen, Wirbelstürmen und Erdbeben ums Leben, wie die Nachrichtenseite mitteilt. Das belgische Center for Research on the Epidemiology of Desasters hätte durchschnittlich 60.000 bis 70.000 Todesopfer jährlich seit 1998 registriert. Der wirtschaftliche Schaden 2008 wurde durch die UNO in der ersten Jahreshälfte auf 35 Milliarden Dollar (25 Millionen Euro) geschätzt.
Dabei hieß es schon bezüglich des Vorjahres in einem Jahresrückblick bei Spiegel.de am 31. Dezember 2007: „2007 – katastrophal wie nie“. Unter...

5. Ende der Welt oder Eintritt in einen neuen Zyklus?

Der Maya-Kalender und die magische Zahl 2012

In den letzten Jahren hört man oft, dass im Jahr 2012 Entscheidendes passieren soll. Oft ist in diesem Zusammenhang sogar vom „Weltuntergang“ die Rede.
Stephen Yulsish (PH D ) schreibt in seinem Artikel Will the Earth burn up in 2012 auf der Seite www.raidersnewsnetwork.com


von einer Prophezeiung des Jüngsten Gerichts am 21. Dezember 2012 und weist darin auf den Long Count Kalender der Maya hin. Dieser Großzyklus ende am 13.0.0.0.0, das unserem Datum 21. Dezember 2012, 10 Uhr vormittags Weltzeit entspräche. Für diesen Tag sei das „Ende“ vermutet worden, wie Yulish schreibt.
Im Laufe seiner Forschungen stellte Yulish fest, dass viele versucht haben, diese bevorstehende Apokalypse an diesem Tag der Wintersonnenwende mit einer Polverschiebung, Sonnenstürmen, einem Venus-Transit und heftigen Erdbeben in Verbindung zu bringen. Manche Astronomen hätten für diesen Tag eine Überschneidung mit dem Himmelsäquator vorausgesagt, die nur etwa alle 26.000 Jahre stattfände.
Der Astrologie-Historiker Dr. Shepherd Simpson sagt, dass letzteres nicht der Fall sei. Diese Überschneidung habe nämlich bereits am 21. September 1997 stattgefunden.
Doch kommen wir zu Yulish zurück. Er schreibt, dass der Maya-Kalender im Jahr 3114 v. Chr. begann.
Auch Yulish betont, dass die Erdbebenaktivität allmählich zugenommen habe. Gab es zwischen 1890 und 1899 noch ein heftiges Erdbeben, kam es zu 765 in den Jahren 2000 – 2007. Yulish stellt die Frage in den Raum, ob diese Zunahme der Beben mit der Annäherung der Erde in Richtung Himmelsäquator zu tun habe. Eine solche Annahme ist – vorausgesetzt, dass Simpson Recht hat – unbegründet, denn die Erbebenhäufigkeit stieg ja, wie wir wissen, nach 1997 weiter an.
Yulish weist weiter darauf hin, dass die NASA einen furchtbaren Sonnensturm für das Jahr 2012 voraussage, der 30 bis 50 Prozent stärker sei als vorherige Sonnenstürme.
Tatsächlich finden wir dies auf der Internet-Seite der NASA bestätigt. Die Sonnensturm-Warnung geht auf Mausumi Dikpati vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) und sein Team zurück. Wie auf der NASA-Seite allerdings ebenfalls zu lesen ist, datiert der Solarphysiker David Hathaway vom National Space Science & Technology Center (NSSTC) den zu erwartenden Sturm bereits auf 2010 – 2011.


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