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> Belletristik > Zwischen Vergangenheit und Zukunft
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Belletristik
Buch Leseprobe Zwischen Vergangenheit und Zukunft, Heike Doeve
Heike Doeve

Zwischen Vergangenheit und Zukunft



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Scheiße!,dachte Mia, als sie hörte, dass ihr Smartphone klingelte. „Entschuldigen Sie bitte“, murmelte sie in die Richtung ihres Kunden und warf rasch einen Blick darauf. Als sie feststellte, dass ihr Bruder sie mitten in einer Besprechung anrief, stöhnte sie. Das passt jetzt gar nicht, meinte sie zu sich und schüttelte den Kopf. Danach legte ihr Mobiltelefon zurück in ihre Handtasche. Dieser Auftrag ist so bedeutend, dass ich nicht unterbrechen kann, entschied sie und seufzte. Du musst warten, was auch immer du auf dem Herzen hast, schloss sie und sammelte sich. Dann wendete sie sich ihrem Gesprächspartner wieder zu und lächelte.
 Es war zehn Minuten später, als Mia hörte, dass ihr Smartphone erneut klingelte. Zum Glück bin ich fertig, stellte sie fest und holte Luft. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, dachte sie und griff sich ihre Handtasche. Denn ich habe den Auftrag an Land gezogen, fügte sie hinzu und erhob sich von ihren Schreibtischstuhl. Das war ein erfolgreicher Tag, schloss sie und lächelte vor sich hin. „Ich bin dann weg. Bis Montag!“, rief sie Sandra zu und verließ das Büro.
Im Korridor blieb Mia stehen und seufzte. Kannst du denn nichts ohne meine Hilfe regeln, dachte sie und atmete ein und aus. Danach kramte sie ihr Smartphone aus der Handtasche und wählte Bens Nummer. „Es tut mir leid, dass ich dich so lange habe warten lassen“, meinte sie und brach ab.
„Schon gut! Ich weiß ja, wie sehr du beschäftigt bist“, stellte der Bruder fest, als er nach den zweiten Klingeln den Hörer abnahm. Er atmete ein und aus und zuckte mit den Schultern. Dann räusperte er sich und erklärte: „Ich hätte dich auf der Arbeit nicht angerufen, wenn es nicht wichtig wäre.“ Er brach ab, weil er spürte, dass ihm die Tränen über die Wangen liefen. Verdammt! Nicht nochmals, dachte er und wischte das Wasser mit der Hand weg.
„Okay!“, murmelte Mia und seufzte, als sie ihn weinen hörte. Mist!, fluchte sie, ballte die Finger zu einer Faust und löste sie. Das ist wohl doch ernster, als ich angenommen habe, meinte sie zu sich und sammelte sich. Dann holte sie Luft und fragte: „Was ist los?“
Ben zögerte und kämpfte mit sich. Ich reiße mich jetzt zusammen, mahnte er sich und wischte sich über das Gesicht. Danach räusperte er sich und antwortete:„Mutter ist im Krankenhaus gestorben.“ Er hielt inne und schniefte.


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