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Belletristik
Buch Leseprobe Wundgeil, Thomas Reich
Thomas Reich

Wundgeil



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ICH LECKE DEINE WUNDEN. DEINE SÜNDEN SIND VERGEBEN.

Omas Vanillegeheimnis wurde gelüftet, es gab kein Halten mehr. Erst kam nur ein dünner Strahl. Dann gab das geschundene Gewebe nach, und eine körnige Pampe floss wie Haferbrei. Flutete sein Gesicht, flutete seinen Mund. Rann aus Torstens Mundwinkeln. Jeder vernünftige Mensch hätte sein Antlitz abgewendet, um ja nichts abzubekommen. Torsten öffnete seinen Mund, um ihren eitrigen Sturzbach zu trinken. Gott gab reichlich. Mehr als ein Mensch trinken konnte oder essen, die Paste war dick und gehaltvoll. Torsten schluckte und trank. Verdaute, wo es dickflüssig wurde. Schloss die Augen, wo es seine Sicht vernebelte. Verrieb es auf der Haut, dick und sämig wie das Gruppenejakulat einer Orgie. Wann hatte er sich seiner Kleidung entledigt? Torsten konnte sich nicht erinnern.
„Den Pimmel kenne ich doch. Dein Vater hatte genauso einen.“
„Ist nicht wahr.“
„Brauchst mir nicht erzählen. Ich habe den Kleinen immer gewaschen. Bis Heinz die Aufgabe selbst übernahm. Dann aber war er sehr eifrig davon erfüllt. Weit über das Pflichtsoll hinaus schrubbte er seinen Pillermann.“
Eiter füllte Torstens Backen, mehr als er je hätte trinken können. Es floss in die fernen Winkel seiner Lippen. Es färbte seinen Gaumen mit einer olfaktorischen Signatur. Ranzig und verdorben wie ihre Seele. Was wusste Friede schon von Gott? Sie verfaulte am eigenen Leibe. Ihr Nektar nährte ihren Enkel, Gelee royale einer Königin


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