Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern



Kategorien
> Belletristik > Wie konnte ich ihm nur glauben?
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Belletristik
Buch Leseprobe Wie konnte ich ihm nur glauben?, Monique K.
Monique K.

Wie konnte ich ihm nur glauben?


Eine wahre Geschichte aus Tunesien

Bewertung:
(6)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
108
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Im Buchhandel und bei https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B07KLMSTX2/1001geschicht-21
Drucken Empfehlen


Es war Winter, schrecklich kalt und man kann hier zu dieser Jahreszeit nicht viel machen. Trotzdem, wir hatten doch uns! Ich machte mir da schon Sorgen!
Nach dem „Habe neuen Job, du kannst jetzt nicht kommen“ bin ich trotzdem geflogen, ohne sein Wissen! Ich wollte ihn zur Rede stellen, denn ich habe ihm nicht geglaubt, es war zu abstrus.
Dort angekommen wurde ich allerdings eines besseren belehrt - er war wirklich nicht zuhause und hatte einen neuen Job. Nach zwei Tagen, die ich mit Freunden verbrachte (eine Deutsche, die mit seinem Cousin zusammen ist, und auch zu dieser Zeit in Tunesien war), machte besagter Cousin ihn dann endlich ausfindig.
Er sah schlimm aus, total runtergekommen! Ich war erschrocken und er sprach kaum zwei Sätze mit mir, war völlig apathisch. Ich flehte ihn an, zu sagen was los ist und um Gottes Willen diesen Job hinzuwerfen, der ihn offensichtlich kaputt machte. Er war maßlos enttäuscht, dass ich ihm nicht vertraut hatte und trotz seiner Bitte gekommen war. Einerseits war es grausam, wie er aussah und sich gab, aber andererseits hatte ich ja die Bestätigung, dass er mich nicht angelogen hatte. Ich fuhr nach einer Woche, deren Rest wir noch zusammen verbracht haben, nachhause in der Hoffnung wir müssen Geduld haben, aber alles wird wieder gut.
Das weitere Jahr haben wir also damit verbracht zu überlegen wie es jetzt weitergehen soll. Aber anstatt mir das Gefühl zu geben, er möchte genauso für unsere Liebe kämpfen, wurden die Telefonate immer weniger und wenn wir sprachen, hatte er nicht viel zu erzählen, außer dass es ihm schlecht ginge. Ich war seelisch am Ende. Wie lange sollte das noch so weitergehen? Ich war seit dem noch zwei Mal unten, immer mit der Hoffnung irgendwas regeln zu können oder zumindest von ihm zu hören das Schluss ist.
Ahmed hat es nie gesagt, aber er hat sich auch keine Mühe mehr gegeben unser Beziehung aufrechtzuerhalten. Er rief nicht mehr an, ich konnte ihn nie erreichen, musste immer über Freunde oder Brüder ausrichten lassen, dass ich auf seinen Anruf warte. Es war so schrecklich! Wenn ich ihn dann doch mal an die Strippe bekam und ihn fragte was los ist, warum er sich nicht meldet, immer das Gleiche.
„Mir geht nicht gut Schatzi, hab kein Mobiltelefon, will andere nicht fragen, ob ich ein Klingeln machen kann...“ Bis dahin dachte ich nicht an Betrug oder Bezness, ich wusste nur, entweder will er nicht mehr oder seine Krankheit macht ihm wirklich so zu schaffen, dass er eine Art von Depression hat. Da er nie Schluss gemacht hat, auch wenn er noch so oft die Möglichkeit dazu gehabt hätte, ging ich davon aus, dass es ihm wirklich gesundheitlich total mies ging und entschuldigte alles damit!
Letztendlich schickte ich sogar noch mal Geld für einen Krankenhausaufenthalt, denn seine Gesundheit war mir wichtiger als all unsere Differenzen und vielleicht würde ihm ja dort auch endlich geholfen und mit uns würde dann auch wieder alles gut werden! Wir würden das schon durchstehen, wie alles andere auch!


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2018 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 2 secs