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Belletristik
Buch Leseprobe Von Sachsen nach Texas, Thea Spies
Thea Spies

Von Sachsen nach Texas



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Hier sitze ich nun, allein, 11 Kilometer über den Wolken auf dem Weg in ein Land, welches ich nur von Erzählungen her kenne, dessen Sprache ich nur in Grundzügen beherrsche und in ein paar Stunden
werde ich den Menschen
gegenüberstehen,
bei denen ich ein Jahr wohnen werde und die mir zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig fremd sind.

Die Angst steht mir ins
Gesicht geschrieben....
Noch weiß ich nicht, dass mir das wundervollste Jahr meines
Lebens bevorsteht...



Der erste Tag...
Ein warmer Sonnenstahl kitzelte mich wach. Langsam öffnete ich meine Augen und nach und nach begriff ich, dass ich in Texas mich befand. Das Bett meiner Gastschwester war schon leer. Sie war Mitglied des Schulorchesters, zu dessen Ferienprobe sie gefahren war. Was sollte ich nun tun? Erst einmal sprang ich unter die Dusche, was ich nach 36 Stunden Reise auch dringend nötig hatte. Da sich das Bad direkt an unser Schlafzimmer anschloss, konnte ich den Tag für mich beginnen und meine Gedanken ordnen.

Nun aber musste ich das Zimmer verlassen. Was würde mich jetzt erwarten? Was sollte ich zuerst sagen? Nach einem tiefen Atemzug öffnete ich die Tür und trat vorsichtig heraus. Sherry, meine Gastmama, stand in der Küche und begrüßte mich mit einem fröhlichen „good morning". Sie erzählte mir, das Randy arbeiten ist. Doch ein neugieriger Besuch wollte mich schon kennen lernen. Es war Grandma, die Mutter von Sherry. Da stand eine fröhliche, etwas fülligere, ältere Dame vor mir, die mich gleich in die Arme schloss und mich willkommen hieß. Ein breiter Wortschwall im breiten texanischen Slang ergoss sich über mich, denn Granny hatte eine Menge Fragen an mich. Doch Sherry bremste sie, mein Gesichtsausdruck schien etwas verwirrt. Ich sollte doch erst einmal frühstücken. Da stand es nun vor mir, mein amerikanisches Breakfast...

Das zweite Semester beginnt
Oh Gott...ein halbes Schuljahr gehörte der Vergangenheit an. Gewissenhaft las ich mir die Liste der angebotenen Fächer durch, denn ich musste neue wählen. Band behielt ich, das machte mir viel Spaß und all die Aktivitäten, wie die Footballspiele, wollte ich nicht vermissen. In dieser lockeren Atmosphäre zu spielen, fand ich toll. Hier in Deutschland nahm besuchte ich vorher zwar den Klavierunterricht, das war aber meiner Meinung nach viel zu streng und von der Stückauswahl viel zu eintönig. Es ging auch anders. Von der Austauschorganisation hatte ich die Auflage, US History zu belegen. Geschichte war in der Schule nicht unbedingt mein Lieblingsfach, deshalb traute ich mir es erst im zweiten Semester zu wählen. Aber ich war positiv überrascht, dieses Fach machte einfach viel Freude und unterscheidete sich eine Menge zum deutschen Unterricht.

In der dritten Stunde hatte ich Englisch. Das läuft etwa so ab, wie der Deutschunterricht am Gymnasium. Dann war endlich Mittagspause und als letztes stand Home Economy auf dem Stundenplan. Dort lernten wir etwas über Kindererziehung und Haushalt. Manche mögen vielleicht sagen, das ich es mir einfach gemacht habe, aber warum sollte ich in meinem Auslandsjahr nicht Fächer belegen, die es in Deutschland nicht gab und außergewöhnlich sind?

Die Band organisierte mal wieder eine Menge für ihre Schüler. Ein lustiges Ereignis, das ich berichten kann, war der Band Lock-in. Wir trafen uns abends alle in der Bandhalle. Die Direktoren schlossen diese dann ab und wir verbrachten eine Nacht darin. Da nebenan sich der Chorraum und die Turnhalle befanden, eröffneten sich uns viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Zu erwähnen ist auch das große Buffet mit jeder Menge Fast Food. Ans Schlafen dachte natürlich niemand......

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