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Belletristik
Buch Leseprobe Vincent, Michael Siemers
Michael Siemers

Vincent



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>Überraschung La Rochelle, Do. 2. Sept. 2010, 17:45




 


"Richten Sie Monsieur aus, dass mir seine finanziellen Probleme am Arsch vorbei gehen. Ist das Geld Morgenmittag nicht da, wird die Anlage deinstalliert!", sagte Vincent Dupont beinahe phlegmatisch und legte den Hörer auf. Ein kurzes Schnalzen seiner Mitarbeiterin Clara Bellier und der strenge Blick über ihre randlose Lesebrille erinnerten ihn an seine, für ihr Empfinden, unkultivierte Ausdrucksweise.


 


"Was?", fragte Vincent scheinheilig und lehnte sich ihre Belehrung erwartend zurück.


 


"Ihr Ton war unangemessen, Monsieur", ermahnte sie ihn und fuhr wortlos mit ihrer Arbeit fort.


 



"Seine Zahlungsmoral auch", kommentierte er knapp und nahm sich ein paar Unterlagen vor. Ein kurzes nichtssagendes "Hm" ihrerseits zeigte deutlich genug, dass das nichts an der Tatsache änderte, sich Kunden gegenüber niveauvoller auszudrücken. Vincent war der Inhaber der Firma S.E.S, die er vor 12 Jahren mit bescheidenen Mitteln gründete. Sicherheits- und Überwachungstechnik verbargen sich hinter den drei Buchstaben "S.E. S", Securite et Surveillance. Er machte sein Hobby zum Beruf und erschloss damit eine Marktlücke in seiner Region, die sehr lukrativ war. Heute mit 36 Jahren hatte er die Firma mit maßgeblicher Hilfe von Clara Bellier zu einem kleinen mittelständischen Betrieb aufgebaut. Er handelte immer intuitiv, legte sein Geld in Aktien, Fonds oder Immobilien an. Damit 6


 


schaffte er sich im Laufe der Jahre finanzielle Rücklagen und Einnahmequellen, die ihn ein relativ unbeschwertes Leben bescherten. Vincent war schlank, sportlich und hatte blondes mittellanges Haar, was im Regelfall immer ungekämmt war. Ein Schönling war er nicht gerade. Seine blauen Augen hatten einen kleinen Fehler: einen leichten Silberblick. Gerade das machte ihn wiederum irgendwie auch interessanter. Seine schmalen Lippen und das kantige, sonnengebräunte Gesicht wirkten freundlich, aber auch gleichermaßen nachdenklich. Er war direkt und brachte die Dinge ohne Umschweife auf den Punkt. Seine humorvolle Offenheit hatte einen versöhnlichen Charakter. Vincent war immer leger gekleidet. Jeans, Hemd und Turnschuh, mehr brauchte er nicht. Er hasste Anzüge und Krawatten. Daher ließ er die Verkaufsgespräche mit den meisten seiner Kunden lieber von Clara Bellier oder seinen Außendienstmitarbeiter Phillip Gaston führen. Eher sah man ihn selbst ab und zu im blauen Firmenoverall seiner Monteure und er montierte die Anlagen selbst. Büroarbeit lag ihm sowieso nicht, es sei denn, dass er im Internet herumsurfte. Lieber schraubte er an seinen Firmenfahrzeugen herum oder reparierte Kamerasysteme. Vor eineinhalb Jahren lag er noch regelmäßig unter seinem roten 68er-Ford Mustang und restaurierte ihn zu einem wahren Prunkstück. Clara Bellier machte drei Kreuze, als der Wagen endlich fertig war. Die ständigen Tests seiner Auspuffanlage raubten ihr damals den letzten Nerv. 7


 


Viele seiner Kunden glaubten, sie hätten es mit einem Monteur zu tun und waren daher auch recht großzügig mit dem Trinkgeld. So nahm Vincent dann auch freundlich das Lob oder die Kritik für seinen "Chef" entgegen und versprach es weiterzugeben. Bei seinen Mitarbeitern und Freunden war er genauso beliebt. Er hatte stets Zeit für ihre Belange und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Dass er ihnen wirklich zuhörte, bewies er damit, dass er sich Tage oder gar Wochen später nach dem Wohlbefinden jener Person erkundigte, von dem ihm berichtet wurde. Seine Mitarbeiter wussten das zu schätzen und es wäre nicht einem einzigen in den Sinn gekommen, ihn in der Not hängen zu lassen. Je zuverlässiger und fleißiger ein einzelner Mitarbeiter war, umso großzügiger gab sich Vincent ihm gegenüber. Er zahlte übertariflich gut und bot ihnen alle sozialen Annehmlichkeiten, die ein Arbeitnehmer sich wünschen konnte. Als er vor fünf Jahren den ganzen Gebäudekomplex aufgrund der Insolvenz seines Vermieters ersteigerte, in dem er sich anfangs mit einem kleinen Büro und Halle eingemietet hatte, baute er auf dem Dach eine Penthousewohnung mit Terrasse und Pool. Die restlichen Büros und Hallen vermietete er an eine Spedition, einer Autowerkstatt und einer Werbeagentur. In einem späteren Anbau, der zur Straße zeigte, machte ein Chinarestaurant auf und er erfüllte sich so seinen Wunsch, oft und gern Chinesisch zu essen. Natürlich profitierten auch seine Mitarbeiter davon, da er sich an den Mittagstischkosten beteiligte. Die Mieteinnahmen 8


 


bescherten ihm somit zusätzlich regelmäßige Einnahmen. Da er das eine oder andere Geschäft schwarz abwickelte, verfügte er immer über genügend Bargeld. Somit konnte er dem einen oder anderen etwas zuzustecken oder schlichtweg Leute zu schmieren, von denen er Vorteile hatte. Sei es die Müllabfuhr, die mehr Müll mitnahm, als sie mussten oder das Gewerbeaufsichtsamt, die eine routinemäßige Kontrolle durchführten. Sehr zulasten von Clara Bellier, die Mühe hatte Geschäftseinnahmen und Privatkapital auseinanderzuhalten. Vincent verließ sich da ganz auf sie und vertraute ihr beinahe bedingungslos alles an. Im Gegensatz zu ihm war sie geizig. Wenn es nach ihr ginge, hätten die meisten Mitarbeiter weit weniger auf ihrem Gehaltskonto. Oft legte sie ihrem Chef detaillierte Vorschläge auf den Tisch, um Lohn, Material- und Energiekosten zu sparen. Vincent wusste es sehr wohl zu schätzen, lobte sie für ihre Ideen und ließ es dann in den Aktenordner für Notpläne verschwinden. Finanzielle Talfahrten hatte seine Firma selten zu verbuchen. Ab und wann griff er trotzdem auf diesen Ordner zurück und verwirklichte ihre Ideen. Doch auf der anderen Seite zeigte er sich seinen Mitarbeitern wieder großzügig. Und so kam es vor, dass er ihnen wiederum Vergünstigungen zukommen ließ. Er zahlte nicht nur Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sondern es gab obendrein noch für jedes Kind seiner Mitarbeiter ein so genanntes "Eisgeld". Zum Weihnachtsessen wurden stets die Ehepartner mit eingeladen. Sie erhielten noch ein zusätzliches Präsent von Vincent. 9


 



 


So stellte er nebenbei sicher, dass die Ehefrauen dafür sorgten, ihren Mann pünktlich zur Arbeit zu schicken, ihre Krankheiten schneller auskurierten oder schlichtweg auch mal auf einem Samstag einzuspringen. Arbeiten für Vincent oder Shopping mit der Ehefrau bedurfte keine Überlegung. Ferner zahlte er seinen Monteuren Prämien, wenn sie unfallfrei oder fehlerfrei gearbeitet hatten, oder sich durch Ideen und Leistungen hervortaten.


 


"Wenn es mir gut geht", pflegte er zu sagen, "soll es den anderen auch gut gehen."


 


"Leben und leben lassen", war seine Devise.


 



Die Firma S.E.S. installierte Alarm- und Überwachungsanlagen in Büros, Geschäften und Privathäusern. Ein Teil seiner männlichen Kunden waren nichts weiter als notgeile Voyeure, die nicht nur ihr Hab und Gut schützen, sondern auch ihre weiblichen Angestellten im Umkleide- und Aufenthaltsraum beobachten wollten. Einige wünschten sich sogar eine Kamera in den Damentoiletten installiert, um weibliche Beschäftigte bei der Unterhaltung vor dem Spiegel oder gar bei der Verrichtung ihres Geschäftes zu beobachten. Damit aber kam die Firma S.E. S mit dem Gesetz in Konflikt. Vincent konnte dieses Hindernis aushebeln, in dem er eine funkgesteuerte Anlage anbot und der Kunde seine Kamera selbst platzieren konnte. Speziell für solche Kunden baute einer seiner Monteure oder er selbst kleine Kameras in die unmöglichsten Gegenstände, wie, Aktenordner, Deckenlampen, Klorollen, Lüfter oder Handtuchhalter. Diese konnte der Kunde dann nach 10


 



 


seinen eigenen Wünschen platzieren. Besonders Privatdetektive deckten sich mit den entsprechenden Accessoires ein. Vincent ließ seine Kunden vorbeugend eine Rechtsmittelbelehrung unterschreiben mit dem Hinweis, bestimmte Räume nicht zu überwachen oder die Mitarbeiter davon in Kenntnis zu setzen. Diese wurden dann auch artig unterschrieben und landeten dann in den Mülleimern.


 


Er beschäftigte 10 Monteure und zwei Außendienstmitarbeiter. Eine Halbtagskraft für das Büro und Clara Bellier, seine rechte Hand.


 



Vincent war Junggeselle und hegte nicht sonderlich verpflichtende Liebschaften. Ansonsten führte er ein recht moderates Leben. Wenn die Beziehungen endeten, blieben sie meistens gute Freunde. Er war begehrt, beliebt und großzügig. Jeder der für ihn arbeitete oder ihm einen Gefallen tat, konnte mit einer Gegenleistung rechnen. Die Auftragslage seiner Firma und die Disposition der Aufträge durch Clara Bellier erlaubten es ihm, in den Sommermonaten öfter seine Wochenenden auszudehnen. Diese verbrachte er in Roche, einem kleinen Ort am Atlantik circa 40 Kilometer nördlich von La Rochelle entfernt, wo er geboren und aufgewachsen war. Dort besaß er eine Dreizimmerwohnung im Parterre mit Garten und kleinem Pool direkt an der Promenade. Ein Eineinhalbzimmerapartment circa zwei Kilometer vom Hafen entfernt, ein kleines Bistro, das von seiner Exfreundin geführt wurde und einen umgebauten, liebevoll restaurierten Fischkutter. Mit 11


 



 


diesem Boot fuhr er häufig hinaus und ließ sich auf dem Atlantik treiben oder angelte. Er liebte die Ruhe und Einsamkeit, den Blick aufs Meer und das Wiegen der Wellen. Ab und wann traf er sich mit Freunden zur allgemeinen Angeltour oder einfach nur, um mit ihnen die weiberfreie Zeit für sich und den Alkohol zu nutzen. Für die zu Haus gebliebenen Ehefrauen wurde es als "Atlantikinspektion" dargestellt. Es kam auch vor, dass er für einen befreundeten Skipper, der Ausflugstouren für Touristen anbot, Fahrten unternahm.


 


Clara Bellier stand von ihrem Stuhl auf und stellte die Aktenordner in den Schrank zurück. Sie war mit ihren 41 Jahren eine sehr hübsche und attraktive Frau mit langen dunklen gewellten Haaren, deren Alter auf höchsten 30 geschätzt wurde. Ihre dunklen Augen gaben ihr ein südländisches Aussehen. Sie war konservativ gekleidet und war allein durch ihre Größe von Einsachtzig ein regelrechter Hingucker. Ihr ganzes Erscheinungsbild ließ so manche Männerherzen höher schlagen und sie war, sehr zum Leidwesen der Männer, lesbisch. Das aber wusste nur Vincent und er hütete sich, irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Er war einer der Wenigen, die ein paar Zentimeter größer waren als sie. Theoretisch hätten sie ein ideales Paar abgegeben.


 



Clara Bellier forderte von allen Mitarbeitern Höflichkeit und Respekt. Kraftausdrücke oder Flüche kamen ihr so gut wie nie über die Lippen. Wenn es dann doch einmal passierte, entschuldigte sie sich im gleichen Atemzug dafür. Von klein auf an genoss sie die erzkonservative Erziehung ihrer 12


 



 


Eltern. Gepflegte Umgangsformen und sittsames Verhalten wurden ihr aufgrund ihrer Internatserziehung eingetrichtert. Als ihre Eltern die Neigung ihrer Tochter erfuhren, brach ihre heile Welt zusammen und sie konnten ihr dies bis heute nicht verzeihen. Ihre Familie hatte dafür kein Verständnis und die Treffen beliefen sich nur noch auf wichtige Ereignisse wie Hochzeiten, Geburtstage, Jubiläen und Beerdigungen.


 



Clara Bellier hatte in der Firma alles im Griff. Buchhaltung, Disposition, Termine, Kundengespräche und Arbeitskoordination der Monteure gingen über ihren Tisch. Niemand, selbst Vincent wagte es nicht, ihren durchstrukturierten Arbeitsablauf über den Haufen zu schmeißen oder gar in ihrem Terminkalender Änderungen vorzunehmen. Ferner kümmerte sie sich um die Geburtstage, Hochzeitstage oder auch andere Anlässe der Kunden und vergaß nie eine Glückwunschkarte, Blumen oder Wein zu schicken. Die Pflege und somit der gute Kontakt zu den Kunden bescherte der Firma S.E.S. immer wieder neue Kunden. Clara Bellier war souverän und redegewandt. Ihre höfliche, aber dominante Art überzeugte. Sie war die Einzige in der Firma, die alle siezte und es auch von allen Anderen für sich erwartete. So bewahrte sie immer eine gewisse Distanz, wirkte somit auch unnahbar. Ihr kerzengerader Gang und ihre aufrechte Sitzhaltung führten sogar zu einigen Witzeleien der männlichen Kollegen. Einmal erlaubte sich Vincent ihr gegenüber einem verbalen Ausrutscher, in dem er 13


 



 


sie bei einem Streitgespräch als Mademoiselle "Stock im Arsch" betitelte. Daraufhin schloss sie sich mit einem Weinkrampf für über eine Stunde in der Toilette ein. Es kostete Vincent damals einen großen Blumenstrauß und eine Einladung zum Essen, um sie wieder einigermaßen zu beruhigen. Sie hatte lange damit zu tun, ihm und den anderen Monteuren, die frauenverachtende Ausdrucksweise und Fäkalausdrücke abzugewöhnen. Vincents Angewohnheit war es, seine Mitarbeiter häufig mit einem lockeren "Guten Morgen, alles fit im Schritt" zu begrüßen. Das gewöhnte sie ihm schnell wieder ab. Sie war der Meinung, dass das Befragen des allgemeinen Wohlbefindens sich nicht auf bestimmte Körperregionen beziehen musste. Ihrer Höflichkeit und Ausdauer war es zu verdanken, dass sich alle dezent zurückhielten, wenn sie den Raum betrat. Einige nahmen sogar respektvoll ihre Mütze ab, wenn sie vor ihr am Schreibtisch standen. Frauenfeindliche Witze verstummten sofort, sobald sie auch nur in der Nähe vermutet wurde. Selbst Vincent warf einen kontrollierenden Blick zur Tür, bevor er einen derben schmutzigen Witz erzählte. Somit respektierte er ihre Autorität.


 



Vor genau zehn Jahren holte Vincent sie zu sich. Er kannte sie schon, als sie noch für einen seiner ersten Kunden, eine mittelgroße Möbelfirma in La Rochelle, arbeitete. Ihre Art und Fähigkeiten faszinierten ihn. Höflich, distanziert und unnahbar wickelte sie damals mit Vincent die Verkaufsgespräche ab. Sie war immer recht pikiert über seine unkomplizierte Art, Gespräche zu führen. 14


 



 


Während sie höflich und umständlich Reklamationen zu beschreiben versuchte, brachte es Vincent mit einem Wort auf den Punkt: "Scheißarbeit!"


 


Hüstelnd bestätigte sie dann seine Definition und tat es damit ab, dass sie eben einen Handwerker vor sich sitzen hatte und keinen Geschäftsmann. Sein daraufhin sympathisches Wesen verunsicherte sie, worauf er ihr letztlich doch ein Lächeln entlockte. Die Folge war, dass sie dann nervös an ihren Haaren, ihrer Brille oder Jacke nestelte. Was Vincent wiederum ein weiteres Schmunzeln entlockte. Beide konnten von ihrer Art her nicht unterschiedlicher sein. Trotz allem waren sich beide wohl wollend, auch wenn sie ihn hinter seinem Rücken als "Holzfäller" und er sie als "Internatserzieherin" betitelte.


 


Als Lohnbuchhalterin hatte Clara Bellier auch die Prokura in dieser Möbelfirma und somit relativ viele finanzielle Handlungsvollmachten. Das und die Liebe zu einer Frau veranlasste sie dazu, Geld zu unterschlagen. Es ging um eine Summe von 72000 Franc, die sie im Laufe von zwei Jahren veruntreute. Vincent wurde zufällig Zeuge, als sie mit lauten und üblen Beschimpfungen von ihrem eher etwas primitiven Chef gefeuert wurde.


 


"Sie gehören mal so richtig durchgenommen, damit Sie wieder auf der richtigen Schiene fahren, Sie verdammte Lesbe!", schrie er ihr hinterher und drohte lauthals sie zu verklagen. Damit outete er sie vor der ganzen Belegschaft und beantwortete nebenbei Vincent seine Frage, weshalb sie auf



 


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