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> Belletristik > Verführung in Mombasa
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Belletristik
Buch Leseprobe Verführung in Mombasa, Sonja A.
Sonja A.

Verführung in Mombasa


Nach einer wahren Begebenheit in Kenia

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Doch Mitte Juli zerplatzte dann der Traum vom gemeinsamen Leben und wurde abrupt zum Albtraum für mich. Auf seinem Handy sah ich zufällig die SMS Liste, als wir nebeneinander auf dem Sofa saßen und er mit dem Handy herumspielte. Natürlich schaute ich genauer hin. Die neueste SMS kam von einer Frau mit der Anrede „Jambo my Darling“. Ich spürte wie jede Faser meines Körpers zu Eis erstarrte, sagte aber wieder nichts. Sicher hätte er nur wieder irgendeine blöde Ausrede gebraucht. Innerlich zitterte ich aber. In der Nacht, als er schlief, fotografierte ich diese SMS und legte sie ihm zusammen mit der Kopie aus seinem „Strandbuch“ auf den Frühstückstisch. Nein, er habe nichts mit dieser Frau, rechtfertigte er sich, kenne sie aber von früher vom Strand. Sie lebe in Genf und der Name aus dem Buch, das sei nur ein „Muster“. Ich glaubte ihm kein Wort und wurde jetzt wieder so misstrauisch, dass ich begann, überall nach Beweisen für seine Untreue zu suchen. Ich knackte das Passwort seines E-Mail-Kontos und entdeckte mit Schrecken, dass mein Mann ein Lügner und Betrüger war. Mit einem Schlag begriff ich, dass er mich nur benutze, um Vorteile für sich und seine Familie zu haben. Aber nicht nur mich. Auch diverse andere weiße Frauen hatte er am Haken. Er hatte bereits im Februar letzten Jahres Kontakt zur „SMS Frau“ aufgenommen, ihr geschrieben, er sei für drei Jahre in Südafrika in einer Apothekerschule (was für eine Lüge) und ob sie nicht seine Familie in Kenia unterstützen könnte, solange sie getrennt waren. Weiter, dass er sich wünschte, bei ihr zu sein, da er sie so sehr vermisse. Im April letzten Jahres schickte er der Mutter seiner Kinder eine Mail mit Fotos von seiner Arbeit hier im Hotel. Aber von seiner Tochter will er zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst haben? Ich habe der Frau geschrieben und sie gebeten, mir zu schreiben, wann sie ihn von der Schwangerschaft informiert habe und wann sie seine Familie davon erzählte. Sie hat mir geantwortet. Als sie im 2. Monat war, hatte sie ihn informiert. Er habe sie daraufhin verlassen, da er sich verliebt habe und bald nach Europa gehen werde und das Kind sowieso nicht von ihm sei. Als das Baby zwei Monate alt war, war sie damit in seinem Dorf bei seiner Familie, aber weil er das Kind verleugnet habe, sei es auch von der Familie nicht anerkannt worden. Alle in seiner Familie, inklusive ihm, haben also davon gewusst, keiner hat ein Wort zu mir gesagt. Die Geldkuh hätte ja sonst vor dem melken davonlaufen können. Auch von einer anderen Schweizerin habe ich Mails gefunden. Allerdings drei Jahre vor meiner Zeit. Ich weiss nicht was da passiert war. Er hat ihr verzweifelt geschrieben, warum sie sich nicht mehr melde. Ich vermute, dass er mit ihr in die Schweiz wollte, hatte den Pass beantragt (deshalb lag er solange bereit), sie sie dann aber einen Rückzieher gemacht hatte. Diverse andere Frauenkontakte brachten keine Details, aber immerhin etliche Liebesschwüre seinerseits zum Vorschein. Mir wurde klar, dass ich leider zu schnell mit Handeln und zu langsam mit suchen, finden und verstehen war.


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