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Belletristik
Buch Leseprobe Unmöglich, Barbara Aichinger
Barbara Aichinger

Unmöglich



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Barbara Aichinger



Unmöglich!



LESEPROBE


Liebesroman



© 2010


AAVAA e]Book Verlag UG (haftungsbeschränkt)


Quickborner Str. 78 - 80,13439 Berlin


Telefon.: +49 (0)30



Email: verlag@aavaa.de


Alle Rechte vorbehalten


1. Auflage 2010


Lektorat: Sabine Lebek, Berlin


Cover: Grundlage ist das Gemälde


„Jedem Wall seine hölzerne Bedeutung 2"


des sächsischen Malers DINGELIS


Printed in Germany


ISBN 978]3]941839]45]8



Alle Personen und Namen sind frei erfunden.


Ähnlichkeiten mit lebenden Personen


sind zufällig und nicht beabsichtigt.


565 849 410


Erstes Kapitel


„Deine Skulpturen sind der absolute Hammer!"


Stolz blickte Carola auf ihre beste Freundin Tina Müller.


Es war ihre erste Ausstellung. Sie fand in einer angesagten


Jungdesignerboutique, etwas außerhalb der Wiener Innenstadt,


statt.


Zwischen all den hippen Designerstücken standen auf Regalen


und Podesten Tinas einzigartigen Skulpturen. Es waren


keine Aktstücke und doch konnte man dies vermuten. Die Verschwommenheit


mit der Tina erschuf, ließ für den Betrachter


viele Möglichkeiten offen.


Der Andrang war rege und Tina hatte schon ein paar kleinere


Kunstwerke verkauft. Der große Fang ließ jedoch auf sich warten.


Mit einem gefüllten Glas Sekt kam Carola auf ihre Freundin


zu und blickte sie erleichtert und etwas geschafft an.


„Die letzten Tage waren nicht so ohne?"


„Nein, dass alles noch rechtzeitig fertig sein würde, hatte ich


schon aufgegeben. Aber Dank deiner tüchtigen Hilfe, ist alles


gut gegangen."


Tina strich ihr dunkles langes Haar aus der Stirn und entblößte


dabei ein südländisches Gesicht, das sie von ihren Vorfahren,


die Italiener waren, geerbt hatte.


Die beiden Freundinnen waren so unterschiedlich, dass es unterschiedlicher


kaum ging.


Tina eine Südländische Schönheit und Carola ein bleiches


blondes und äußerst niedliches, wenngleich auch sehr hübsches


Landmädl.


Kennen gelernt haben sich die beiden auf einer Party. Carola


suchte Unterkunft in Wien und Tina suchte eine neue WG -


Gesellin. Sie verstanden sich auf Anhieb, hatten ähnliche Interessen


und machten Wien damit unsicher.


In diesem Moment näherte sich ein älterer und sehr vornehm


aussehender Herr den beiden. Er blieb direkt vor ihnen stehen,


nickte kurz:


„Guten Abend, darf ich mich vorstellen: Reinhold von Hochburg.


Wenn sie erlauben entführe ich ihnen die Künstlerin, ich


habe ein paar Fragen die eine größer angelegte Produktion


betreffen würden."


Höflich wandte er sich an Carola und hatte dabei schon seinen


Arm um Tinas Ellbogen gelegt, bereit sie jederzeit mitzunehmen.


„Guten Abend! Natürlich nehmen sie unsere Kunstexpertin


mit und erteilen einen unsagbar großen Auftrag, dann bin ich


auch nicht böse."


Lächelnd, ein wenig herausfordernd dabei, blickte sie an dem


Mann hoch. Er sah für sein Alter unglaublich gut aus. Carola


schätzte, dass er um die Fünfzig war. Er hatte leichte silbergraue


Strähnen an den Schläfen und einen wachsamen und


sehr einfühlenden Blick.


Bei der Aufforderung viel zu kaufen, musste Reinhold diskret


lächeln. Bevor er herkam hatte er nicht vor zu kaufen. Doch die


Künstlerin irritierte ihn dermaßen, dass er es für Wert befand,


sie näher kennen zu lernen.


„Wir werden mal sehen."


Amüsiert zwinkerte er Carola zu und zog Tina mit sich, die


zu überrascht war, als dass sie hätte protestieren können.


Carola blickte sich in dem Laden um. Das Geschäft war anders


als herkömmliche Boutiquen. Der Besitzer war offensichtlich


ebenso Kunstliebhaber. Es gab keine Regale. Die Kleidungsstücke


waren an Puppen oder nur Haken aus Metall dekoriert.


Eine Graffitilandschaft im Hintergrund unterstrich den


eigenwilligen Charakter des Ladens. Carola fühlte sich in dieser


Umgebung wohl, obwohl sie alles andere als eine Rebellin


war.


Ihr Leben verlief bis zum dem Moment, in dem sie Tina kennen


gelernt hatte, sehr eintönig. Die Abwechslung die sie sich


selber verschrieb, war Wien und ein Neuanfang.


Einen gewagten Schritt hatte sie schon unternommen.


Sie hat sich in Wien ihren Jugendtraum erfüllt und ein kleines


Geschäft gemietet. Carola fertigte Schmuckstücke. In dem kleinen


Geschäft konnte sie produzieren und verkaufen.


Heute zierten ihre Werke die Kleider des Designerladens. Sie


war stolz auf ihre Werke. Durch ihre Freundschaft mit Tina erhielt


sie die Möglichkeit, mit auszustellen.


Tina war mit dem gut aussehenden älteren Herrn „von" verschwunden


und Carola stand da, mit ihrem Glas Sekt in der


Hand und die Umgebung betrachtend, als ihr Herz plötzlich


für einen kurzen Moment auszusetzen schien.


In ihrem Blickfeld tauchte ein Mann auf. Nicht irgendeiner,


sonder ein ganz besonderer. Jener, den sie auf keinen Fall gegenüberstehen


wollte. Ruckartig drehte sie sich weg.


Innerlich schimpfte sie sich für ihre Feigheit, doch im Äußeren


konnte sie nicht anders handeln. Sie musste und wollte ihm


aus dem Weg gehen.


Von dem abgesehen, waren Männer im Moment für sie tabu


und jenes Exemplar erst recht.


Tief seufzend trank sie einen Schluck, um sich etwas zu beruhigen.


Ihr Puls ging schneller und sie überlegte, wie sie so


schnell wie möglich von hier verschwinden konnte.


Tina war nirgends zu entdecken. Schützenhilfe von dieser Seite


konnte sie sich also nicht erwarten.


Da trat der Besitzer der Jungdesignerboutique in ihr Blickfeld.


Josh Flemming!


Sie vermutete dass dies ein Künstlername war, hatte ihn aber


noch nie danach gefragt. Der Junge war durch und durch


schwul, aber der beste Freund von den beiden Mädchen. Wo


und Wann immer es ging, er war da, bereit zu helfen, bereit zu


reden, bereit mit ihnen Spaß zu haben, bereit mit ihnen zu


weinen, einen romantischen Film anzusehen.


Kurz gesagt er tat alles wie eine Freundin mit ihnen gemeinsam.


Sie und Tina liebten Josh, auf ihre ganz bestimmte Art.


„Hi Josh!", etwas unsicher klang sie schon, doch sie ließ sich


das nicht anmerken. Das Wichtigste jetzt war Abwechslung.


Nur kein Blick in die Augen des Fremden. Diese Augen! Die


haben sie damals bis in den Schlaf verfolgt.


„Hallo Sonnenschein. Was machst du den ganz alleine hier?


Haben dich alle verlassen?"


„So wie es aussieht, ja."


Der Fremde, dem sie auf gar keinen Fall gegenüberstehen


wollte, kam langsam näher. Sie wusste, dass er sie gesehen hatte.


Sie konnte es spüren. Mit einem Blick nach rechts, bestätigte


sie ihren Spürsinn. Er kam tatsächlich auf sie zu. Panik wallte


in ihr auf.


„Josh, bitte, kannst du mir einen Gefallen tun?"


„Natürlich Sonnenschein, jeden............Oh Gott, hast du das


Prachtexemplar eines Mannes gesehen, der da auf uns zusteuert?"


„Ja Josh! Bitte leg deinen Arm um meine Schulter und führ


mich raus."


„Warum......."


„Bitte, Josh stell jetzt keine Fragen, handle einfach. Bitte!"


Die Verzweiflung die aus der Stimme Carolas sprach, war für


Josh deutlich spürbar. Also tat er was ein guter Freund tun


musste, er legte den Arm um ihre Schultern zog sie nahe zu


sich heran und drehte sich mit ihr im Arm um.


Jetzt standen sie direkt vor dem Fremden, dem Carola so gerne


ausgewichen wäre.


Es war zu spät!



Barbara Aichinger



Die verheiratet Autorin, Mutter zweier Kinder, ist eine


vielseitige Frau.


Als „Diplomierte NLP - Practitoiner", „Diplomierte Ernährungsberaterin


nach den fünf Elementen", „Diplomierte Body


Vitaltrainerin", „Diplomierte Pilates Trainerin" und Inhaberin


des Reiki Meistergrads sowie Reiki]Lehrerin hat sie eine Ader


für Menschen und deren Gefühle. Auch der Umgang mit Ihren


Gästen in ihrem Gasthaus „Bratwurstglöckerl" vertiefte dieses


Wissen, so dass Sie sich berufen fühlte, ihren ersten, ausgesprochen


romantischen Liebesroman zu schreiben.


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