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und kommt die goldene Herbsteszeit


von Werner Pfeil

belletristik
ISBN13-Nummer:
9783943380682
Ausstattung:
380 Seiten Taschenuchausgabe, 263 Seiten E-Book
Preis:
14.90 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
Eire erlag Salzkotten
Kontakt zum Autor oder Verlag:
wernerpfeil@web.de
Klappentext

In dem kleinen, beschaulichen Hövelhof verschwindet am helllichten Tage ein Mädchen vom Reiterhof – ein mysteriöses Verschwinden, wie immer wieder in den vergangenen Jahren. Wie in den Fällen zuvor tappt die Polizei zunächst im Dunkeln. Der erfahrene Ermittler Vincent Blohm und seine junge, attraktive Kollegin Melanie Schwarz vom LKA bringen allmählich Licht in den schockierenden Fall. Haben sie es mit heidnischen Ritualen zu tun? Handelt es sich vielleicht sogar um Menschenopfer? Was hat die Lehrerin des Opfers, die über eine merkwürdige Ausstrahlung verfügt, mit all dem zu tun? Welche Zusammenhänge bestehen zum KGB und zur ehemaligen DDR? Zu viele Fragen für den Geschmack von Hauptkommissar Vincent Blohm, und kaum Zeit, sie zu lösen, denn es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit …

 

Rezension

Christian D. aus Rheinbach
Bezahlt. An drei (leider nicht folgenden) Abenden/Nächten gelesen.Gestern Nacht bis heute morgen um 05:00 Uhr die letzten 140 Seiten bis zum Ende durch! (wie passend!) 
Spreche aus Anerkennung: Gut zu lesen, interessante Abfolge und Details, schlüssig und spannend - Sollte verfilmt werden! Besser als ein Tatort mit Till Schweiger allemal. (ggf. FSK bedenken!) 
Aber wer spielt denn dann den Andre´? Dessen mil. Erinnerungen kommen mir z.T. so bekannt vor. Kann ja nur einer sein, fällt mir jetzt aber gerade echt nicht ein! Ja isses denn? 
Na ja, is ja sowieso alles frei erfunden. „wink“-Emoticon

 

Tina B. aus Hövelhof.

jetzt muss ich dir doch eben erstmal schnell eine E-Mail schreiben! :) Ich habe heute Nachmittag dein Buch durchgelesen.... und... was soll ich sagen: Es ist der absolute Hammer!!! Wirklich! Ich gratuliere dir ganz herzlich zu dieser Meisterleistung, es ist wirklich fantastisch! :)
Ich meine, dass du wirklich gut schreiben kannst und kreativ bist, dass wusste ich ja schon! Aber ganz ehrlich... mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Ich finde du brauchst dich nicht hinter den international bekannten Bestseller-Krimi-Autoren zu verstecken. ;)

Ich wollte eigentlich gestern Vormittag nur mal kurz in das Buch ″reinschnuppern″, aber es hat mich von der ersten Seite an direkt so gefesselt, dass ich es in etwas mehr als 24 Stunden komplett durchgelesen habe. ;) Ich habe es regelrecht verschlungen! Das ist mir das letzte mal - ich glaube - bei einem der Harry Potter Bücher passiert und das ist schon wirklich lange her!
Ich habe zwischendurch nur das Nötigste (Lara füttern, selber essen, Lara wickeln, ins Bett bringen, seeeeehhhhr spät selber schlafen gehen,....) erledigt, nur um schnell weiterlesen zu können! :D

Dein Buch ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite höchst spannend, sehr kurzweilig und - natürlich wenn man ″echter Hövelhofer″ ist - super-interessant, weil man immer direkt die gut bekannten Locations vor dem inneren Auge sieht!

Ich bin wirklich schon mehr als gespannt auf deinen nächsten Krimi und die Zeit bis Juni 2016 wird wirklich sehr lang werden! ;(

Leseprobe

Es folgt eine nicht enden wollende Betroffenheit, bei der, wie du erst fälschlich freudig bemerkst, dein Verstand einsetzt. Du scheinst dich beruhigen zu können, denn dein Verstand muss ja schließlich mehr Wert sein als der kleine Bauer, den man opfert. und vVor allem müsste er bestens gerüstet sein für einen Kampf gegen „das Angsthaben“ … glaubst du. Zum eigenen Erstaunen verliert aber auch der Verstand, auch wenn er sich nicht so einfach geschlagen gibt wie zuletzt noch der Bauer. Du wirst geistig und auch körperlich schwach und immer schwächer und dann kommt der Zeitpunkt, in dem die Angst sie sich alles von dir nimmt, einfach so und nicht einmal mehr danach fragt, ob du das so möchtest. Es wird ihr auch nicht leid Leid tun, und auf Erbarmen, wirst du vergebens warten.

Fast ohnmächtig vor Angst lag Leonie da, bis das Messer verschwand und nur der Schatten zurückblieb. Ein Schatten - vielleicht ist alles, was hier passierte, gar nicht wahr. Sie wollte versuchen, ganz lieb zu sein, dann würde man sie bestimmt laufen lassen. Der Schatten schien sie zu beobachten, denn sie spürte förmlich die Blicke, die an ihrem Körper herunterglitten. Wer oder was auch immer sie hier gefangen hielt, wollte nichts Gutes von ihr. Dessen war sie sich auf einmal völlig klar. Aber was nur - und vor allem: wer nur konnte ihr das antun? Für Lilo war der Schatten zu groß, und so etwas traute sie ihr nun auch wirklich nicht . Ja, dass sie keine Freundinnen waren, wusste jeder, aber Leonie hatte auch ein bisschen Respekt vor ihr. Lilo ritt besser als alle anderen in der Gruppe, aber dafür war sie halt in der Schule besser, und das glich ihr Verhältnis wieder ein bisschen aus. Ihre Handgelenke schmerzten und die Haut darunter musste schon aufgerieben sein. Ihre Gedanken überschlugen sich auf einmal und sie begann zu zittern und zu schwitzen, als wenn sie damit ihre Angst aus den Poren treiben könnte. Ihr kleines Herz legte eine noch höhere Schlagzahl vor und in ihren Magen rumorte es fürchterlich. Den Druck, aufs Klo zu müssen, konnte sie nicht mehr aushalten, und so war es ihr schrecklich peinlich, als sie sich im Liegen entleerte und nun in ihrem eigenen Kot lag.
Sie spürte, wie ihr der Trinkschlauch abermals an die Lippen geführt wurde und langsam, fast bedächtig trank sie. Kurze Zeit später wurde sie schrecklich müde. Sie stemmte sich gegen den Schlaf, aber letztlich hatte sie gegen das Mittel, die ihr heimlich in das Getränk gegeben worden wurden, keine Chance. Sie schlief schon, als jemand ihr Missgeschick beseitigte und sie reinigte. Bevor der Schatten den Raum verließ, streifte er ihr ein weißes Baumwollkleidchen über und deckte sie anschließend mit einer groben Decke zu. Sie sah somit auch nicht, wie der Schatten verschwand und kurze Zeit später aus dem Raum trat. Dort angekommen öffnete er eine weitere Tür und begab sich zu einem Jungen, der genau wie Leonie auf einem Bett gefesselt lag und schlief. Auch hier konnte man die Angst förmlich riechen.