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> Belletristik > und kommt die goldene Herbsteszeit
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Belletristik
Buch Leseprobe und kommt die goldene Herbsteszeit, Werner Pfeil
Werner Pfeil

und kommt die goldene Herbsteszeit



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Es folgt eine nicht enden wollende Betroffenheit, bei der, wie du erst fälschlich freudig bemerkst, dein Verstand einsetzt. Du scheinst dich beruhigen zu können, denn dein Verstand muss ja schließlich mehr Wert sein als der kleine Bauer, den man opfert. und vVor allem müsste er bestens gerüstet sein für einen Kampf gegen „das Angsthaben“ … glaubst du. Zum eigenen Erstaunen verliert aber auch der Verstand, auch wenn er sich nicht so einfach geschlagen gibt wie zuletzt noch der Bauer. Du wirst geistig und auch körperlich schwach und immer schwächer und dann kommt der Zeitpunkt, in dem die Angst sie sich alles von dir nimmt, einfach so und nicht einmal mehr danach fragt, ob du das so möchtest. Es wird ihr auch nicht leid Leid tun, und auf Erbarmen, wirst du vergebens warten.

Fast ohnmächtig vor Angst lag Leonie da, bis das Messer verschwand und nur der Schatten zurückblieb. Ein Schatten - vielleicht ist alles, was hier passierte, gar nicht wahr. Sie wollte versuchen, ganz lieb zu sein, dann würde man sie bestimmt laufen lassen. Der Schatten schien sie zu beobachten, denn sie spürte förmlich die Blicke, die an ihrem Körper herunterglitten. Wer oder was auch immer sie hier gefangen hielt, wollte nichts Gutes von ihr. Dessen war sie sich auf einmal völlig klar. Aber was nur - und vor allem: wer nur konnte ihr das antun? Für Lilo war der Schatten zu groß, und so etwas traute sie ihr nun auch wirklich nicht . Ja, dass sie keine Freundinnen waren, wusste jeder, aber Leonie hatte auch ein bisschen Respekt vor ihr. Lilo ritt besser als alle anderen in der Gruppe, aber dafür war sie halt in der Schule besser, und das glich ihr Verhältnis wieder ein bisschen aus. Ihre Handgelenke schmerzten und die Haut darunter musste schon aufgerieben sein. Ihre Gedanken überschlugen sich auf einmal und sie begann zu zittern und zu schwitzen, als wenn sie damit ihre Angst aus den Poren treiben könnte. Ihr kleines Herz legte eine noch höhere Schlagzahl vor und in ihren Magen rumorte es fürchterlich. Den Druck, aufs Klo zu müssen, konnte sie nicht mehr aushalten, und so war es ihr schrecklich peinlich, als sie sich im Liegen entleerte und nun in ihrem eigenen Kot lag.
Sie spürte, wie ihr der Trinkschlauch abermals an die Lippen geführt wurde und langsam, fast bedächtig trank sie. Kurze Zeit später wurde sie schrecklich müde. Sie stemmte sich gegen den Schlaf, aber letztlich hatte sie gegen das Mittel, die ihr heimlich in das Getränk gegeben worden wurden, keine Chance. Sie schlief schon, als jemand ihr Missgeschick beseitigte und sie reinigte. Bevor der Schatten den Raum verließ, streifte er ihr ein weißes Baumwollkleidchen über und deckte sie anschließend mit einer groben Decke zu. Sie sah somit auch nicht, wie der Schatten verschwand und kurze Zeit später aus dem Raum trat. Dort angekommen öffnete er eine weitere Tür und begab sich zu einem Jungen, der genau wie Leonie auf einem Bett gefesselt lag und schlief. Auch hier konnte man die Angst förmlich riechen.


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