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Belletristik
Buch Leseprobe Tod versprach Buddha nie, Inge Stender
Inge Stender

Tod versprach Buddha nie



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Erster Teil


Kapitel 1



Der Schrei hallte vielfach von den Wänden


der Schlucht wieder, eine Kaskade von Echos,


die, je verhaltener sie wurde, umso gefährlicher


klang.


Ein riesiger Vogel schwang sich von einem


Fels, der wie ein Altar geformt war, in die


Luft. Ihr Atem gefror zu feinen Eiskristallen,


kaum dass er ihre Nase verlassen hatte. Ich will hier weg, schrie sie und packte den Mann,


der vor ihr stapfte, am Arm, so fest, dass er


sich umdrehen musste. Sein Gesicht verschwand


hinter dem weißen, frostigen Bart.


„Auaaah.....du tust mir weh! Weib, liebes,


nun wach schon auf, du hast schlecht geträumt."


 


Zuerst glaubte Ursula ihren eigenen Schmerzensschrei


gehört zu haben, weil ihr der


Sturm Schneegraupel ins Gesicht peitschte,


dann drang langsam die besorgte Stimme ihres


Mannes zu ihr durch. Sie ließ seinen Arm


los, den sie offenbar schon länger im Schraubzwingengriff


hielt, so dass ihre verkrampften


Finger sich schwer lösen ließen.


„Wieder ein Albtraum?"


Gott sei Dank, es war Alexander, der da


sprach und nicht der gesichtslose Fremde, der


sie in eine Schneehölle hatte entführen wollen.


„Ich, ich...habe so erbärmlich gefroren. Der


Sturm trieb mir Tränen in die Augen, Rotz lief


aus meiner Nase und alles gefror sofort zu


Eis, dass meine Haut wehtat." Sie richtete sich


auf, immer noch verwirrt von dem Traum, der


ihr realer schien als ihr Schlafzimmer, das in


ein gelbes, warmes Licht getaucht war. Ihr


Mann war in letzter Zeit häufiger von ihren


Träumen wach geworden, noch bevor der


Wecker klingelte. Er kümmerte sich rührend


um sie. Versuchte, sich seine Besorgnis nicht


jedes Mal anmerken zu lassen.


„Was ist bloß los mit mir in letzter Zeit?"


„Das fragst du noch?" Alexander schaute seine


Frau entgeistert an. Sie machte ein Gesicht,


als käme sie geradewegs aus einer fremden


Galaxie geflogen, wo keinerlei Schulen oder


ähnliche Quälanstalten existierten und daher


auch kein Schulstress bekannt war, wo jeder


einfach das tat, wofür er programmiert war.


Dabei tat Ursula ihre schulische Arbeit seit


Wochen wie ein Roboter. Aber sie versank


trotzdem in Korrekturbergen wie in einer


Schneewehe, weil es inzwischen an ihrem


Gymnasium immer mehr Schüler, aber immer


weniger Lehrer gab. Der Rotstift war in der


Bildungspolitik angesetzt worden, auf Kosten


der Lehrerschaft, die sich mit Mehrarbeit,


größeren Klassen und Stundentafelkürzungen


konfrontiert sah. Grund genug, den natürlichen


Alterungsprozess ungewollt zu beschleunigen,


was die rapide ansteigende Zahl


der Frühpensionierungen nur allzu deutlich


machte.


Als Ursula den zynischen Slogan ihrer Gewerkschaft




Unser Jüngster wird fünfzig


las, hielt 
sie erschrocken inne. Demnach gehörte sie



schon zum Urgestein. Wäre es nicht angemessen,


mit zunehmendem Alter eher weniger


statt kontinuierlich mehr arbeiten zu müssen?


Sie bekam in der Regel vier bis fünf Stunden


Schlaf, zu wenig, um mit Tatkraft den neuen


Tag zu beginnen. Wann hatte sie das letzte


Mal ausschlafen können? Das musste in einer


früheren Existenz gewesen sein, die Erinnerung


daran war dünn wie Spinngewebe.


Ursula bemühte sich die Augen offen zu halten,


um einen Blick auf den Wecker zu riskieren.


Kurz vor sechs. Sie musste aufstehen. Sie


musste in die Tretmühle, auch an diesem kalten,


dunklen Samstagmorgen. Ob sich die Elternschaft


diese Woche endlich entschlossen


hatte, den Schulsamstag auch an ihrem Gymnasium


abzuschaffen, wie für alle anderen


Schulformen längst geschehen? Sie würde es


heute erfahren.


Ursula gähnte, während sie sich noch einmal


auf Alexanders Seite rollte, sich an ihn kuschelte,


um sich an seinem Körper zu wärmen,


der zu allen Zeiten Hitze abstrahlte wie


ein Backofen. Ihre Füße fühlten sich eiskalt an,


obwohl auch im Schlafzimmer geheizt war.


Diese innere Kälte war noch schlimmer als die


äußere. Durchblutungsstörungen, dachte sie,


ich rauche zu viel.


„Kannst du nicht heute mal für mich gehen?


Die bringen mich um, weil ich die Klausur


wieder nicht zurückgeben kann, obwohl ich


bis zum Umfallen korrigiert habe. Aber ich


muss mich durch so viel Mist durchkämpfen,


was entsetzlich aufhält, weil weder Sinn noch


Zusammenhang zum Thema erkennbar ist


und mich die Frage beschleicht, ob die Betreffenden


je in meinem Unterricht gewesen


sind."


„Und was denkst du, könnte ich mit den Halunken


anfangen? Sie vielleicht in Handschellen an ihre Bänke ketten, damit sie nicht mehr


abhauen können und nichts sehnlicher erwarten


als die nächste Religionsstunde, in der ihre


Religionslehrerin sie aus dieser Schmach erlösen


wird, wenn sie denn in Zukunft besser


aufzupassen geloben. Zum Erbauen lese ich


ihnen die Vertreibung aus dem Paradies vor,


damit sie mal sehen, wie hart das Leben die


bestraft, die sich nicht an die Spielregeln halten."


„Du hast leicht spotten, manchmal möchte


ich wirklich mit dir tauschen. Du hast ein volles


Wochenende zum Erholen und musst dir


auch sonst in der Regel deinen Schönheitsschlaf


nicht durch Endlosarbeit rauben lassen.


Bin mal gespannt, ob ich das noch erlebe, den


unterrichtsfreien Samstag. Sollte das bald passieren,


wird die Freizeitindustrie bestimmt


nicht an mir verdienen, weil ich den Samstag


verschlafen und mich am Sonntag wie gehabt


in Haushalt und Unterrichtsvorbereitungen


samt Korrekturen stürzen werde."


Während Ursula ihre Kleidung für die Schule


bereitlegte, um sich dann mit Katzenwäsche


zu begnügen, da zum Duschen und dringend


nötigem Haare waschen keine Zeit blieb, erzählte


sie ihrem Mann von der Schulelternratssitzung,


die vor zwei Tagen stattgefunden


hatte.


„Ich war gestern mit der zehnten Klasse in


Bergen-Belsen, darum kenne ich das Abstimmungsergebnis


noch nicht. Es schien so, als


sei die Stimmung gegen die Einführung endlich


gekippt und wir springen in letzter Minute


auch auf den Zug, der ins Freizeitglück


fährt. Aber ...", grübelte sie und schaute zu


Alexander, der sich unter der Bettdecke rekelte,


„wenn man noch die Bilder von den Leichenbergen


und ausgemergelten Gestalten im


Kopf hat, relativiert sich die Frage nach Fünfoder


Sechs-Tage-Woche."


Ursula stöhnte gequält auf, ehe sie fortfuhr,


„aber wenn man dann samstags wieder um


sechs raus muss, obwohl man bis nachts um


eins korrigiert hat, dann möchte man auch


gerne mit nur einer Lehrveranstaltung pro


Woche sich am Wochenende im Bett wälzen


wie in einem Sündenpfuhl, so wie du."


Ursula hatte sich inzwischen angezogen, dem


Bett genähert und schlug mit Fäusten auf ihren


Mann ein, der sich mit der Bettdecke zu


schützen versuchte, denn sie schlug kräftig


zu, als wäre er schuld an ihrer Misere.


„Erstens habe ich auch noch jede Menge


praktischer Verpflichtungen und bin mit meinen


Studenten beinahe täglich bei Wind und


Wetter unterwegs, und zweitens garantiert dir


unsere Arbeit sauberes Trinkwasser, worüber


du dankbar sein solltest."


Alexanders Stimme klang unter dem Schutz


des Kissens wie ein schlecht eingestelltes Radio.


Er schlüpfte aus seinem Kokon, packte Ursulas


immer noch zu Fäusten geballte Hände,


wobei er sich selbst stöhnend aus dem Bett


hievte und stieß sie vor sich her Richtung Küche.


„Und drittens verpasst du deinen Zug, wenn


du jetzt nicht brav bist." Sie fügte sich widerstandslos.


„Mach mir schnell einen Kaffee, während ich


meine Tasche packen gehe", sagte sie und


verschwand in ihrem Arbeitszimmer.


Dort herrschte größeres Chaos als nach einem


Einbruch. Nur, dass hier kein Fremder sein


Unwesen getrieben hatte, sondern sie selbst


der Einbrecher war, der täglich in Papierstapeln


wühlte, um irgendwelche unterrichtstauglichen


Materialien zu finden, mit denen


sie ein paar Stunden in ihren Kursen überbrücken


konnte, bis sie sich durch den Berg von


Korrekturen durchgefressen hätte und mal


wieder Zeit für eine vernünftige Unterrichtsplanung


fände.


Während sie planlos Zettel in ihre Tasche


stopfte, dachte sie daran, dass sie in dem ganzen


Schlamassel noch Glück mit ihrem Mann


hatte. Er hatte neuerdings samstags, wenn sie


nach Hause kam, ein Mittagessen gezaubert.


Er kümmerte sich sogar um den Abwasch. Er


hatte diese Aufgaben freiwillig übernommen,


als ihre Albträume anfingen. Sie wusste nicht


mehr wann, manchmal wusste sie nicht einmal


mehr Tag oder Monat. Susannes Geburtstag


hatte sie dieses Jahr auch verschwitzt.


Aber sie würde das Versäumnis verschmerzen.


Sie wohnte ja längst in Hamburg mit ihrer


Mutter zusammen, seit sie Psychologie


studierte. Und dort fühlte sie sich wohler als


die Jahre vorher in ihrem Geburtshaus mit


plötzlicher ungeliebter Stiefmutter.


Jedenfalls hatte Alexander irgendwann angefangen,


sich Sorgen um Ursula zu machen.


Aber vielleicht hätte auch ein weniger häuslicher


Mann ihre Überarbeitung wahrgenommen


und ihr den Kochlöffel abgenommen,


nachdem sie nur noch Fertiggerichte aufgetaut


hatte. Allerdings hatte sie in ihrem vorehelichen


Leben keine Männer mit Kochkünsten


gekannt. Alexander war eines dieser seltenen


Exemplare. Sie hatte ein Juwel unter lauter


Kieseln gefunden und konnte sich nicht


beklagen. Nicht wie ihre Freundin Dorothea,


die fast ein Jahr lang versucht hatte, mit einem


Mann zusammenzuleben, des Alleinseins


müde, vielleicht auch aus Torschlusspanik. Sie


hatte wirklich Pech gehabt. Alles, was der


Schlaumeier zu ihrer Entlastung fertig brachte,


war, die Tastatur des Telefons zu bedienen


um den Pizzaservice zu bestellen, einmal


Margarita, einmal Calzone mit Knoblauchsoße.


An schulischen Kampftagen stank ihre


Freundin dermaßen nach Knoblauch, dass Ursula


sich in den Pausen lauthals beschwerte


und schon befürchtete, Dorotheas Schüler


könnten ihren Unterricht wegen Unzumutbarkeit


boykottieren. Worauf diese mit der für


sie typischen Ironie bemerkte: „Du bist mir


ein Herzchen. Was hier zum Gotterbarmen


stinkt, ist unsere Arbeit. Aber der da droben


kümmert sich ausschließlich um seine himmlischen


Angelegenheiten, statt einen Racheengel


zu schicken, der die gesamte Kultusbürokratie


mit ihren verkniffenen Handlangern


mithilfe von Feuer und Schwert niederfegt.


Ob wir hier ausgelutscht werden, kümmert


niemanden, nicht einmal den Schöpfer des


Himmels und der Erde. Zum Glück habe ich


meinen Glauben schon in der Pubertät verloren,


denn er hätte die Bewährungsproben der


letzten Jahre nicht bestanden. Ergo werde ich


umso mehr nach Knofi stinken je mehr Arbeit


uns aufgedrückt wird, es sei denn, unsere Arbeitsbelastung


wird runtergefahren, wie es die


Schulbürokraten neudeutsch formulieren


würden. Dann stünde ich täglich einmal begeistert


am heimischen Herd und würde der


Calzone mit Knoblauchsoße keine Träne


nachweinen."


Ursula war der ungewohnt bittere Tonfall ihrer


Freundin nicht entgangen.


Wenige Wochen nach diesem Gespräch


trennte Dorothea sich von dem Mann, dem sie


ebenso wenig nachweinte wie seiner Pizza.


„Der rührt doch nie und nimmer einen Finger


für mich", kommentierte sie den Rausschmiss


und gönnte Ursula in seltener Offenheit einen


kurzen, aber erhellenden Blick in ihr Intimleben.


„Außer einem, der rührte sich dagegen


unentwegt, den hatte ich zu bedienen, selbst


wenn ich vor lauter Korrekturen kaum mehr


aus den Augen schauen konnte und für Stellungen


des Kamasutra schon gar keine Motivation


mehr spürte."


Den Gockel in die Wüste zu schicken, sei eine


ihrer besten Entscheidungen im Leben gewesen,


bekannte Dorothea einige Wochen später.


Auf Ursulas Nachfrage, wieso?, antwortete sie


mit einem Zitat aus einem Buch von Christine


Grän, das sie derzeit las, das ungefähr lautete,


dass es eigentlich einfach sei, Männer zu bedienen,


wenn man nur ihre Eitelkeit befriedigte,


ihre Sprechblasen und manchmal ihr kostbares


Sperma schluckte. Der einzige Haken an


der Sache sei das Preis-Leistungs-Verhältnis.


Der Preis für einen Mann sei eindeutig zu


hoch. Damit war für sie das Thema Mann ein


für alle Male erledigt.


Seit dieser denkwürdigen Affäre lebte sie


wieder glücklich allein, während Ursula nachrechnete,


dass sie nun bald sieben Jahre mit


Alexander verheiratet war. Ähnlich wie ihre


Freundin war sie eine erbitterte Kämpferin


gegen die bürgerliche Ehe gewesen, um dann


doch, spät zwar, in eben diesen Hafen mit voller


Kraft zu segeln. Trotz mancher Fallstricke,


die jede Ehe oder jedes tägliche Zusammenleben


barg, bestand die Kunst darin, diese


rechtzeitig zu erkennen. Ursula konnte alles in


allem zufrieden sein. Das Schiff ihrer Ehe


dümpelte in ruhigem Gewässer. Das war


nicht immer so gewesen. Es war nicht das viel


beschworene siebte Ehejahr gewesen, das sie


beinahe zu Fall gebracht hätte, nein das zweite.


Genau genommen war es ihre verspätete


Hochzeitsreise gewesen, die von Anfang an


unter schlechtem Stern gestanden haben


musste. Ein Mord war in Alexanders Familie


geschehen, und sie hatte ihren Mann verdächtigt.


Das hätte das Ende ihrer gerade mal ein


Jahr währenden Ehe bedeuten können, aber er


hatte ihr schnell verziehen, während sie noch


lange an ihren Schuldgefühlen nagte wie an


einem alten Knochen. Aber den hatte sie inzwischen


gut vergraben. Sie wusste, dass sie


sich auf Alexander verlassen konnte und


wusste auch, dass sie ihn brauchte. Er managte


den größten Teil des Haushaltes. Wie sollte


sie ohne ihn noch zurechtkommen?


Im Stehen trank sie ihren Kaffee aus und


langte nach dem Frühstückspaket, das Alexander


ihr inzwischen fertig gemacht hatte. Er


war wirklich ein Schatz. Sie zog ihren wattierten


Anorak an, und den Reißverschluss bis zu


den Ohren zu, schulterte ihre Tasche und verließ


das Haus.


Der Bürgersteig glitzerte im Schein der Straßenlaternen.


Raureif und Schneegraupel verwandelten


dieser Tage die morgendlichen


Straßen und Gärten in eine Zuckerbäckerlandschaft.


Obwohl Ursula keine Frühaufsteherin


war, liebte sie diese Momente des norddeutschen


Winters, der in der Regel wenig


Schnee mit sich brachte, dafür aber früh morgens


das verschlafene Stadtviertel in eine Welt


funkelnder Eiskristalle verzauberte, die samstags


morgens jungfräulich zu ihren Füßen lag,


als gehörte sie ihr ganz alleine. Mit kindlichem Vergnügen hinterließ sie eine einsame


Fußspur und erfreute sich an den Abertausenden


von Diamantsplittern, die aufblitzten,


wenn sie sich der nächsten Bogenlampe näherte.


Als sie den Bus kommen sah, beeilte sie


sich, ihre Märchenlandschaft zu verlassen.


Sie stieg beim Fahrer ein, der sofort die Tür


hinter ihr zugehen ließ, um die Kälte auszusperren.


Aber Ursula konnte bei Gott keinen


Unterschied zu draußen feststellen. Sie ließ ihre


Handschuhe an, nahm hinter dem Fahrer


am Fenster Platz, und setzte ihre Füße auf die


Heizung. Niemand stieg zu während der


knapp zehnminütigen Fahrt zum Bahnhof.


Wie jeden Samstag, wenn Ursula sich wie ein


Gespenst in einem Geisterwagen fühlte.


Zweimal wurde der Bus von einem Auto


überholt, dessen Scheinwerfer die weiße Decke


auf der Fahrbahn zum Glitzern brachte. Je


näher sie der City kamen, umso weniger glitzerte


die Straße, sondern glänzte dunkel vor


Nässe. Hier hatte schon das höhere Verkehrsaufkommen


sein zerstörerisches Werk getan.


 


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