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Belletristik
Buch Leseprobe Sieben Tage Insel, Karina Förster
Karina Förster

Sieben Tage Insel



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Prolog

Ich sehe durch einen schmalen Türspalt zu einem Bett mit grauer Bettwäsche, in dem ein Mann liegt und friedlich schläft. Er schlummert im halbdunklen Raum, in dem wir seit zwei Tagen schlafen, essen und mehrere benutze Kondome vor dem Bett anschaulich darauf hindeuten, wozu wir hier sind.


Ohne Eile streife ich meine geblümte Sommerbluse über und schlüpfe in meine Schuhe, die im Flur stehen. Auf leisen Sohlen verlasse ich die Wohnung, die voller schlauer Bücher gestopft ist und mich an ein Museum für Literaturgeschichte erinnert.


Ziellos streife ich durch den vierten Bezirk von Paris und betrete eine der vielen Brücken, ohne ein spezielles Ziel zu verfolgen. Meine Hand gleitet über den warmen Sandstein der Bogenbrücke und fühlt sich selbst wie einer der fein gearbeiteten Steine an.


Hinter mir kündigt der östliche Morgenhimmel einen neuen Tag an und färbt den Horizont in zartes violett.


Gedankenlos streife ich seit Stunden durch die Straßen, obwohl es längst nach Mitternacht ist. Ich achte nicht auf die wunderschönen Farben, mit denen der Himmel die meisten Menschenherzen erfreut, denn meins ist kalt und ohne Gefühle. Es erwärmt sich nicht an dem erhabenen Anblick der aufgehenden Sonne. Genauso wenig erwärmte es sich an den Anblick des umgänglichen Mannes, der neben mir im Bett zufrieden schlief und den ich minutenlang ansah, bevor ich mich aus seiner Wohnung schlich, obwohl ich noch bleiben durfte, aber nicht bleiben wollte.


Für Anfang August ist es in den frühen Morgenstunden frisch und verhältnismäßig kühl, was mich allerdings wenig interessiert, ebenso wie der schlafende Mann oder der Sonnenaufgang.


Mit meiner Tasche in der Hand, die mein ganzes Hab und Gut enthält, streife ich durch die Pariser Straßen und bleibe auf dieser Brücke das erste Mal stehen. Ich sehe in Richtung Pont Change[1], was exakt die Fließrichtung der Seine entspricht, die im Ärmelkanal endet und ein Gedanke durchzuckt mich.


Wie wäre es …?


Hektisch wende ich meinen Kopf in alle Richtungen und entdecke leere Straßen, also wird mich niemand abhalten. Ich schreite auf eine Einbuchtung zu, lasse meine Tasche fallen und ziehe meine Füße aus den Schuhen, die längst bessere Tage sahen. So, wie ich einst auch bessere Tage sah, was Ewigkeiten her scheint.


Mit unbekleideten Füßen klettere ich auf die Brüstung und richte mich zu meiner vollen Größe auf. Erleichtert atme ich aus, denn das ging erstaunlich mühelos. Ich öffne meine Augen und sehe in das fließende Gewässer hinab. Die Arme breiten sich an meinen Seiten aus, denn ich will nur noch aufhören zu leben. Mir ist es so verhasst, den Lebenden beim Lächeln zuzusehen, während ich mich innerlich mausetot fühle.


Ich will da sein, wo er hinging, denn ohne ihn ist es schrecklich einsam und ich finde keine Kraft mehr, um zu tun, als würde ich leben.


Eine Träne tropft in das dunkle Wasser unter mir. Es mischt sich mit dem Wasser, welches einen weiten Weg aus dem Westen zurücklegte, um hier die Hauptstadt Frankreichs zu durchqueren.


Irgendwer ruft ein lautes Nein. Ich schrecke auf und sehe mich nervös um, entdecke jedoch niemand. Schleunigst schließe ich meine Lider und will zu Ende bringen, was ich anfing. Ein Gesicht erscheint vor meinem inneren Auge. Ich erkenne das liebe Antlitz, welches mich seit einem tragischen Autounfall vor Monaten nicht mehr betrachten kann und mich dadurch in einen Strom riss, der mir zu temporeich fließt. Ohne Widerstandskraft treibe ich seitdem darin und pralle ohne Gegenwehr an Felsbrocken, Baumstämme, einfach alles, was darin mitgerissen wird. Da kann ich mich auch gleich in die Seine springen und sehen, ob sie mich zu ihm trägt.


»Nein!«, höre ich wieder ganz deutlich und stehe mit geöffnetem Mund auf der Brüstung.


Schrie ich das etwa?


Verwirrt sehe ich an mir hinab, wobei eine Windbö meine Haare anhebt, obwohl es windstill ist.


»Aber ich will zu dir«, flüstere ich mit aufsteigenden Tränen kämpfend und mir erscheint es, als streife der Wind nun abermals zärtlich über meine rechte Wange.


Will er nicht, dass ich springe?


Ich hopse hastig von der Brüstung, greife schnell meine Tasche und die Schuhe, denn mir stehen alle Härchen am Körper ab. Rennend eile ich durch die Straßen, rempele Menschen an, die auf dem Weg zur Arbeit nicht schnell genug beiseite springen können und weiche in letzter Minute einem hupenden Taxi aus.


Atemlos komme ich am Park Bois de Vincennes[2] an und verstecke mich mit angezogenen Beinen unter einem Baum, als wäre der Teufel hinter mir her. Hektisch sehe ich mich um, kann mich jedoch nur zögernd entspannen.


In Tränen wiege ich mich vor und zurück.


Was will er dann von mir?


Er kann doch nicht für mich wollen, dass ich dieses sinnlose Leben weiterlebe, welches im Moment mein Herz schneller entleert, als ich es auffüllen kann.


»Was willst du?«, schreie ich weit vornübergebeugt und mit letzter Kraft in den finsteren Park, bekomme jedoch keine Antwort.


Mit Händen vor meinem Gesicht geschlagen, weine ich mich wieder in den Schlaf, der seit Jahren nicht wirklich einer ist.


 


»Du!«, weckt mich jemand unsanft und tippt aufdringlich an meinem Oberarm. Müde von der kurzen Nacht öffne ich meine Augen, die vom Weinen aufgequollen sind.


»Nimmst du Drogen?«, fragt jemand.


Ich richte mich schwerfällig auf und sehe in ein faltiges Gesicht, das sich zu mir beugt. »Nein«, antworte ich wahrheitsgemäß und rieche direkt vor meiner Nase Käse und Salami.


»Dann iss, du siehst ausgehungert aus!«


Ein Mann, den ich auf fünfzig schätze, setzt sich neben mich. Ich mustere argwöhnisch, wie er in seine Hälfte des geteilten Sandwiches beißt und in den Park sieht, in dem um diese Uhrzeit nur vereinzelt Jogger laufen.


»Na mach schon, Kind!«, raunt er mir aufmunternd zu und wedelt unnachgiebig mit dem appetitanregenden Brot zwischen seinen Fingern, damit ich endlich zugreife.


»Wo kommst du her?«, will er wissen.


Ich nehme das Brot entgegen und beiße ausgehungert hinein.


»Deutschland«, antworte ich kauend.


»Höre ich am Dialekt, aber wo genau her?«


»In der Nähe von Plön.«


»Kenne ich nicht«, murmelt er und beißt wieder in das Brot, was damit aufgegessen ist.


»Norddeutschland«, erkläre ich die grobe Region.


»Ist es schön dort in Norddeutschland?«


Ich halte inne und sehe kurz an ihn herab. Viele Menschen interessiert es nicht die Bohne, wo ich herkomme. Die meisten fragen, wo ich hinwill und da kann ich gut lügen und sagen: Mal sehen, vielleicht zu dir?


Der stark ergraute Mann sieht mich erwartungsvoll an. Seine Augen sind von einem eigenartigen Braun und befremdlich vertraut in seiner Ausstrahlungskraft.


»Ja«, antworte ich leise, »sehr märchenhaft.«


»Warum sitzt du dann aber mutterseelenallein hier?«


»Damit ich dir begegne?«, frage ich und sehe zu, wie er seinen Kopf weit in das Genick legt und explosionsartig lacht.


»Na, dann kannst du ja jetzt wieder heimfahren.«


»Jean-Paul, warum sitzen Sie hier im Unterholz?«, fragt eine untersetzte Frau, die sich auf uns zubewegt und zu einer Gruppe Menschen sieht, die auf zwei Bänken am anderen Ende des Parks sitzen. Sie schwatzen, lachen und gestikulieren über alle Maßen mit Händen und Füßen.


»Die kleine Mademoiselle Boche kam meinetwegen extra aus Deutschland her, sagen Sie mir also, Christine, warum soll ich nicht hier sitzen?«


Entschuldigend sieht sie kurz zu mir, denn Boche wird meist abwertend für Deutsche gebraucht.


»Jean-Paul, kommen Sie zu den Anderen, wir warten auf Sie und wollen frühstücken gehen.«


Er rappelt sich schwerfällig auf. »Adieu, Mademoiselle und gute Fahrt!«


»Adieu, Monseigneur Jean-Paul und danke, für das Brot.«


Ungestüm winkt er ab. Auf die Frau gestützt, stapft er davon und gesellt sich zu der Gruppe, die ich eine Weile beobachte. Mir scheint, dass sie geistig behindert sind, denn ihre Bewegungen deuten darauf hin.


Was Jean-Paul mir sagte, klang so simpel und doch zog ich es ewig nicht in Betracht. Nach Hause, auf die märchenhafte Insel, die mir plötzlich so unsagbar fehlt. Ich greife aufgeregt zu meiner Tasche, in der ich mein Prepaidhandy für Notfälle aufbewahre.


Es ist die einzige Kontaktmöglichkeit nach Hause, die ich mit dem Handy regulieren kann und meistens ist es ausgeschaltet. Eine gefühlte Ewigkeit sehe ich es in meinen Händen liegen, bis ein Windhauch wieder mein Gesicht streift.


Schon auf der Brücke fühlte sich die Windbö, die aus dem Nichts zu kommen scheint, wie eine zärtliche Handbewegung an und ich sehe mit Tränenflüssigkeit in den Augen auf.


»Du willst, dass ich anrufe?«, frage ich, obwohl niemand zu sehen ist.


Die Tränen quellen über die Unterlider, weil keine Antwort kommt, denn es ist allein meine Entscheidung. Wieder sehe ich in meine Hände hinab und stelle fest, dass ich die grüne Taste längst betätigte und der Anruf durchgestellt wird.


»Inken, Kleines?«, höre ich meinen Vater, der sich am anderen Ende der Leitung meldet.


Weitere Tränen laufen, als ich das Telefon zum Ohr hebe und unterdrücke die, die nachrollen wollen. »Enrik? Ich traf Jean-Paul und komme jetzt heim, aber ich bin total abgebrannt. Kannst du mir bitte leihweise Geld per Western Union überweisen, damit ich mir eine Fahrkarte kaufen kann?«


»Wann?«


»Jetzt?«


»Okay, in einer Stunde hast du es.«


»Danke, dann fahre ich in zwei Stunden los.«


»Wirklich?«, fragt er überrascht, aber hoffnungsvoll.


»Ja, wirklich.«


»Madeline«, säuselt er tief bewegt meiner Mutter zu, »stell dir vor, Inken kommt wieder nach Hause!«




 


Montag

Der kurze Zug rollt mit gedrosseltem Tempo in den Kopfbahnhof ein und bremst gefühlte Ewigkeiten ab, bevor er endlich zum Stillstand kommt. Die Türen werden rasch geöffnet, nachdem das Geräusch den eiligen Passagieren signalisiert, dass dies jetzt möglich ist. In Windeseile steigen die Ersten von ihnen aus und wälzen sich um die besten Plätze ringend, über den Bahnsteig.


Wie von einer Welle erfasst, lande ich auf dem Bahnsteig, auf dem hunderte von wippenden Köpfen zum Ende laufen.


Alle hasten zu dem großen Eingangstor und erinnern mich an die Lottokugeln aus dem Fernsehen. Von ihren chaotischen Bewegungen wird mir unfassbar schwindelig. Niemand will länger auf dem zugigen Bahnhof verweilen, als unbedingt nötig. Ich erst recht nicht, allerdings auf die eine oder andere Weise schon.


Ich atme kräftig ein, versteife mich und verweile kurz, weil ich mich weigere, einen Fuß vor dem anderen zu setzen.


Vertrauter Geruch steigt in meine Nase, jedoch ist für gefühlsduselige Momente auf einem Bahnsteig mit ankommendem Zug wenig Zeit.


Das fühlt sich im Moment ungefähr so an, als würde ich auf einer Rolltreppe, die nach unten rollt, nach oben laufen. Geht, fragt sich aber wie, denn die Menschen, denen ich dabei in die Quere komme, finden das nicht sehr intelligent.


Sie schubsen, stoßen und rempeln, um mich in ihre Strömung mitzureißen.


Alles rings um mich drängt sich unaufhaltsam in die Richtung, in der die Liebsten ungeduldig warten. Das ist eindeutig das Ende des langen Bahnsteiges, auf dem die Lottokugeln um die besten Plätze drängeln.


Sie machen die Ziehung der Lottozahlen aufregend, denn ab irgendeiner Stelle, recken alle wie wild ihre Köpfe, um ihre Liebsten zu erspähen, die bis zur Ankunft des Zuges in Geschäften, Schnellrestaurants und Kiosken die Wartezeit überbrückten.


Der Strom der Lottobälle drängt mich notgedrungen mit sich. Für einen flüchtigen Moment schließen sich meine Augen, während ich mich widerwillig im Strom fortbewege.


Ich rede mir ein, dass hier noch nie alles unselig, winzig und beengt war, sondern nur eine kleine Zeit vor zwei Jahren.


Diese Gedanken machen mich trotz alledem nicht wirklich unverkrampft, denn es war genau die Zeit, in der alles in eine abwärts driftende Spirale geriet. Mein Leben entglitt mir und der folgende Sog war so stark, dass ich mich ohnmächtig fühlte und mich ihm machtlos überließ.


Dagegen anzukämpfen, erschien mir wie die Quadratur des Kreises.


Die Auswirkungen dieses Soges spüre ich bis zum heutigen Tag, obwohl zwei Jahre eine lange Zeit ist. Ist sie aber nicht, wenn weglaufen zur einzigen Option wird, weil der Kummer sich von innen durch den Körper frisst. Dann sitzt die Zeit einem im Nacken, verfolgt und piesackt bis zur völligen Erschöpfung.


Ich werde ruppig von gestressten Reisenden angerempelt, denn sie betrachten mich als Hindernis, weil ich mein Tempo drossele und ihnen behagt das nicht. Ellenbogen stoßen unsanft in meinen Rücken, Taschen prallen absichtlich gegen meine Beine und böse Blicke treffen mich.


Mir ist, als würde ich in diesem Gedränge niedergetrampelt, wenn ich mich nicht sofort anpasse.


So, als müsste ich nieder gestampft werden, dabei liege ich moralisch längst am Boden und möchte mich in eine Ecke verkriechen. Mich kann niemand mehr niedertrampeln, weil ich das schon ausgiebig selbst tat.


Am Ende des Kopfbahnhofes warten ganz sicher meine Eltern auf mich.


Heute Morgen rief ich meinen Vater an und teilte ihm telefonisch mit, dass ich sein Geld in den Händen hielt, mir eine Fahrkarte löste und wann ich voraussichtlich ankomme. Er unterdrückte einen Freudenschrei, denn wir haben uns seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Kopflos floh ich von hier und Vorwürfe mache ich mir deswegen schon selbst genug, denn ich fühle mich als hundsmiserable Tochter.


Ich würde jetzt gerne das erste Treffen nach so langer Zeit etwas hinauszögern und drehe mich für einen Moment um, werde aber gnadenlos mitgerissen. Erst, als ich wieder in die vorgesehene Richtung laufe, lassen die empörten Blicke der Ankommenden nach.


Das Gedrängel auf dem Bahnsteig lichtet sich allmählich und sofern ich nicht gewillt bin, hier zu übernachten, sollte ich mich einen Tick zügiger bewegen. Ich hänge an einem Gummiband, das sich nicht weiter dehnen will. Schritt für Schritt arbeiten sich meine Beine über die betonierte Fläche des Bahnsteiges, die sich sicher genauso kalt und hart wie mein Herz anfühlt, genauso starr und mausetot.


Mit jedem Schritt wird mir unwohler im Magen und ich überlege ernsthaft, ob ich irgendwohin ausbüxen kann. Unter diesen Umständen kommt es mir bis zum Ende des Bahnsteiges weiter vor, als die Strecke, die ich heute mit dem Zug zurücklegte.


Einige Wege sind um ein Vielfaches schwerer zu gehen als andere. Es sind die Wege, die wir uns unnötigerweise selbst schwer machen, weil wir Angst verspüren oder verletzt sind.


Das hier ist ein zäher und mühsamer Weg für mich, denn ich bin voller Scham, voller Beklemmung. Beide Gefühle begleiten mich, seit ich wegrannte, und ließen sich nicht problemlos abschütteln, trotz des räumlichen Abstands.


Am Anfang war die Angst, dann gesellte sich die Beschämung zu ihr und am Ende wuchsen beide zu einem riesigen Klumpen zusammen. Je weiter ich reiste, desto größer wurde der Brocken und war nicht mehr kleinzukriegen. Zumindest nicht mit Flucht oder Betäubung und jetzt kann ich mich schwer an die Zeit erinnern, in der ich ohne diesen Klumpen lebte.


Dieser Brocken fühlt sich im Augenblick an, als ob ich zehn Tonnen Angst hinter mir her schleife, warum ich jetzt hier auch trödele und mir mehr Zeit nehme, als nötig.




[1] Pariser Bogenbrücke über die Seine


[2] Pariser Park



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