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> Belletristik > Secret Circle (Teil 4)
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Belletristik
Buch Leseprobe Secret Circle (Teil 4), Amanda Frost
Amanda Frost

Secret Circle (Teil 4)


Machtvolle Sehnsucht

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Prolog


 


Kapstadt – Fünf Jahre zuvor


 


Katherine


 


Verwundert nehme ich den Brief eines privaten Zustellers entgegen und signiere den Empfang. Beim Blick auf den Absender durchfährt mich ein mulmiges Gefühl. Ich erhalte häufiger Dokumente von amerikanischen Lieferanten, bei denen ich medizinisches Equipment bestelle, normalerweise werden diese Unterlagen jedoch nicht persönlich ausgehändigt.


Ich betrete meine bescheidene Unterkunft am Stadtrand von Kapstadt, schließe die quietschende Tür hinter mir und sinke auf das Sofa. Neugierig drehe ich das Kuvert in den Fingern und entdecke auf der Rückseite ein Siegel.


Ein Oktopus? Wie außergewöhnlich!


Rasch greife ich nach einer Schere und ritze den Umschlag so behutsam auf, dass das hübsche Siegel nicht beschädigt wird.


Nachdem ich das noble Briefpapier herausgezogen und auseinandergefaltet habe, setzt mein Herzschlag sekundenlang aus, denn ich erkenne auf Anhieb die leicht verschnörkelte Handschrift meines geliebten Dads.


Sogleich fällt mir wieder das bizarre Versprechen ein, das ich ihm vor über sechs Monaten an seinem Sterbebett gegeben habe. Bis heute ist mir nicht bewusst, um was für einen Gefallen er mich überhaupt gebeten hat. Er sprach in Rätseln, erwähnte Geheimhaltungsvereinbarungen sowie das Wohl der Vereinigten Staaten. Doch im Grunde genommen war es mir gleich. Er hatte nur noch wenige Tage zu leben, daher hätte ich ihm alles zugesagt.


Mit angehaltenem Atem widme ich mich dem Schriftstück, in der Hoffnung, nun endlich den tieferen Sinn seiner letzten Worte zu verstehen.


 


Mein Engel,


ich hoffe so sehr, dass es dir gut geht und du in Afrika deine Freude am Leben wiedergefunden hast. Die Menschen dort können sich glücklich schätzen, eine begnadete Ärztin wie dich an ihrer Seite zu haben.


Wie bereits vor meinem Tod angedeutet, musste ich deiner Mutter und dir in den letzten Jahren ein paar Dinge verschweigen. Nicht, weil ich euch nicht einbeziehen wollte, sondern weil ich es nicht durfte. Es ging in erster Linie darum, den Vereinigten Staaten zu neuer Stärke zu verhelfen, sie zu schützen und den weltweiten Frieden zu wahren. Ich versichere dir, es tat mir unsagbar weh, Geheimnisse vor euch haben zu müssen, doch es gab keine Alternative.


Falls du diesen Brief eines Tages in Händen halten solltest, wird in naher Zukunft etwas Einschneidendes geschehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht. Und du, meine geliebte Tochter, wirst einen nicht zu unterschätzenden Teil dazu beitragen.


Daher bitte ich dich jetzt, mir voll und ganz zu vertrauen. So wie damals, als ich dir das Schwimmen beigebracht habe. Du hattest Angst, warst der Meinung, du würdest untergehen, sobald ich dich loslasse. In Wirklichkeit konntest du längst schwimmen wie ein Fisch, doch nur wenn ich mich in deiner Nähe befand, warst du mutig genug, dich vom Beckenrand zu entfernen.


An meinem Beistand hat sich bis heute nichts geändert. Ungeachtet der Tatsache, dass du mich jetzt nicht mehr sehen kannst, werde ich für immer meine schützenden Hände über dich halten.


 


Ein erbärmliches Schluchzen entfährt mir, während mir heiße Tränen über die Wangen kullern. Ich kann mich leider nicht mehr genau daran erinnern, wie Dad mir die Furcht vor dem Wasser genommen hat. Doch seine ruhige, besonnene Art half mir in der Tat über viele Ängste hinweg und machte mich zu dem beherzten Menschen, der ich heute bin.


Ich blinzle eine Träne weg und widme mich wieder dem Brief.


 


Nun zu meinem Anliegen: Bitte halte mich jetzt nicht für verrückt, aber ich möchte, dass du in ein paar Jahren die First Lady der Vereinigten Staaten wirst, an der Seite von Joshua Catwick - dem Sohn eines guten Freundes: Dr. George Catwick.


Joshua wird seit einer gefühlten Ewigkeit auf dieses Amt vorbereitet und könnte, sobald er das optimale Alter erreicht hat, der beste Präsident werden, den Amerika jemals gesehen hat. Leider hat er bislang keine geeignete Frau gefunden, die ihn bei dieser Mammutaufgabe unterstützen kann, daher fiel unsere Wahl auf dich. Joshua ist attraktiv, zuvorkommend, höflich und wird dich immer mit Respekt behandeln. Deswegen möchte ich dein Schicksal in seine Hände legen.


Ich würde mich unsagbar freuen, wenn du diese Herausforderung annehmen würdest. Du bist eine starke Person, trägst das Herz am rechten Fleck und könntest in dieser Position unglaublich viel bewegen. Denk an die armen, kranken, hungernden Menschen auf dieser Welt. Du, als First Lady, wärst in der Lage, ihnen zu helfen.


Solltest du dich zu diesem Schritt überwinden, wird George, der sich in den nächsten Tagen bei dir melden wird, alles Weitere in die Wege leiten.


Ich wünsche dir und Joshua alles Glück dieser Welt! Ihr habt die einmalige Chance, Geschichte zu schreiben. Nehmt die Gelegenheit wahr!


Vertrau mir noch ein einziges Mal, mein Engel. Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.


Und glaube mir, ich würde einiges dafür geben, dich bei eurer Hochzeit zum Altar führen zu dürfen. Doch leider muss ich mich damit abfinden, das Geschehen vom Himmel aus zu verfolgen.


Dein dich für immer liebender Vater,


Benjamin


 


Sekundenlang starre ich fassungslos auf das Schreiben. Ich unternehme den Versuch, es erneut zu lesen, da ich davon ausgehe, es falsch verstanden zu haben, doch meine Augen sind blind vor Tränen.


Als ich meine Fassung endlich zurückerlangt habe, überfliege ich die Buchstaben wieder und wieder.


Den Brief fest an mein Herz gedrückt, falle ich zu guter Letzt erbärmlich schluchzend auf mein Bett und kann einfach nicht glauben, was Dad da von mir verlangt.


 


 


New York – Einige Wochen später


 


Joshua


 


Eigentlich sollte man an seinem Hochzeitstag überschäumen vor Glück, auf Wolken schweben und voller Freude in die Zukunft blicken. Doch die Emotionen, die mein Denken und Handeln beherrschen, sind gänzlich anderer Natur.


Die brünette Schönheit an meiner Seite, die ich gerade in die antike Kirche in New York führe, unter der sich die geheimen Räume des Secret Circle verbergen, ist nett anzusehen, aber im Grunde genommen eine Fremde für mich. Wir begegnen uns heute zum dritten Mal und außer zwei mächtigen Vätern, die das Leben ihrer Kinder vorherbestimmt haben, verbindet uns rein gar nichts miteinander.


Doch es hat nun einmal seinen Preis, einer der bedeutendsten Geheimlogen der Welt anzugehören, dem Secret Circle. Um Amerikas Zukunft zu sichern, opfere ich an diesem schicksalsträchtigen Tag endgültig mein Privatleben.


Für meinen Vater, Dr. George Catwick, ein langjähriges Mitglied dieser Vereinigung, stand nie infrage, dass ich in den Circle aufgenommen werden würde. Ebenso wahrscheinlich erscheint es ihm, dass ich eines Tages Präsident der Vereinigten Staaten sein werde.


Für mich liegt das Amt des Staatsoberhauptes allerdings in weiter Ferne und ich bin auch nicht davon überzeugt, es jemals antreten zu dürfen, denn da haben die Wähler schließlich ein Wörtchen mitzureden.


Bereits als Teenager wurde ich von meinem Dad, der selbst viele Jahre als Berater im Weißen Haus tätig war, auf diese Aufgabe vorbereitet. Während meine Freunde Partys feierten und mit hübschen Mädchen ausgingen, beschäftigte ich mich mit Politik, Geografie, Gesetzen und anderen langweiligen Themen. Was selbstverständlich mit unzähligen Streitereien verbunden war, da ich anfänglich gegen Dads Hirngespinste rebellierte.


Als er mich jedoch in die Geheimnisse des Secret Circle einweihte, begriff ich, dass diese Gemeinschaft es wirklich wert sein könnte, ihr mein Leben zu verschreiben.


So schwor ich im Alter von achtzehn einen Eid auf ein antikes ledernes Buch, versehen mit dem Ornament eines silbernen Oktopus, unterschrieb die Satzung und trat diesem Geheimbund bei. Einige Jahre später schloss ich in Yale ein Jurastudium mit Bravour ab und bereiste anschließend die Welt. Ich befasste mich intensiv mit fremden Staatsformen und Kulturen, bevor ich letztendlich den Schritt in die Politik wagte.


Mittlerweile darf ich mich Bürgermeister von New York City nennen. Und mein nächster Job soll der eines Senators sein.


Mit der Macht und dem Geld eines Secret Circle im Rücken ist es ein Kinderspiel, erfolgreich zu sein. Wenngleich es hin und wieder sicher befriedigender wäre, den einen oder anderen Sieg aus eigener Kraft zu erringen. Nichtsdestotrotz habe ich mich inzwischen mit der mir zugedachten Aufgabe abgefunden und einigermaßen damit arrangiert.


Bedauerlicherweise fand keine meiner Freundinnen jemals die Zustimmung meines Vaters. Als er mir dann vor einigen Monaten offenbarte, dass ich jetzt dringend eine geeignete Frau bräuchte, geriet ich ins Wanken. Mit gerade einmal dreiunddreißig war ich noch nicht dazu bereit, mich für die Zukunft zu binden. Außerdem war ich mit einer süßen Krankenschwester liiert: Tessa, die ich nach einem Skiunfall kennengelernt hatte. Doch leider wäre meine Liebste mit ihrer flammend roten Mähne und den auffälligen Tattoos nicht die Richtige gewesen, um irgendwann mit mir ins Weiße Haus einzuziehen.


Ich haderte lange mit mir. War mir nicht sicher, ob ich Tessa wirklich gehen lassen sollte. Natürlich hätte ich mich auch weiterhin im Geheimen mit ihr treffen können – vorausgesetzt, sie wäre darauf eingegangen. Aufstrebende Politiker sind jedoch schon mehrfach über ihre Affären gestolpert. Ein Risiko, das ich nicht eingehen wollte.


So trennte ich mich schweren Herzens von ihr und beugte mich den Wünschen des Secret Circle, der offenbar längst eine geeignete Kandidatin in der Hinterhand hatte.


Und wenn ich mir die elegante Braut in dem körperbetonten Hochzeitskleid an meiner Seite jetzt anschaue, scheinen die Herren ein begnadetes Händchen bewiesen zu haben.


Katherine ist eine engagierte Ärztin, die bereits in erstklassigen Kliniken beschäftigt war, bevor sie sich vor einigen Monaten der Organisation Ärzte ohne Grenzen verschrieben hat. Mit ihren neunundzwanzig Jahren ist sie äußerst gebildet, verfügt über exzellente Umgangsformen, spricht mehrere Sprachen fließend und widmet ihr Leben kranken und armen Menschen.


Zudem besitzt sie ein entzückendes Lächeln, das ich leider noch nicht allzu oft zu sehen bekommen habe. Überhaupt ist sie mit den großen dunklen Augen eine interessante Erscheinung. Auch wenn sie für meinen Geschmack durchaus ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben könnte, denn im Grunde genommen stehe ich auf ausgeprägte weibliche Rundungen. Doch sie ist ja nicht für mein Privatvergnügen gedacht, sondern um mir den Weg ins Weiße Haus zu ebnen. Und nach meinem Dafürhalten sollte sie genau die Präsidentengattin sein, die das amerikanische Volk sehen will.


Ihr verstorbener Adoptivvater Benjamin Kelly war viele Jahre Leiter der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie ein engagiertes Circle-Mitglied. Am Sterbebett nahm er seiner Tochter das Versprechen ab, den Vereinigten Staaten im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen, selbst wenn sie ihre persönlichen Bedürfnisse dadurch zurückstellen müsste.


Diese Gefälligkeit forderte mein Vater nun vor Kurzem von Katherine ein. Sie war zu ehrenhaft, um ihr Wort zu brechen, aber ebenso wenig wollte sie Hals über Kopf ihre Aktivitäten in Afrika einstellen. Letztendlich fanden mein Dad und sie einen Mittelweg, der ihr eine Übergangsfrist zusicherte. Wofür ich sie aufrichtig bewundere, denn ich weiß aus Erfahrung, dass mein Vater verhandlungstechnisch ein harter Knochen ist.


Nach unserer Hochzeit wird meine Gattin nach Afrika zurückkehren, wichtige Events werden wir zukünftig jedoch gemeinsam besuchen. Der Schein einer funktionierenden Ehe muss gewahrt werden, denn dass meine politischen Gegner sowie die Presse irgendwann in meiner Vergangenheit herumwühlen werden, ist gewiss.


Ich schlug vor, Katherine in den Circle aufnehmen zu lassen, um ihr die ganzen Hintergründe zu offenbaren. Was leider prompt abgelehnt wurde, da Frauen in dieser antiquierten Gemeinschaft nicht erlaubt sind. Eine Klausel, die mir missfällt, doch damit werde ich mich zu gegebener Zeit beschäftigen, momentan habe ich weiß Gott andere Probleme.


Sollte ich in der Tat Präsident werden, wird Katherine mich vier, möglicherweise sogar acht Jahre lang tatkräftig dabei unterstützen. Danach dürfen wir wieder getrennte Wege gehen. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Potomac River in Washington hinunter.


Der uns zulächelnde Pfarrer reißt mich aus meinen Gedanken. Vorm Altar angekommen, halten wir inne und wenden uns einander zu. Leider muss meine Auserwählte auf die Tradition verzichten, von ihrem Vater zum Altar geführt zu werden. Zwar wäre mein Dad für sein Leben gerne eingesprungen, doch Katherine hat sich vehement dagegen gewehrt und letztendlich ihren Willen durchgesetzt.


Womit sie weitere Sympathiepunkte bei mir gesammelt hat, denn ich bewundere Frauen, die sich nicht so leicht unterkriegen lassen. Mein Vater hingegen ist seitdem sichtlich verstimmt. Aber da muss der alte Mann wohl durch.


Bei genauerer Betrachtung wirkt meine Begleiterin nervös, allerdings gehe ich nicht davon aus, dass das einem der wenigen Anwesenden auffallen wird. Einzig ein paar Mitglieder des Circle sind zugegen, sowie Freunde von mir und einige Kollegen. Katherine war nicht erpicht darauf, ihre Bekannten einzuladen, da sie der Angst unterliegt, die glückliche Braut nicht überzeugend genug mimen zu können. Falls wir wirklich irgendwann gemeinsam ins Weiße Haus einziehen sollten, wird sie demzufolge noch an ihrem Auftreten feilen müssen.


Nachdem der Hochzeitsmarsch verklungen ist, der Pfarrer seinen Text aufgesagt und wir unsere Eheversprechen abgelegt haben, stecke ich der Braut einen glitzernden Ring an den Finger.


Ihre schönen Augen und die vollen Lippen verleihen ihr etwas Aufregendes, daher kostet es mich keinerlei Überwindung, sie zu küssen. Als mein Mund sich auf ihren legt, versteift sie sich für den Bruchteil einer Sekunde, doch bereits nach kurzer Zeit gibt sie sich der Liebkosung hin. Ihr honigsüßer Duft steigt mir in die Nase und für einen Augenblick bedauere ich, dass das hier alles bloß Show ist.


Schneller als gedacht, ist die Hochzeit auch schon vorüber und ich bin ein verheirateter Mann. Wie sich das fortan auf mein Liebesleben auswirken wird, kann ich für den Moment nicht einschätzen. Ich weiß nur eins: Ich befinde mich im besten Mannesalter und werde ganz sicher nicht für den Rest meines Lebens auf Sex oder Zärtlichkeiten verzichten.


Als wir die Kirche Hand in Hand verlassen, drängen sich hinter den Absperrungen einige Anwohner, die einen Blick auf ihren frisch vermählten Bürgermeister und die Frau an seiner Seite werfen möchten. Da wir das Ereignis jedoch nicht an die große Glocke gehängt haben, bleibt alles überschaubar.


Lächelnd winken wir in die Menge, und wenngleich wir nicht sonderlich versiert darin sind, habe ich den Eindruck, dass wir unsere Aufgabe überzeugend meistern.


Danach steigen wir in eine dunkle Limousine mit getönten Scheiben, die uns zum Flughafen bringt. Von wo aus wir aber nicht in die Flitterwochen starten werden, wie die Menschen das vermuten. Nein, Katherine wird zurück nach Afrika fliegen und ich werde heimlich in meine Wohnung gebracht, wo ich mich fürs Erste einmal einigeln werde.


Um kein Misstrauen zu erwecken, begleite ich meine mir Angetraute in den Learjet, der sie über Umwege ans Ziel bringen soll. „Du warst eine wundervolle Braut“, raune ich ihr zum Abschied zu, da ich dem Gefühl unterliege, irgendetwas Persönliches sagen zu müssen.


Sie lächelt ein wenig gezwungen. „Danke, Joshua. Ich kann leider nicht einschätzen, was genau hier gespielt wird. Hoffentlich ist die Sache den Aufwand auch wirklich wert.“


Während ich im Badezimmer des Jets aus dem Smoking steige, überlege ich, ob ich ihr zumindest einen Teil der Wahrheit offenbaren soll, entscheide mich dann jedoch dagegen. Die Verschwiegenheitserklärung, die ich beim Eintritt in den Circle unterzeichnen musste, lässt leider keinerlei Spielraum für Kompromisse.


Im Outfit eines Flugsicherheitsmitarbeiters verlasse ich schließlich – gut getarnt durch einen Helm - den Learjet. Ein Security-Angestellter des Circle fährt mich zu meiner Wohnung, wo ich mich ab sofort auf die nächste Stufe der Karriereleiter vorbereiten werde: den Job eines Senators.


An Weihnachten wird Katherine zurückkehren und wir werden gemeinsam ein paar Veranstaltungen besuchen. Alles andere lasse ich jetzt auf mich zukommen und warte ab, was die Zukunft bringt.


 



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