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Belletristik
Buch Leseprobe Schicksal? Mach was draus!, Kuhl de Solano, Ingeborg
Kuhl de Solano, Ingeborg

Schicksal? Mach was draus!



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Ursprung und Definition des Begriffs „Schicksal“ Dazu kann gesagt werden: Rein ethymologisch gesehen geht „Schicksal“ zurück auf „Schicksel“ = etwas Geschicktes. Der Begriff wurde bei uns üblich ab dem Ende des 16. Jahrhunderts und stand für eine jedem Menschen auf die Erde mitgeschickte individuelle Vorsehung Gottes, die dieser Mensch sodann nur noch umzusetzen = zu er-leben hätte. Doch darunter verstand man im Laufe der Zeit dann auch alle weiteren „Schicksel“, die die Menschen erreichten, und wenn es weniger gute Ereignisse waren, die über sie hereinbrachen, zuschlugen, nannte man es „Schicksalsschläge“, weil sie sehr weh taten, sie fast erdrückten. Man könnte sich dieses Geschickte auch vorstellen wie eine Art jedem Einzelnen von uns mitgegebenen persönlichen Rucksack, bepackt mit individuellen „Geschenken“, mit dem jeder sodann nolens volens sein ganzes Leben lang herumläuft, ihn aber durch eigene Mitwirkung durchaus neu sortieren oder ergänzen, aber nie ganz leeren können würde. Und all das, was den Menschen auf diese Weise bei ihrer Geburt quasi als Grundausstattung mitgegeben oder auch im Laufe ihres Lebens noch geschickt würde, könnte natürlich – so die Interpretation der Menschen – nur von ihrem jeweiligen Gott stammen, genauso wie alles andere, was man sich nicht erklären konnte. Aber eine Herausforderung an den Menschen selbst blieb dennoch: die Möglichkeit seiner eigenen Verwirklichung, bei der sich aber noch viele anderen Einflüsse auf sein Schicksal einstellen würden. Nachstehend dazu nun meine eigene Sichtweise. Unterschiedliche Schicksalsarten Wenn wir vom „Schicksal“ sprechen, sagen: „Das ist eben mein Schicksal!“, dann meinen wir oft unser ganzes Leben: „Das ist eben mein Leben!“ Erst wenn wir mal vertiefter nachdenken, erkennen wir verschiedene Arten von Schicksal, nämlich das angeborene, „geschickte“ = wegweisend mitgegebene, fest durch uns repräsentierte – („so bin ich nun mal!!!“) - das fremdbestimmte, dem wir ständig und überall unterliegen, das uns beherrscht, von dem wir auch oft vollkommen abhängig sind, es zu akzeptieren haben… („Man kann doch sowieso nichts dran ändern!“) –es sei denn, wir bemühen uns, es demokratisch mitzugestalten. - und das selbst aufgebaute, selbst gestaltete, sicherlich das schönste von allen, wenn wir dabei Erfolge erzielen und glücklich werden. Des weiteren benutzen wir das Wort, wenn uns ein hartes Ereignis widerfahren ist, das wir uns nur schwer erklären können, das uns aber total aus der Bahn wirft, wir auch nichts mehr daran ändern können und ebenfalls sagen: „Schicksal“! Wir bezeichnen das als Schicksalsschläge, betrachten also das Schlimme sogar heute noch fast ebenso als „geschickt“: („Es hat wohl so sollen sein.“) Soll heißen: Man muss sich sozusagen damit abfinden, denn es gibt keine andere Lösung, es ist unumkehrbar, ist eben so, ist hart. Ich gehe davon aus, dass bereits hier jeder Leser/jede Leserin anfängt, über sich selbst nachzudenken, sich mal im obigen Sinn fragt: Stammt denn all das in mir von meinen Vorfahren? oder Warum bin ich eigentlich ständig von anderen abhängig? Was könnte ich selbst denn noch beitragen zu meinem Wohl? oder Kommt nicht doch alles von einem Gott? Und Kann ich denn wirklich nichts an allem ändern? Auch ich beschäftige mich nachstehend jetzt mit all diesen Gedanken, frage mich: Wo kommt eigentlich all das her? Wie hängt es zusammen? … Lassen sie uns doch also deshalb nun gemeinsam etwas detaillierter werden... Ist das „Geschickte“ etwas Gutes, dann beinhalten viele unserer Ausdrucksweisen ja bis heute noch den Bezug zu Gott. So sagt man ja gerne: „Alles Gute kommt von oben“ oder wie im Text eines Kirchenliedes: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“... Da ist der alte Glaube an das „Geschickte“ noch genauso zu erkennen, wie auch ansonsten in der Sprache: So sagen wir ja immer wieder mit der größten Selbstverständlichkeit „Gott sei Dank“ oder „gottlob“, oder nennen einen Ehemann, der seine Frau vergöttert, einen „Göttergatten“. Und sie kocht ihm vielleicht eine „Götterspeise“, denn sie ist Köchin bei einem „gottverdammt“(!) reichen Künstler „von Gottes Gnaden“. Dieser wohnt aber in einer „gottverlassenen“ Gegend, und zwar direkt neben einem „Gottesacker“ (Friedhof), auf dessen Grabsteinen im Sommer oft Scharen von „Gottesanbeterinnen“ sitzen, die man aber „um Gottes Willen“ nicht verscheuchen oder „zum Teufel schicken“ sollte, denn dieser Ort gehört vielleicht zu ihrem „gottgewollten Schicksal“. Also mögen sie „in Gottes Namen“ ruhig weiterhin dort bleiben, seien durchaus „Gott befohlen“. Die gute Frau Köchin jenes Künstlers besucht den Ort immer wieder mal und begrüßt die Tierchen sogar ganz auf bayrisch: „Grüß Gott – ihr Lieben!“ In allen diesen Redewendungen stecken also, wie schon gesagt, immer noch alte Bezüge zu Gott. Ist uns jedoch etwas Hartes, wie zum Beispiel Ärger, Verlust, Schmerz, Krankheit, Leid beschert worden, dann sollten wir uns, finde ich, aber doch auch einmal Gedanken darüber machen, was denn die eigentliche Ursache dessen ist: Sind es die Gene von Vorfahren in mir? Oder: Geschah es durch einen Fremd-Einfluß, oder habe ich es selbst verursacht? Denn etwas Negatives kurz und bündig einfach Gott „anzulasten“, wäre doch, finde ich, wirklich zu bequem. Man sollte alles lieber gut hinterfragen. Doch es gibt auch noch einen ganz anderen Aspekt, nämlich Grundgedanken zu unserem Leben: Warum gibt es mich eigentlich? Nur wegen meiner Eltern? Oder bin auch ich ein Geschenk Gottes? Uns selbst hat auf jeden Fall niemand gefragt, ob wir überhaupt kommen wollten. Und genauso wenig kann man selbst entscheiden, wann und wie und warum man wieder gehen will – es sei denn, man lebt in der Schweiz, wo es ja, wenn auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen, möglich ist, einen Freitod zu realisieren, eine Erlösung für sehr kranke, leidende Menschen. Doch kommen wir nun mal zu den einzelnen Schicksals-Arten... Man fragt sich aber auch in diesem Zusammenhang generell einmal nach dem Ursprung, also der Entstehung allen Lebens im allgemeinen. (siehe dazu meine Notiz am Ende des Buches!) Unser angeborenes Schicksal  Darunter versteht man ja man wohl all das, was fest verankert und verborgen in uns schlummert, bevor wir uns dessen so richtig bewusst werden: unser Geschlecht, unsere Anlagen wie Gene und Begabungen Körpermerkmale und Bedürfnisse (einschließlich Erbkrankheiten oder Behinderungen), sowie letztlich der für alle unvermeidbare Tod. Um zum ersten Punkt ein Beispiel zu bringen: Es betrifft etwas, was ich selbst lange miterlebt habe, weil meine Mutter ihr ganzes Leben lang darunter litt, sich von ihrem Vater nicht geliebt fühlte. Sie war zwar seine Erstgeborene, aber kein Junge, also kein Stammhalter, den er sich so sehr gewünscht hatte. Erst sein zweites Kind war ein Sohn, verstarb aber als kleiner Junge gleich nach dem Ersten Weltkrieg. Damit wurde der Vater nie fertig, ebenso wenig wie meine Mutter damit, dass sie den Bruder ja nie ersetzen konnte. Doch ungeachtet dessen pflegte sie ihren Vater treu bis zu dessen Tod. Dazu später noch einmal mehr. Aber es gibt auch noch andere Gegebenheiten, in die wir hineingeboren werden und die oft sehr lebensbestimmend sind, zum Beispiel ob man unter mehreren Geschwistern der Älteste oder Jüngste derselben ist, in einer armen oder gutsituierten Familie aufwächst oder auf dem Land oder in der Stadt groß wird, etc. etc. Und oft spielt auch die Zeitgeschichte eine wichtige Rolle. Dessen, was in einem angeboren und was gegeben ist, wird man sich allerdings erst im Laufe der Zeit richtig bewusst, nachdem man sich jahrelang in verschiedenen Situationen, wo solche Details maßgebend sind, beobachtet und beurteilt hat und inzwischen auch Kenntnisse über seine Vorfahren und deren Leben besitzt, die Auswirkungen all dessen begreift und immer mehr versteht, wer man ist und warum man so wurde. Dann kann man auch selbst noch mehr für sein eigenes Schicksal tun, um es so gut und schön wie möglich zu gestalten. Meine Mutter tat das und das verdiente dafür hohe Anerkennung, und ich habe das Gleiche versucht – mit Erfolg! Und wie sah man dieses Thema eigentlich in unterschiedlichen Kulturen? Dazu nun ein paar Gedanken... Im Juden- und Christentum, also in diesen unseren Kulturkreisen, kam unser Schicksal ja immer aus Gottes Hand, so wie es aus der bereits angesprochenen Herkunftsinterpretation zu verstehen ist. Er schickt es uns, und wir sollen danach versuchen, es umzusetzen und dies (gemäß der Bibel) unter Einhaltung seiner Gebote, und wir sollen dabei auch stets im Dialog mit ihm bleiben, indem wir zu ihm zu ihm beten, ihm danken und opfern, während wir an der Verwirklichung des Geschickten mitarbeiten. Er würde uns als unser guter Gott auch helfen und trösten und uns unsere Sünden vergeben, aber es genüge auf jeden Fall nicht, lediglich zu sagen: „Gott wird schon alles richten“   oder „Das ist nun mal mein Schicksal“. denn – so die Bibel – wir müssen gegenüber diesem Gott (auch Jahwe oder Jehova genannt) am Tag des Jüngsten Gerichts trotz allem noch einmal Rechenschaft über all unser Tun ablegen, uns einer Katharsis – einer inneren Läuterung – unterziehen, um nicht im Feuer der Hölle zu landen. Das wäre dann eine Art der Abwägung zwischen dem von Gott bestimmten Schicksal und unserer sittlich-religiösen indirekten Lebensführung. Das Los von Mann und Frau auf dieser Erde würde lt. 1.Moses,3 allerdings verschieden ausfallen, denn abgesehen von beider Vertreibung aus dem Garten Eden, dem Paradies, nach ihrem Sündenfall, hätte jeder der beiden und ihre Nachfahren noch ein eigenes gleich-hartes Schicksal zu erleiden, das ihnen aber nicht geschickt, sondern von ihrem erzürnten Gott sogleich persönlich verkündet wurde: „Der Mann müsse fortan sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdienen und die Frau ihre Kinder unter Schmerzen gebären.“ So erklärten es den Menschen bereits seit Urzeiten sicherlich betagte, erfahrene und weise Religionsführer, zunächst mündlich und in etwa ab dem 14. Jahrhundert (den „Zeiten der Könige“) in fibelartig zusammengefassten Berichts-Kompendien = der Bibel. Das Wort Bibel geht übrigens zurück auf den Namen der syrischen Hafenstadt Byblos (woher das Papier kam). Und auf Grund des „Sündenfalls“ war eben auch der Mensch selbst schuld an seinem harten Schicksal außerhalb der einst paradiesischen Zustände, legte aber weiterhin alles in Gottes Hände; das gab ihm Halt und Trost, und so heißt es ja auch in einem heute noch gerne gesungenen Kirchenlied unvermindert: „Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke. Vor Dir neigt die Erde sich und bewundert Deine Werke. Wie Du warst vor aller Zeit – so bleibst Du in Ewigkeit“  Der Mensch fühlt sich eben nur geborgen durch seinen Glauben, durch Hoffnung und Liebe (1.Korinther 13.13) Ursprung und Definition des Begriffs „Schicksal“ Dazu kann gesagt werden: Rein ethymologisch gesehen geht „Schicksal“ zurück auf „Schicksel“ = etwas Geschicktes. Der Begriff wurde bei uns üblich ab dem Ende des 16. Jahrhunderts und stand für eine jedem Menschen auf die Erde mitgeschickte individuelle Vorsehung Gottes, die dieser Mensch sodann nur noch umzusetzen = zu er-leben hätte. Doch darunter verstand man im Laufe der Zeit dann auch alle weiteren „Schicksel“, die die Menschen erreichten, und wenn es weniger gute Ereignisse waren, die über sie hereinbrachen, zuschlugen, nannte man es „Schicksalsschläge“, weil sie sehr weh taten, sie fast erdrückten. Man könnte sich dieses Geschickte auch vorstellen wie eine Art jedem Einzelnen von uns mitgegebenen persönlichen Rucksack, bepackt mit individuellen „Geschenken“, mit dem jeder sodann nolens volens sein ganzes Leben lang herumläuft, ihn aber durch eigene Mitwirkung durchaus neu sortieren oder ergänzen, aber nie ganz leeren können würde. Und all das, was den Menschen auf diese Weise bei ihrer Geburt quasi als Grundausstattung mitgegeben oder auch im Laufe ihres Lebens noch geschickt würde, könnte natürlich – so die Interpretation der Menschen – nur von ihrem jeweiligen Gott stammen, genauso wie alles andere, was man sich nicht erklären konnte. Aber eine Herausforderung an den Menschen selbst blieb dennoch: die Möglichkeit seiner eigenen Verwirklichung, bei der sich aber noch viele anderen Einflüsse auf sein Schicksal einstellen würden. Nachstehend dazu nun meine eigene Sichtweise. Unterschiedliche Schicksalsarten Wenn wir vom „Schicksal“ sprechen, sagen: „Das ist eben mein Schicksal!“, dann meinen wir oft unser ganzes Leben: „Das ist eben mein Leben!“ Erst wenn wir mal vertiefter nachdenken, erkennen wir verschiedene Arten von Schicksal, nämlich das angeborene, „geschickte“ = wegweisend mitgegebene, fest durch uns repräsentierte – („so bin ich nun mal!!!“) - das fremdbestimmte, dem wir ständig und überall unterliegen, das uns beherrscht, von dem wir auch oft vollkommen abhängig sind, es zu akzeptieren haben… („Man kann doch sowieso nichts dran ändern!“) –es sei denn, wir bemühen uns, es demokratisch mitzugestalten. - und das selbst aufgebaute, selbst gestaltete, sicherlich das schönste von allen, wenn wir dabei Erfolge erzielen und glücklich werden. Des weiteren benutzen wir das Wort, wenn uns ein hartes Ereignis widerfahren ist, das wir uns nur schwer erklären können, das uns aber total aus der Bahn wirft, wir auch nichts mehr daran ändern können und ebenfalls sagen: „Schicksal“! Wir bezeichnen das als Schicksalsschläge, betrachten also das Schlimme sogar heute noch fast ebenso als „geschickt“: („Es hat wohl so sollen sein.“) Soll heißen: Man muss sich sozusagen damit abfinden, denn es gibt keine andere Lösung, es ist unumkehrbar, ist eben so, ist hart. Ich gehe davon aus, dass bereits hier jeder Leser/jede Leserin anfängt, über sich selbst nachzudenken, sich mal im obigen Sinn fragt: Stammt denn all das in mir von meinen Vorfahren? oder Warum bin ich eigentlich ständig von anderen abhängig? Was könnte ich selbst denn noch beitragen zu meinem Wohl? oder Kommt nicht doch alles von einem Gott? Und Kann ich denn wirklich nichts an allem ändern? Auch ich beschäftige mich nachstehend jetzt mit all diesen Gedanken, frage mich: Wo kommt eigentlich all das her? Wie hängt es zusammen? … Lassen sie uns doch also deshalb nun gemeinsam etwas detaillierter werden... Ist das „Geschickte“ etwas Gutes, dann beinhalten viele unserer Ausdrucksweisen ja bis heute noch den Bezug zu Gott. So sagt man ja gerne: „Alles Gute kommt von oben“ oder wie im Text eines Kirchenliedes: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“... Da ist der alte Glaube an das „Geschickte“ noch genauso zu erkennen, wie auch ansonsten in der Sprache: So sagen wir ja immer wieder mit der größten Selbstverständlichkeit „Gott sei Dank“ oder „gottlob“, oder nennen einen Ehemann, der seine Frau vergöttert, einen „Göttergatten“. Und sie kocht ihm vielleicht eine „Götterspeise“, denn sie ist Köchin bei einem „gottverdammt“(!) reichen Künstler „von Gottes Gnaden“. Dieser wohnt aber in einer „gottverlassenen“ Gegend, und zwar direkt neben einem „Gottesacker“ (Friedhof), auf dessen Grabsteinen im Sommer oft Scharen von „Gottesanbeterinnen“ sitzen, die man aber „um Gottes Willen“ nicht verscheuchen oder „zum Teufel schicken“ sollte, denn dieser Ort gehört vielleicht zu ihrem „gottgewollten Schicksal“. Also mögen sie „in Gottes Namen“ ruhig weiterhin dort bleiben, seien durchaus „Gott befohlen“. Die gute Frau Köchin jenes Künstlers besucht den Ort immer wieder mal und begrüßt die Tierchen sogar ganz auf bayrisch: „Grüß Gott – ihr Lieben!“ In allen diesen Redewendungen stecken also, wie schon gesagt, immer noch alte Bezüge zu Gott. Ist uns jedoch etwas Hartes, wie zum Beispiel Ärger, Verlust, Schmerz, Krankheit, Leid beschert worden, dann sollten wir uns, finde ich, aber doch auch einmal Gedanken darüber machen, was denn die eigentliche Ursache dessen ist: Sind es die Gene von Vorfahren in mir? Oder: Geschah es durch einen Fremd-Einfluß, oder habe ich es selbst verursacht? Denn etwas Negatives kurz und bündig einfach Gott „anzulasten“, wäre doch, finde ich, wirklich zu bequem. Man sollte alles lieber gut hinterfragen. Doch es gibt auch noch einen ganz anderen Aspekt, nämlich Grundgedanken zu unserem Leben: Warum gibt es mich eigentlich? Nur wegen meiner Eltern? Oder bin auch ich ein Geschenk Gottes? Uns selbst hat auf jeden Fall niemand gefragt, ob wir überhaupt kommen wollten. Und genauso wenig kann man selbst entscheiden, wann und wie und warum man wieder gehen will – es sei denn, man lebt in der Schweiz, wo es ja, wenn auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen, möglich ist, einen Freitod zu realisieren, eine Erlösung für sehr kranke, leidende Menschen. Doch kommen wir nun mal zu den einzelnen Schicksals-Arten... Man fragt sich aber auch in diesem Zusammenhang generell einmal nach dem Ursprung, also der Entstehung allen Lebens im allgemeinen. (siehe dazu meine Notiz am Ende des Buches!) Unser angeborenes Schicksal  Darunter versteht man ja man wohl all das, was fest verankert und verborgen in uns schlummert, bevor wir uns dessen so richtig bewusst werden: unser Geschlecht, unsere Anlagen wie Gene und Begabungen Körpermerkmale und Bedürfnisse (einschließlich Erbkrankheiten oder Behinderungen), sowie letztlich der für alle unvermeidbare Tod. Um zum ersten Punkt ein Beispiel zu bringen: Es betrifft etwas, was ich selbst lange miterlebt habe, weil meine Mutter ihr ganzes Leben lang darunter litt, sich von ihrem Vater nicht geliebt fühlte. Sie war zwar seine Erstgeborene, aber kein Junge, also kein Stammhalter, den er sich so sehr gewünscht hatte. Erst sein zweites Kind war ein Sohn, verstarb aber als kleiner Junge gleich nach dem Ersten Weltkrieg. Damit wurde der Vater nie fertig, ebenso wenig wie meine Mutter damit, dass sie den Bruder ja nie ersetzen konnte. Doch ungeachtet dessen pflegte sie ihren Vater treu bis zu dessen Tod. Dazu später noch einmal mehr. Aber es gibt auch noch andere Gegebenheiten, in die wir hineingeboren werden und die oft sehr lebensbestimmend sind, zum Beispiel ob man unter mehreren Geschwistern der Älteste oder Jüngste derselben ist, in einer armen oder gutsituierten Familie aufwächst oder auf dem Land oder in der Stadt groß wird, etc. etc. Und oft spielt auch die Zeitgeschichte eine wichtige Rolle. Dessen, was in einem angeboren und was gegeben ist, wird man sich allerdings erst im Laufe der Zeit richtig bewusst, nachdem man sich jahrelang in verschiedenen Situationen, wo solche Details maßgebend sind, beobachtet und beurteilt hat und inzwischen auch Kenntnisse über seine Vorfahren und deren Leben besitzt, die Auswirkungen all dessen begreift und immer mehr versteht, wer man ist und warum man so wurde. Dann kann man auch selbst noch mehr für sein eigenes Schicksal tun, um es so gut und schön wie möglich zu gestalten. Meine Mutter tat das und das verdiente dafür hohe Anerkennung, und ich habe das Gleiche versucht – mit Erfolg! Und wie sah man dieses Thema eigentlich in unterschiedlichen Kulturen? Dazu nun ein paar Gedanken... Im Juden- und Christentum, also in diesen unseren Kulturkreisen, kam unser Schicksal ja immer aus Gottes Hand, so wie es aus der bereits angesprochenen Herkunftsinterpretation zu verstehen ist. Er schickt es uns, und wir sollen danach versuchen, es umzusetzen und dies (gemäß der Bibel) unter Einhaltung seiner Gebote, und wir sollen dabei auch stets im Dialog mit ihm bleiben, indem wir zu ihm zu ihm beten, ihm danken und opfern, während wir an der Verwirklichung des Geschickten mitarbeiten. Er würde uns als unser guter Gott auch helfen und trösten und uns unsere Sünden vergeben, aber es genüge auf jeden Fall nicht, lediglich zu sagen: „Gott wird schon alles richten“   oder „Das ist nun mal mein Schicksal“. denn – so die Bibel – wir müssen gegenüber diesem Gott (auch Jahwe oder Jehova genannt) am Tag des Jüngsten Gerichts trotz allem noch einmal Rechenschaft über all unser Tun ablegen, uns einer Katharsis – einer inneren Läuterung – unterziehen, um nicht im Feuer der Hölle zu landen. Das wäre dann eine Art der Abwägung zwischen dem von Gott bestimmten Schicksal und unserer sittlich-religiösen indirekten Lebensführung. Das Los von Mann und Frau auf dieser Erde würde lt. 1.Moses,3 allerdings verschieden ausfallen, denn abgesehen von beider Vertreibung aus dem Garten Eden, dem Paradies, nach ihrem Sündenfall, hätte jeder der beiden und ihre Nachfahren noch ein eigenes gleich-hartes Schicksal zu erleiden, das ihnen aber nicht geschickt, sondern von ihrem erzürnten Gott sogleich persönlich verkündet wurde: „Der Mann müsse fortan sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdienen und die Frau ihre Kinder unter Schmerzen gebären.“ So erklärten es den Menschen bereits seit Urzeiten sicherlich betagte, erfahrene und weise Religionsführer, zunächst mündlich und in etwa ab dem 14. Jahrhundert (den „Zeiten der Könige“) in fibelartig zusammengefassten Berichts-Kompendien = der Bibel. Das Wort Bibel geht übrigens zurück auf den Namen der syrischen Hafenstadt Byblos (woher das Papier kam). Und auf Grund des „Sündenfalls“ war eben auch der Mensch selbst schuld an seinem harten Schicksal außerhalb der einst paradiesischen Zustände, legte aber weiterhin alles in Gottes Hände; das gab ihm Halt und Trost, und so heißt es ja auch in einem heute noch gerne gesungenen Kirchenlied unvermindert: „Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke. Vor Dir neigt die Erde sich und bewundert Deine Werke. Wie Du warst vor aller Zeit – so bleibst Du in Ewigkeit“  Der Mensch fühlt sich eben nur geborgen durch seinen Glauben, durch Hoffnung und Liebe (1.Korinther 13.13) Ursprung und Definition des Begriffs „Schicksal“ Dazu kann gesagt werden: Rein ethymologisch gesehen geht „Schicksal“ zurück auf „Schicksel“ = etwas Geschicktes. Der Begriff wurde bei uns üblich ab dem Ende des 16. Jahrhunderts und stand für eine jedem Menschen auf die Erde mitgeschickte individuelle Vorsehung Gottes, die dieser Mensch sodann nur noch umzusetzen = zu er-leben hätte. Doch darunter verstand man im Laufe der Zeit dann auch alle weiteren „Schicksel“, die die Menschen erreichten, und wenn es weniger gute Ereignisse waren, die über sie hereinbrachen, zuschlugen, nannte man es „Schicksalsschläge“, weil sie sehr weh taten, sie fast erdrückten. Man könnte sich dieses Geschickte auch vorstellen wie eine Art jedem Einzelnen von uns mitgegebenen persönlichen Rucksack, bepackt mit individuellen „Geschenken“, mit dem jeder sodann nolens volens sein ganzes Leben lang herumläuft, ihn aber durch eigene Mitwirkung durchaus neu sortieren oder ergänzen, aber nie ganz leeren können würde. Und all das, was den Menschen auf diese Weise bei ihrer Geburt quasi als Grundausstattung mitgegeben oder auch im Laufe ihres Lebens noch geschickt würde, könnte natürlich – so die Interpretation der Menschen – nur von ihrem jeweiligen Gott stammen, genauso wie alles andere, was man sich nicht erklären konnte. Aber eine Herausforderung an den Menschen selbst blieb dennoch: die Möglichkeit seiner eigenen Verwirklichung, bei der sich aber noch viele anderen Einflüsse auf sein Schicksal einstellen würden. Nachstehend dazu nun meine eigene Sichtweise. Unterschiedliche Schicksalsarten Wenn wir vom „Schicksal“ sprechen, sagen: „Das ist eben mein Schicksal!“, dann meinen wir oft unser ganzes Leben: „Das ist eben mein Leben!“ Erst wenn wir mal vertiefter nachdenken, erkennen wir verschiedene Arten von Schicksal, nämlich das angeborene, „geschickte“ = wegweisend mitgegebene, fest durch uns repräsentierte – („so bin ich nun mal!!!“) - das fremdbestimmte, dem wir ständig und überall unterliegen, das uns beherrscht, von dem wir auch oft vollkommen abhängig sind, es zu akzeptieren haben… („Man kann doch sowieso nichts dran ändern!“) –es sei denn, wir bemühen uns, es demokratisch mitzugestalten. - und das selbst aufgebaute, selbst gestaltete, sicherlich das schönste von allen, wenn wir dabei Erfolge erzielen und glücklich werden. Des weiteren benutzen wir das Wort, wenn uns ein hartes Ereignis widerfahren ist, das wir uns nur schwer erklären können, das uns aber total aus der Bahn wirft, wir auch nichts mehr daran ändern können und ebenfalls sagen: „Schicksal“! Wir bezeichnen das als Schicksalsschläge, betrachten also das Schlimme sogar heute noch fast ebenso als „geschickt“: („Es hat wohl so sollen sein.“) Soll heißen: Man muss sich sozusagen damit abfinden, denn es gibt keine andere Lösung, es ist unumkehrbar, ist eben so, ist hart. Ich gehe davon aus, dass bereits hier jeder Leser/jede Leserin anfängt, über sich selbst nachzudenken, sich mal im obigen Sinn fragt: Stammt denn all das in mir von meinen Vorfahren? oder Warum bin ich eigentlich ständig von anderen abhängig? Was könnte ich selbst denn noch beitragen zu meinem Wohl? oder Kommt nicht doch alles von einem Gott? Und Kann ich denn wirklich nichts an allem ändern? Auch ich beschäftige mich nachstehend jetzt mit all diesen Gedanken, frage mich: Wo kommt eigentlich all das her? Wie hängt es zusammen? … Lassen sie uns doch also deshalb nun gemeinsam etwas detaillierter werden... Ist das „Geschickte“ etwas Gutes, dann beinhalten viele unserer Ausdrucksweisen ja bis heute noch den Bezug zu Gott. So sagt man ja gerne: „Alles Gute kommt von oben“ oder wie im Text eines Kirchenliedes: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“... Da ist der alte Glaube an das „Geschickte“ noch genauso zu erkennen, wie auch ansonsten in der Sprache: So sagen wir ja immer wieder mit der größten Selbstverständlichkeit „Gott sei Dank“ oder „gottlob“, oder nennen einen Ehemann, der seine Frau vergöttert, einen „Göttergatten“. Und sie kocht ihm vielleicht eine „Götterspeise“, denn sie ist Köchin bei einem „gottverdammt“(!) reichen Künstler „von Gottes Gnaden“. Dieser wohnt aber in einer „gottverlassenen“ Gegend, und zwar direkt neben einem „Gottesacker“ (Friedhof), auf dessen Grabsteinen im Sommer oft Scharen von „Gottesanbeterinnen“ sitzen, die man aber „um Gottes Willen“ nicht verscheuchen oder „zum Teufel schicken“ sollte, denn dieser Ort gehört vielleicht zu ihrem „gottgewollten Schicksal“. Also mögen sie „in Gottes Namen“ ruhig weiterhin dort bleiben, seien durchaus „Gott befohlen“. Die gute Frau Köchin jenes Künstlers besucht den Ort immer wieder mal und begrüßt die Tierchen sogar ganz auf bayrisch: „Grüß Gott – ihr Lieben!“ In allen diesen Redewendungen stecken also, wie schon gesagt, immer noch alte Bezüge zu Gott. Ist uns jedoch etwas Hartes, wie zum Beispiel Ärger, Verlust, Schmerz, Krankheit, Leid beschert worden, dann sollten wir uns, finde ich, aber doch auch einmal Gedanken darüber machen, was denn die eigentliche Ursache dessen ist: Sind es die Gene von Vorfahren in mir? Oder: Geschah es durch einen Fremd-Einfluß, oder habe ich es selbst verursacht? Denn etwas Negatives kurz und bündig einfach Gott „anzulasten“, wäre doch, finde ich, wirklich zu bequem. Man sollte alles lieber gut hinterfragen. Doch es gibt auch noch einen ganz anderen Aspekt, nämlich Grundgedanken zu unserem Leben: Warum gibt es mich eigentlich? Nur wegen meiner Eltern? Oder bin auch ich ein Geschenk Gottes? Uns selbst hat auf jeden Fall niemand gefragt, ob wir überhaupt kommen wollten. Und genauso wenig kann man selbst entscheiden, wann und wie und warum man wieder gehen will – es sei denn, man lebt in der Schweiz, wo es ja, wenn auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen, möglich ist, einen Freitod zu realisieren, eine Erlösung für sehr kranke, leidende Menschen. Doch kommen wir nun mal zu den einzelnen Schicksals-Arten... Man fragt sich aber auch in diesem Zusammenhang generell einmal nach dem Ursprung, also der Entstehung allen Lebens im allgemeinen. (siehe dazu meine Notiz am Ende des Buches!) Unser angeborenes Schicksal  Darunter versteht man ja man wohl all das, was fest verankert und verborgen in uns schlummert, bevor wir uns dessen so richtig bewusst werden: unser Geschlecht, unsere Anlagen wie Gene und Begabungen Körpermerkmale und Bedürfnisse (einschließlich Erbkrankheiten oder Behinderungen), sowie letztlich der für alle unvermeidbare Tod. Um zum ersten Punkt ein Beispiel zu bringen: Es betrifft etwas, was ich selbst lange miterlebt habe, weil meine Mutter ihr ganzes Leben lang darunter litt, sich von ihrem Vater nicht geliebt fühlte. Sie war zwar seine Erstgeborene, aber kein Junge, also kein Stammhalter, den er sich so sehr gewünscht hatte. Erst sein zweites Kind war ein Sohn, verstarb aber als kleiner Junge gleich nach dem Ersten Weltkrieg. Damit wurde der Vater nie fertig, ebenso wenig wie meine Mutter damit, dass sie den Bruder ja nie ersetzen konnte. Doch ungeachtet dessen pflegte sie ihren Vater treu bis zu dessen Tod. Dazu später noch einmal mehr. Aber es gibt auch noch andere Gegebenheiten, in die wir hineingeboren werden und die oft sehr lebensbestimmend sind, zum Beispiel ob man unter mehreren Geschwistern der Älteste oder Jüngste derselben ist, in einer armen oder gutsituierten Familie aufwächst oder auf dem Land oder in der Stadt groß wird, etc. etc. Und oft spielt auch die Zeitgeschichte eine wichtige Rolle. Dessen, was in einem angeboren und was gegeben ist, wird man sich allerdings erst im Laufe der Zeit richtig bewusst, nachdem man sich jahrelang in verschiedenen Situationen, wo solche Details maßgebend sind, beobachtet und beurteilt hat und inzwischen auch Kenntnisse über seine Vorfahren und deren Leben besitzt, die Auswirkungen all dessen begreift und immer mehr versteht, wer man ist und warum man so wurde. Dann kann man auch selbst noch mehr für sein eigenes Schicksal tun, um es so gut und schön wie möglich zu gestalten. Meine Mutter tat das und das verdiente dafür hohe Anerkennung, und ich habe das Gleiche versucht – mit Erfolg! Und wie sah man dieses Thema eigentlich in unterschiedlichen Kulturen? Dazu nun ein paar Gedanken... Im Juden- und Christentum, also in diesen unseren Kulturkreisen, kam unser Schicksal ja immer aus Gottes Hand, so wie es aus der bereits angesprochenen Herkunftsinterpretation zu verstehen ist. Er schickt es uns, und wir sollen danach versuchen, es umzusetzen und dies (gemäß der Bibel) unter Einhaltung seiner Gebote, und wir sollen dabei auch stets im Dialog mit ihm bleiben, indem wir zu ihm zu ihm beten, ihm danken und opfern, während wir an der Verwirklichung des Geschickten mitarbeiten. Er würde uns als unser guter Gott auch helfen und trösten und uns unsere Sünden vergeben, aber es genüge auf jeden Fall nicht, lediglich zu sagen: „Gott wird schon alles richten“   oder „Das ist nun mal mein Schicksal“. denn – so die Bibel – wir müssen gegenüber diesem Gott (auch Jahwe oder Jehova genannt) am Tag des Jüngsten Gerichts trotz allem noch einmal Rechenschaft über all unser Tun ablegen, uns einer Katharsis – einer inneren Läuterung – unterziehen, um nicht im Feuer der Hölle zu landen. Das wäre dann eine Art der Abwägung zwischen dem von Gott bestimmten Schicksal und unserer sittlich-religiösen indirekten Lebensführung. Das Los von Mann und Frau auf dieser Erde würde lt. 1.Moses,3 allerdings verschieden ausfallen, denn abgesehen von beider Vertreibung aus dem Garten Eden, dem Paradies, nach ihrem Sündenfall, hätte jeder der beiden und ihre Nachfahren noch ein eigenes gleich-hartes Schicksal zu erleiden, das ihnen aber nicht geschickt, sondern von ihrem erzürnten Gott sogleich persönlich verkündet wurde: „Der Mann müsse fortan sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdienen und die Frau ihre Kinder unter Schmerzen gebären.“ So erklärten es den Menschen bereits seit Urzeiten sicherlich betagte, erfahrene und weise Religionsführer, zunächst mündlich und in etwa ab dem 14. Jahrhundert (den „Zeiten der Könige“) in fibelartig zusammengefassten Berichts-Kompendien = der Bibel. Das Wort Bibel geht übrigens zurück auf den Namen der syrischen Hafenstadt Byblos (woher das Papier kam). Und auf Grund des „Sündenfalls“ war eben auch der Mensch selbst schuld an seinem harten Schicksal außerhalb der einst paradiesischen Zustände, legte aber weiterhin alles in Gottes Hände; das gab ihm Halt und Trost, und so heißt es ja auch in einem heute noch gerne gesungenen Kirchenlied unvermindert: „Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke. Vor Dir neigt die Erde sich und bewundert Deine Werke. Wie Du warst vor aller Zeit – so bleibst Du in Ewigkeit“  Der Mensch fühlt sich eben nur geborgen durch seinen Glauben, durch Hoffnung und Liebe (1.Korinther 13.13)


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