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Belletristik
Buch Leseprobe Prickelnde Stunden, Stefan Lamboury
Stefan Lamboury

Prickelnde Stunden


Erotische Kurzgeschichtensammlug

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Alina erwachte mit Kopfschmerzen. Sie schlug die Augen. Ihr Kopf dröhnte, als würde ein Güterzug durch ihn hindurch fahren. Was war geschehen? Wo war sie? Was hatte das alles zu bedeuten? War das ein Traum, lag sie in ihrem Bett und schlief? Wie war sie nach Hause gekommen? Verschwommen sah sie die Umrisse einer Tür oder eines Tores. Waren das Schritte? Sie vernahm ein Rasseln? Was war das, wo kam es her? Die Geräusche schienen etliche Meter vielleicht sogar Kilometer weit entfernt zu sein. In ihrem Kopf schien sich ein wabender Nebel zu befinden, der sämtliche Erinnerungen blockierte. Ihre Sicht war verschwommen? Wer war sie überhaupt? Alina hob den Kopf, ließ ihn aber sofort wieder sinken, als ein stechender Schmerz ihr Hirn zu durchbohren schien. Unbeholfen taste sie nach ihrem Kopf und begann ihre Schläfe zu massieren. Sie sah sich um, ihre Sicht war noch immer verschwommen. Sie sah Holzlatten und waren das Gitterstäbe? Alina schloss die Augen, worauf die Kopfschmerzen ein wenig nachließen. Ihr Glieder waren bleischwer, ihre Arme schienen hundert Kilo zu wiegen, Ihr Körper verweigerte ihr den Befehl die Arme zu bewegen. Alina lehnte den Kopf gegen die Wand, dann driftete sie in eine Schwärze ab. Ihre Seele schien zu schweben, sich einen Weg aus dem Nebel bahnen zu wollen. Ihr Augen waren bleischwer, dann schlief sie ein. Als Alina wieder erwachte, waren die Kopfschmerzen verschwunden. Sie sah Bretter und Gitterstäbe. Sie stand auf, was von einem Schwindelgefühl begleitet wurde. Sie ließ sich wieder ins weiche Stroh sinken. Wie war sie hierhergekommen? Stroh hing in ihrem langen schwarzen Haar, sie fror. Ihre Sachen wo waren sie? Wieso war sie nackt? Wankend erhob sich Alina. Ihre Beine fühlten sich an wie Wackelpudding, aber es gelang ihr, das Gleichgewicht zu halten und ans Tor zu treten.


„Hallo ist hier jemand hallo?“, fragte sie.


„Sparen Sie sich Ihre Kräfte.“, sagte eine Stimme.


„Wie heißen Sie, was hat das alles zu bedeuten?“, fragte Alina.


„Wir sind, Pferde wir müssen Leiterwagen um die Wette ziehen. Unsere Eigentümer genau das sind wir, trainieren uns regelmäßig. Ab und an werden wir in einen LKW verladen, der uns meistens Nachts an einen geheimen Ort bringt, wo wir dann um die Wette Leiterwagen ziehen müssen.“ , sagte die Person.


Trainieren, Pferde, Wettrennen, Leiterwagen? Hatte sie die Frau gerade richtig verstanden? Oder wollte man sie verarschen? Erlaubte sich jemand einen Scherz mit ihr? Diese Art von Humor konnte Alina nicht teilen.


„Am besten ist, du vergisst dein bisheriges Leben, es ist vorbei. Übrigens mein Besitzer nennt mich Freya.“


Freya, Pferde. Besitzer das konnte doch nicht wahr sein, das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein. Oder wollte sich jemand an ihr rächen? Aber wer? Sie hatte keine Feinde.


Ihre Stimme schien wie aus weiter Ferne an ihre Ohren zu dringen. Alina sank zu Boden, dann schwanden ihr die Sinne erneut. Als Alina wieder abermals erwachte, fühlte sie sich fitter. Was war das für ein grauenhafter Traum gewesen. Sie hatte geträumt, sie wäre ein einer Box gefangen ... Moment was war das? Alina schaute sich um. Sie war in einer Box, ihre Hände waren mit Handschellen hinter ihrem Rücken zusammengekettet. War das alles doch kein Traum gewesen? Wieso war sie nackt? War sie in die Hände von Perversen gefallen, die sie vergewaltigen wollten? Oder war sie in die Hände von Frauenhändlern gefallen? Im Geiste sah sie sich schon in einem kurzen Rock und hochhackigen Stiefeln am Bahnhof stehen. Alina wurde speiübel. Das Herz schlug ihr bis zum Halse.


„Sparen Sie sich ihre Kräfte.“ , vernahm Alina eine Stimme.



 


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