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> Belletristik > Nichts als Lügen
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Belletristik
Buch Leseprobe Nichts als Lügen, Saskia R.
Saskia R.

Nichts als Lügen


Eine wahre Geschichte aus Tunesien

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Mohamed war überglücklich und überschüttete mich mit Dank und lieben Worten und er verkündete mir die freudige Nachricht, dass ich mit ihm zusammen ab Mai im Hotel arbeiten und auch dort im Personaltrakt wohnen und wir an den freien Tagen zusammen nachhause zu seiner Familie fahren könnten. 
Dann eine Woche später war sein altes Auto kaputt.
„Wie soll ich zur Arbeit kommen? Und was mache ich, wenn Ihr kommt?“ Wir brauchen doch ein Auto für die Hochzeit und ich möchte doch deiner lieben Mutter und Schwester mein Land zeigen. Sie sollen es doch gut haben. Und wenn du dann hier wohnst, brauchen wir doch auch ein Auto.“
Das auch noch. Aber ich sah ein, dass es ohne Auto nicht geht, wenn ich dort wohne. Also nahm ich einen Kredit auf und schickte ihm 5.000 Euro für einen Gebrauchtwagen. Postwendend kaufte er einen Peugeot und präsentierte ihn mir mit tausend Küssen als „unser“ Auto per WhatsApp.
Im April hatten wir alle Papiere zusammen und ich flog mit meiner Mutter, meiner Schwester und einem wunderschönen weißen Brautkleid im Gepäck nach Djerba um meinen geliebten Mohamed zu heiraten. Wir stiegen im gleichen Hotel ab, in dem unsere Liebe begann und nutzten den Hoteltransfer. Am nächsten Morgen wollte er uns im Hotel abholen, um uns zu seiner Familie nach Ben Gardane zu bringen, die damit beschäftigt war, die Hochzeit vorzubereiten.
Doch Mohamed kam nicht. Wir warteten bis Mittag, dann schrieb ich ihm eine WhatsApp. Mohamed schrieb, dass sein jüngster Bruder einen Unfall mit dem Mofa hatte und er mit ihm im Krankenhaus sei. Er käme am Abend. Aber auch am Abend kam er nicht. Ich saß mit Mutter und Schwester an einem Tisch in der Hotelbar und wartete auf eine Nachricht von Mohamed. Ich konnte einfach nicht verstehen, was nun los war. So etwas kannte ich von ihm nicht. Noch nie hatte er mich versetzt.


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