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Belletristik
Buch Leseprobe Nichts als Liebe, Cora Marx
Cora Marx

Nichts als Liebe


Die schönsten Lovestorys von Cora Marx

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Der Gitarrist setzte zu Santanas wahnsinnig gefühlvollem „Samba Pa Ti“ an und der junge Mann nahm Saskia in seine Arme und tanzte mit ihr, ohne dabei seinen Blick von ihrem Gesicht zu lösen. Er war einen Kopf größer als sie, sein Haar tiefschwarz, etwas gewellt und hing bis auf die Schultern herunter. Saskia sah ihn an und musste feststellen, dass er wunderschön war. Seine vollen Lippen waren etwas geöffnet, seine blendend weißen Zähne blitzten im flackernden Schein der Lichter. Ganz sanft drückte er Saskia an sich und sie ließ es geschehen. „Ich habe dich hier noch nie gesehen, aber ich habe gehofft, dir irgendwann zu begegnen“, sagte er mit einer tiefen, sanften Stimme. „Ich war erst einmal hier“, antwortete Saskia brav. „Ich heiße Ricardo, aber alle nennen mich nur Rick“, sagte er, „und ich bin öfters in diesem Laden. Hier gibt es gute Musik.“ „Ich bin Saskia“, wieder klang ihre Stimme sehr brav und schüchtern. „Mir ist, als hätte ich auf dich gewartet. Lass uns woanders hingehen, natürlich nur wenn du möchtest“, sagte er und tanzte mit ihr an den Rand der Tanzfläche. Er legte seinen Arm um ihre Schulter und ging mit ihr an die Bar zurück. Er bezahlte Saskias Martini, sie nahm ihr Täschchen und sie gingen zusammen hinaus. „Wo möchtest du hin?“, fragte er. „Das ist mir egal, vielleicht dahin, wo es etwas leiser ist!?“ „Gut“, sagte er, „dann fahren wir zu mir. Wir können noch etwas Musik hören und uns unterhalten. Ich möchte dich wirklich kennen lernen.“ Saskia konnte ihren Blick nicht von diesem schönen Mann lassen. Für einen Moment hatte sie zwar Bedenken, nickte dann aber zustimmend mit dem Kopf. Sie wusste, sie würde diesem Mann folgen, wo immer er sie auch hinführen würde. Er schloss ihr die Türe seines Wagens auf, ließ sie einsteigen und lief dann um denselben herum. Er stieg ein und bevor er den Wagen startete, drehte er sich zu ihr, nahm ihren Kopf zwischen seine beiden Hände, sah ihr in die Augen und sagte leise und zärtlich: „Du bist wunderschön, kleines Mädchen.“ Das waren Marios Worte und plötzlich wusste Saskia, weshalb dieser Mann sie so faszinierte. Er erinnerte sie an ihre einzige Liebe in ihrem bisherigen Leben. Dieser Mann war etwas größer und auch schöner als Mario. Er hatte aber die gleiche zärtliche, dunkle Stimme und die gleichen wunderschönen schwarzen Augen mit den langen Wimpern. Das durfte einfach nicht wahr sein. Saskia war einen Augenblick lang wie gelähmt und sie wusste, wenn sie jetzt nicht ausstieg, würde sie sich an ihn verlieren. Sie stieg nicht aus. Er fuhr sie bis zu einem modernen Appartementhaus an der Alster, parkte auf einem der offensichtlich zum Haus gehörenden Parkplätze, öffnete ihr galant die Wagentüre, legte seinen Arm um ihre Schultern und führte sie in seine Wohnung, die ganz oben lag.


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