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Belletristik
Buch Leseprobe Never Never, Fritz Appel
Fritz Appel

Never Never


Ein schöner Tod

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Im Auto war es jetzt wie in einem Backofen und er wollte in Ruhe wieder einen Schluck Whisky trinken bevor er weiter fuhr. Nur ein paar Schritte vom Auto entfernt sah er eine mannshohe Höhle in einem Felsen. Gerade groß genug um etwas Schatten zu bieten. Er schleppte sich mit der Flasche in der Hand zu der Höhle, setzte sich auf den steinigen Boden und atmete tief durch. Er war sehr müde. Die harte Arbeit in der prallen Sonne hatte ihm arg zugesetzt. Er trank zwei Schluck von dem „Black & White Black Label“ Whisky und fühlte sich sofort etwas besser. „Eine Nacht muss ich noch in der Wüste schlafen und morgen Abend bin ich sicher schon in Billiluna. In einem Pub! Und übermorgen in Broome, am Meer“ sagte er. Er stellte die Flasche neben sich auf einen Stein und im selben Moment spürte er einen stechenden Schmerz in der rechten Hand. Erschrocken schaute er auf die Steine und sah eine dunkle Schlange blitzschnell im Geröll verschwinden. „Eine Taipan!“ schoss es ihm durch den Kopf. Aber er hatte das Tier viel zu kurz gesehen um zu wissen wie sie gefärbt oder gemustert war. „Von den zehn giftigsten Schlangen der Welt leben sieben in Australien“ erinnerte er sich gelesen zu haben. In Panik rief er rasch alles auf, was er über australische Schlangen gelesen hatte. Von den hundert Schlangenarten im Land können dreißig das Leben von Menschen gefährden. Das Gift der gefährlichste ist 850 Mal stärker als das der amerikanischen Klapperschlange. Man stirbt meist an Ersticken, Blutverlust oder Nierenversagen. Die Red-Bellied Snake beißt nicht sofort zu, aber vielleicht habe ich sie berührt. Die Eastern Brown kommt mehr im Osten Australiens vor und sie fächert den Nacken wie einen Kragen und erhebt sich auf wenn sie zubeißt. Davon habe ich nichts gesehen. Außerdem würde sie sich um den Arm wickeln. Die Fierce Snake hat eines der stärksten Gifte. Ihr Gift wirkt besonders rasch. Zuerst erbricht man, bekommt Magenschmerzen, wird schwindlig und dann wird ein Schalter nach dem anderen im Gehirn ausgeknipst. Hundert Milliarden Nervenverbindungen werden in wenigen Minuten unterbrochen. Aber diese Schlange hätte sich verbissen um öfter ihre Gift einspritzen zu können. Die Death Adder, die Todesotter schleudert ihr Gift zielgenau mehrere Meter durch die Luft. Zielgenau! Dann beißt sie zu. Mit einer Geschwindigkeit von einer 250stel Sekunde.

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