Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern



Kategorien
> Belletristik > Neuanfang mit Cowboy
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Belletristik
Buch Leseprobe Neuanfang mit Cowboy, Elizabeth Otto
Elizabeth Otto

Neuanfang mit Cowboy


Paint River Ranch

Bewertung:
(5)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
144
Dieses Buch jetzt kaufen bei:
Drucken Empfehlen

„Ganz toll.“ Rylan runzelte die Stirn. In der Bar schien es plötzlich lauter zu sein. Aber vielleicht war es auch nur das Blut, das in ihren Ohren rauschte. Lärm erfüllte ihren Kopf und ihr Herz schlug schmerzhaft, als sie sich auf den Weg zu Cole machte. Je näher sie kam, desto nervöser wurde sie innerlich. Die überfüllte Bar weckte nur ihre Polizei-Instinkte, das war alles.


Als sie auf den freien Platz zwischen Cole und seinem Nachbarn schlüpfte, spielten alle ihre Sinne verrückt und straften ihre Theorie lügen.


Cole stand mit dem Profil zu ihr und stütze sich mit dem Ellbogen auf den Tresen. Seine Haut war gebräunt und ein leichter Bartschatten zierte seinen eckigen Kiefer. Eine perfekte schwarze Haarlocke lugte unter seinem Hut hervor. Cole aus der Nähe sah noch viel besser aus als Cole aus der Ferne.


Rylan räusperte sich, mehr um sich selbst zu fangen, als um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. „Mr. Haywood?“


Cole sah sie an und schob seinen Hut ein wenig zurück, um ihr in die Augen zu sehen. Rylans Mund wurde trocken vor Nervosität, Müdigkeit oder was sonst noch ihr Gehirn vernebelte. Cole Haywood besaß eine appetitliche Unterlippe und eine Oberlippe, die sich ein winziges Bisschen nach oben bog, was ihn anziehend und höllisch sexy wirken ließ. Und seine Augen hatten den wohl strahlendsten Türkiston, den sie je gesehen hatte. Sie leuchteten sogar in dem dämmrigen Licht.


„Ja, Ma´am?“


Seine Armmuskeln spannten sich an, als er sich mit einer Hand an der Bar abstützte. Ihre Haut wurde heiß und ein aufreizender Schmerz traf sie zwischen den Beinen, sodass sie leicht zusammenzuckte und ihre rechte Hand nach vorne schoss, um nach dem Tresen zu greifen. Wie ein Profi ließ Rylan sich nichts von ihrer Beschämung anmerken - oder zumindest hoffte sie das - und ließ die Bar los, um ihm die Hand hinzuhalten. „Ich bin Rylan Fredrickson.“


Coles Augen senkten sich auf ihre Hand, aber er nahm sie nicht. Sein Blick wanderte langsam wieder aufwärts über ihren Oberkörper, hielt dort inne, wanderte dann zu ihrem Gesicht und blieb an ihren Lippen hängen, während ein halbes Grinsen sich auf seine eigenen legte. Sie quittierte seine Begutachtung mit einem süffisanten Lächeln. Sie hatte ihn wenigstens heimlich abgecheckt. Er versuchte nicht einmal, es zu verbergen.


„Ähm… Sollten wir dieses Gespräch vielleicht besser, Sie wissen schon, privat führen?“ Durch das gefährliche Glitzern in seinen sehr blau-grünen Augen zog sich ihr Inneres zusammen. Ihre Gedanken schweiften einen Moment lang ab zu all den herrlichen Möglichkeiten, die „privat“ mit einem so wunderbaren Mann beinhalten könnte, bis ihre vernünftige Seite sie innerlich ohrfeigte und diese Gedanken bis auf weiteres verbannte.


„Nein!“ Sie kräuselte die Lippen. „Absolut nicht.“


„Also machen Sie mich nicht an?“ Er gab der Bardame ein Zeichen mit dem Finger und sie drückte ihm prompt ein Bier in die Hand.


Rylan fuhr sich mit der Hand über die Stirn und nahm einen beruhigenden Atemzug. „Ich habe keine Ahnung, warum Sie das denken, aber angesichts der Tatsache, dass Sie mein Boss sind, Mr. Haywood, wäre das höchst unangebracht.“


Der Typ hinter ihr verschluckte sich vor Lachen fast an seinem Drink. Cole machte große Augen. „Was?“


Rylan breitete die Arme aus. „Die neue Haushaltsmanagerin? Die bin ich. Und offensichtlich sind Sie meine Mitfahrgelegenheit zur Ranch, also…“ Sie hätte sich den Sarkasmus wahrscheinlich sparen sollen, aber dafür war er betrunken, also waren sie quitt.


„Was zur Hölle?“ Er wandte sich ihr jetzt frontal zu und murmelte etwas darüber, dass ein Mann sich noch nicht einmal betrinken kann, ohne von der Arbeit gestört zu werden. Sein Oberkörper zeichnete sich durch sein enges Shirt ab, ein verführerisches Bild mit kräftigen Brustmuskeln, schmalen Hüften und einem muskulösen Bauch. Ein breiter Ledergürtel mit einer eckigen Silberschnalle dominierte die schmale, abgewetzte Jeans, die sich um seine langen Beine schmiegte. Rylan zog eine Augenbraue hoch. Zumindest ein Gutes hatte dieser Trip: Das Klischee, dass Cowboys höllisch sexy waren, stimmte.


Schwer genervt von ihren Gelüsten, die sich selbständig machten, verschränkte Rylan die Arme. „Hölle ist tatsächlich der richtige Ausdruck. Jetzt trinken Sie ihr Glas aus und geben Sie mir die Schlüssel.“ Sie legte eine Hand an die Hüfte, vermutlich aus der Gewohnheit heraus, dort nach Polizei-Spielzeugen zu greifen, mit denen man Mistkerle wie Haywood dazu brachte, sich zu benehmen.


Sein Blick fiel wieder auf ihre Lippen und blieb dort hängen. „Sie sollten doch den Bus nach Greenbrook nehmen. Morgen.“ Er klang so, als wäre sie eine Idiotin.


Ihre Verärgerung steigerte sich. „Nun ja, manchmal funktionieren die Dinge eben nicht so, wie sie sollen.“ Das Leben zum Beispiel.


Seine Hand umfasste das Bierglas, während er sie eingehend betrachtete. Rylan starrte zurück und wünschte, die Schmetterlinge würden sich verziehen. Was war das denn für eine Reaktion? Zu lange eingepfercht mit zu wenig Kontakt mit der Außenwelt, vermutete sie. Ihr Körper reagierte auf den ersten verlockenden Mann, den sie seit viel zu langer Zeit gesehen hatte. Nur gut, dass Cole ihr Boss war, sodass sie nicht versucht sein würde, dem Guck-mal-was-für-ein-sexy-Cowboy-Geschrei in ihrem Kopf nachzugeben.


Cole sog seine Unterlippe zwischen die Zähne und verengte die Augen. „Sie sind ein bisschen störrisch.“ Er griff mit einer Hand nach ihrer Schulter und schnippte eine Haarsträhne weg.


Rylan blieb der Atem stehen, als sein Handrücken ihr Schlüsselbein streifte. Ein süßer, warmer Schauer durchlief sie. Sie lehnte sich von ihm weg. „Wie bitte?“


Er zuckte mit den Achseln und ein träges Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Das ist okay, störrisch ist gut.“


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2019 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs