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> Belletristik > Nähe, die ich meine
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Belletristik
Buch Leseprobe Nähe, die ich meine, Clara Claas
Clara Claas

Nähe, die ich meine



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Pardon, mon cher Monsieur 


 


Stets beteuern ihre Mitmenschen, sie würde mit beiden Beiden mitten im Leben stehen.


An sich passt das auch. Das Eine hat mit dem Anderen allerdings nichts zu tun, denn Tina fühlt sie sich oft mutterseelenallein. Ihr Herzenswunsch nach einem treuen, intelligenten, sympathischen, gutaussehenden, sportlichen, humorvollen, toleranten, durch und durch verständnisvollen Mann, ist unrealistisch. Er ist und bleibt eine Traumvorstellung. Drum ist Tina ohne Mann. Sollte es ihn tatsächlich geben, so ist dieser Wunschkandidat leider eine Art Mangelware und demzufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit in festen Händen. Ein guter Freund wäre eine Option, aber den hat sie auch nicht, diesen einen mit der breiten Schulter zum Anlehnen, der ihr zuhört, mit ihr lacht oder ihre Hand hält und hier und da Herzenstrost spenden würde.


Die Freundinnen schwärmen von Begegnungen im Netz, in den sogenannten Singleportalen. Ab und an kam es sogar zu einem mutigen Treffen, mal mit mal ohne Happy End.


Tina will`s jetzt auch wissen, will`s einfach ausprobieren. Zusammen mit einem Glas Rotwein wird sie couragiert, loggt sich ein, ins vielversprechende ′El Dorado′. Das soll schon was werden, huscht es aufmunternd durch ihren Kopf. Erst mal lesen was die Anderen für Vorstellungen haben, was sie sich wünschen und auf welchen Typ Mann sie unbedingt verzichten könne. 


Ordnungsgemäß meldet sie sich mit Pseudonamen wie Keingretchen und Mondlady an und fügt ein Bild aus ihrem letzten Urlaub hinzu. Die Neugier ist stärker als der Verstand und muss per Mausklick gestillt werden. Unerwartet schnell wird ihr Urlaubsfoto angeklickt. Genauso schnell flattern die ersten Nachrichten durchs Netz...


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