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> Belletristik > Mit der Kraft von Purpur.
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Belletristik
Buch Leseprobe Mit der Kraft von Purpur., Christine Neumeyer
Christine Neumeyer

Mit der Kraft von Purpur.


Durch das Land der rosa Flamingos.

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Stephano lächelte und fasste nach ihrer Hand. Nebeneinander liefen sie die vom Regen glitschige Pflasterung entlang bis zum Eingang zur Kapelle. Das Tor war nicht verschlossen. Stille und Ruhe empfingen das Paar, sowie der Duft nach schwerer Süße. Sie bemerkten weder die weißen Lilien in den Vasen, noch die polierten Holzbänke, oder den reich verzierten Altar. Unverwandt zog Stephano seine Monica in den Beichtstuhl. Die Sitzfläche war hart, der Platz beengt, doch es war den Liebenden einerlei. Monica zitterte sosehr, dass sie fürchtete, ihr Herz könne vor Aufregung zerspringen. Bebend hielt sie die Hände vor ihr Gesicht. Die Wangen glühten, der Atem flatterte. Sie schnappte aufgeregt nach Luft, bis er sie in die Arme schloss und streichelte, und sie sich beruhigte. Stephano begann die Bänder ihres Kleides zu öffnen, lockerte die Schnürungen über der Brust, bis Monica es samt Unterkleid über den Kopf ziehen konnte. Es war düster, aber gerade hell genug, dass sie sein Begehren in seinen Augen zu lesen vermochte, ebenso seine Lust und sein Verzücken ob dem Anblick ihres entblößten Körpers. Zum ersten Mal sah ihr Liebster sie wie Gott sie erschaffen hatte. Sie hörte den Wind um die Ecken der Kapelle pfeifen, den Regen gegen die Fenster klatschen und senkte die Lider, bevor sie seine warme Zunge an ihren Brüsten, seine Finger an ihren Rundungen fühlte. Da wünschte sie sich sehnlichst, er hätte hunderte Hände, und würde sie damit überall umfassen und nie wieder los lassen. Mit angewinkelten Beinen auf dem Holzbrett kauernd, fasste sie unter sein Hemd, zog es hoch, streichelte seinen Bauch, und schob die Hand hinter den Gürtel. Stephano richtete sich mit einem Seufzer auf, löste die Schnalle mit einem Griff und streifte die Beinlinge und die Bruche ab. Nun gab es kein Halten mehr. Ihr Liebster beugte sich und fasste nach ihren Schultern. Sie wandte ihm ihr Gesicht zu und hing wie ein Kind an seinem Hals. Sein Haar bedeckte in nassen Strähnen ihre Wangen, streifte ihre Stirn. Deutlich stand die Erregung in seinen Augen, das silberne Kreuz an seinem rechten Ohr flatterte. Nach einem kurzen, brennenden Schmerz vergaß sie die Welt um sich herum. Fast schien es als hebe sie ein Stück vom Boden ab und schwebe. Leicht wie eine Feder.