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Belletristik
Buch Leseprobe Mein Leben mit Mitsu, Marcel Magis
Marcel Magis

Mein Leben mit Mitsu



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Vorwort von Kai Krause
Ausschnitte aus „Mein Leben mit Mitsu"
Nachwort von C. Arzberger

oder Download der Leseprobe als *.pdf




Vorwort

Marcel Magis hat bei mir genau an der Stelle
gekitzelt, wo ich mich der deutschen Sprache nach
25 Jahren Abwesenheit in Kalifornien etwas entfremdet
hatte, aber immer eine Liebe für die Details, die
Wortschöpfungen und die Redewendungen behielt:
Es steckt etwas manisches in der Germanischen
Sprache, aber eben auch eine sehr präzise Fähigkeit,
subtile Zustände und Gedankengänge zu be- und
umschreiben.
Und so sind es sowohl die Bilder und Szenen, die
Marcel Magis vor dem geistigen Auge liebevoll
entstehen lässt, als auch der spielerische Umgang
mit den Worten selbst. Ich bin frei von den Querverbindungen,
ihn mit irgendjemand vergleichen
zu müssen oder es in einem Gebiet der Literatur
ansiedeln zu wollen.
Man sollte es lesen in einem Zug durch eine Winterlandschaft
zum geliebten Menschen.
Man sollte es lesen auf dem Rücken, auf einer Sommerwiese,
neben einer Pusteblume.

Kai Krause
Mein Leben mit Mitsu


Ausschnitte

Es war wie jeden Morgen. Ich wachte auf, ohne
zu wissen warum. Weder fühlte ich mich wach,
ausgeschlafen, noch gab es irgendeinen Menschen,
der von mir erwartete, aufzuwachen. Ich selbst
erwartete es von mir auch nicht.
Das Einzige, was mich den sicheren Bereich meines
Bettes verlassen lässt, ist die Aussicht auf einen
heißen Kaffee und eine frische Tageszeitung im
Briefkasten. Nichts Menschliches, nichts Reales,
selbst der Kaffee hat keine besondere Bedeutung,
außer der, das Aufwachen zu beschleunigen.
Und diese Vorstellung von Kaffee und Zeitung, diese
dreieinhalb Sekunden am Morgen, bewirken, dass
ich aufstehe und mein Leben nicht im Bett beenden
muss.
Ich lebe in einem kleinen Häuschen, das ich geerbt
habe. Vor dem Fenster zur Straße hin stehen hohe
Tannen, auf der anderen Seite ist eine Terrasse und
ein Stück wilder Garten. Dahinter beginnt der Wald.
Er ist so klein, dass er nur „Hölzchen" genannt wird.
Das Häuschen ist auch klein, aber immerhin hat es
ein großes Wohnzimmer mit einer roten Couch, und
eine Küche, von der aus man das Hochhaus gegenüber
sehen kann. Wenn es dunkel wird und zögerlich
Lichter angehen, sieht es aus wie ein Schiff, das in
die Nacht fährt.



(klick für größeres Bild)

Es wird hell. Im Hochhaus gegenüber ist alles noch Schlaf. Die Menschen dort leben in anderen Zeiten als ich. Ab elf Uhr ist es dunkel. Morgens um sechs gehen die ersten Lichter an, dann nach und nach weitere. Es würde mich trösten, bliebe nur ein Fenster die Nacht über erleuchtet. Dann könnte ich mir vorstellen, dass dort jemand wie ich die ganze Nacht wach ist. Ich könnte diesen Menschen einladen, wir würden zusammen Nudeln essen und uns Geschichten erzählen. Und wenn dieser Mensch eine Frau wäre undwir uns vertraut erschienen, dann würden wir uns aneinander legen, die Hände verflechten und miteinander schlafen. Es würde so sein, als ob wir uns schon immer kennen würden, und unsere Körper würden sich mögen, weil sie den gleichen Wunsch träumten. Das ist die Zeit, in der die Vögel draußen zu lärmen beginnen: „Der Tag kommt, der Tag kommt."
In jeder durchwachten Nacht höre ich die Vögel,
und ihr Rufen scheint sich zu ändern in: „Schlaf
endlich, nun schlaf endlich."
Wenn ich dann einschlafe, träume ich. Gegen neun
weckt mich das Radio, und ich erinnere mich an den
Traum. Ich träume morgens, um diese Zeit, immer
von Zügen, die an Bahnhöfen halten, deren Namen
ich nicht entziffern kann.
Schon wieder ein Tag ohne Gesicht. Manchmal hilft
auch der Kaffee nicht. Ich kann nicht in den Tag
greifen. Das heißt, ich begreife nicht, sitze nur am
Frühstückstisch und starre auf die Zeitung. Gleich
macht es „Plopp", und meine Augen fallen raus.
Natürlich passiert das nicht. Es ist wieder so ein Tag,
an dem ich ohne Haut aufwache. Wenn die Haut
fehlt, kann kein Text geschrieben werden.
„Ding-Dong" klingelt es an der Tür. Ich habe wahnsinnige
Lust auf einen Tee. Hana steht vor mir.
Ihre Lippen sind unglaublich rot geschminkt und
geschlossen, als gelte es, die Worte zurückzuhalten,
damit sie nicht entkommen. Es ist bestimmt fünf
Jahre her, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen
haben. Sie ging nach Timbuktu, aber jetzt steht sie
in meinem Wohnzimmer und lässt sich vom Licht
bescheinen.
„Möchtest du Tee?" Sie nickt und begutachtet dabei
flüchtig ihre Fingernägel, deren Rot fast den Farbton
der Lippen trifft. Ich laufe in die Küche. Als ich mit
dem Tee zurückkomme, betrachte ich sie, einige
Sekunden nur.
„Er ist grün", sage ich.
„Was?"
„Der Tee."
„Ach so", sagt sie, etwas verwirrt.
„Setz dich."
Die Situation ist so, dass ich nicht weiß, was als
Nächstes geschehen könnte. Sie schaut sich vor-
sichtig um.
„Wo du willst."
Sie prüft die Couch. Das ist seltsam. Ich meine, es ist
das einzige Möbelstück im Raum, auf dem man vernünftig
sitzen kann, und normalerweise lassen sich
meine Besucher gleich darauf fallen. Was erwartet
sie von meiner Couch? Sie lässt sich nieder wie eine
ägyptische Königin.
„Wie geht's dir?"
„Gut."
„Wie war Timbuktu?"
„Fein."
„Schön, dass du wieder da bist. Es ist lange her."
„Ja."
Es ist zum Verrücktwerden.
„Es gefällt mir, wenn du redest."
„Ach ja? Danke."
Immerhin drei Worte. Ich glaube, das ist schon
ganz gut. Mehr darf ich heute wahrscheinlich nicht
erwarten. Ich lasse mich neben sie auf die Couch
fallen. Sofort nehme ich heftig ihr Parfüm wahr,
wovon sie viel zu viel aufgetragen hat. Ich bin ein
wenig verwirrt.
„Was machst du jetzt eigentlich?", versuche ich
das Gespräch weiterzuführen. Hana sieht aus, als
erstaune sie die Frage.
Sie überlegt eine Weile und antwortet dann:
„Eigentlich nichts."
„Und, macht das Spaß?"

Sie schaut mich frontal an. Ihre Augen glänzen.
„Du hast ja grüne Augen", sage ich.
Sie lächelt. „Fällt dir das erst jetzt auf?"
„Ja."
„Hast du mich geliebt?"
Ich bin überrascht, wie sich unser Wiedersehen entwickelt.
„Öfter."
„Das meine ich nicht." Sie lacht.
Ich schenke uns den Tee ein. „Bitte."
„Wo ist Milch und Zucker?"
„Grünen Tee trinkt man ohne", antworte ich.
„Ich nicht."
„Wenn ich dir jetzt Milch und Zucker hole, wollen
wir dann miteinander schlafen? Wenn ich Milch
und Zucker hole, schlafe ich immer mit jemandem."
„Das ist lieb von dir, danke."
Wir sehen uns lange an und wissen nicht, was wir
noch sagen sollen.

Auf Bahnhöfen überkommt mich immer eine besondere
Lust. Die Atmosphäre des Abschieds ist an diesem
Ort so gegenwärtig, dass die Möglichkeit eines
Neubeginns um so stärker hervortritt: Wenn du ein
Mädchen kennen lernen möchtest, dann hier. Eben
von ihrem Liebsten getrennt, der vom Zug entführt
wird wie von der Gewalt der Zeit und des Lebens,
werden die Blicke einladender.
So lernte ich an diesem Morgen Mitsu kennen. An
einem Donnerstag um 9.52 Uhr. Der Zug hatte acht
Minuten Verspätung, deshalb weiß ich die Zeit noch
so genau. Ihr Freund hatte einen gelben Schal um,
mit dem er ihr lange aus dem Zugfenster zuwinkte.
Der Schal wurde zu einem kleinen gelben Punkt.
Der Punkt war das Letzte, was Mitsu von ihrem
Freund sah.
„Er hat ihn von seiner Mutter", sagte sie, als ich versuchte,
den bitteren Kaffee durch Unmengen von
Zucker zu versüßen.
„Seit wann seid ihr zusammen?"
„Och, zusammen, zusammen sind wir gar nicht, nur
so ein bisschen", und sie lachte, dass ich ihr gesundes
Zahnfleisch sehen konnte. Ich habe normalerweise
keine Beziehung zu Zahnfleisch, aber ich
verliebte mich sofort in ihr Zahnfleisch. Sie musste
Anfang 30 sein, denn ich sah schon Spuren der
Müdigkeit in ihren Augen. Ich versuchte mir vorzustellen,
wie sie wohl vor zehn Jahren ausgesehen
hatte, aber es gelang mir nicht.

Ich glaube, vor zehn Jahren wäre sie wie eine
Atombombe gewesen: Wenn ich ihr Lachen gesehen
hätte, wäre ich im weißen Licht erblindet, und ihre
Schönheit hätte mich wie eine Druckwelle von den
Füßen gerissen.
Auch so war Mitsu umwerfend. Ihre direkte Art hatte
mich erobert. Ich wusste nicht, ob sie bereit wäre,
mit mir zu schlafen. Ich war schon glücklich, dass sie
überhaupt mit mir sprach. Sicher hatte ich Lust, mit
ihr zu schlafen. Aber ich lud sie zu Nudelsuppe ein.
Ich mache eine gute Nudelsuppe, mit echtem japanischen
Sake und vielen Shitake-Pilzen. Einmal im
Monat bereite ich Hühnerbrühe zu, als Grundlage.
Jeden ersten Sonntag im Monat. Davon kann ich
mindestens fünfmal Nudelsuppe machen. Am liebsten
mit Fleischbällchen. In meinem Kochbuch steht,
dass dieses Rezept aus Japan kommt. Mitsu klingt
wie ein japanischer Name. Ich fragte, ob sie weiß,
dass sie einen japanischen Namen hat. Sie lachte
und sagte „Ja. Ich hab ihn in einem Buch über japanische
Schriftzeichen gefunden und einfach behalten.
- Nudelsuppe? Cool!"
Sie würde an diesem Abend kommen.
Am nächsten Tag schrieb ich einen langen Brief an
die Bahn. Ich dankte jedem Einzelnen, vom Schaffner
bis zum Zugführer, den Bahnhofsmissionaren,
den Fahrkartenkontrolleuren, den Gepäckträgern.
Bei jedem bedankte ich mich in diesem Brief. Ich
schrieb das Rezept für meine Nudelsuppe auf. Und
sagte ihnen, dass alle hübschen Mädchen dieser
Welt diese Eine sind, die mit mir schlief, nachdem
sie bei mir eine Nudelsuppe gegessen hatte.
Mitsu trägt immer eine dunkelrote Kühltasche mit
sich herum. Mitsu stand vor mir und schüttete sie
aus.
„So, hier bin ich. Willst du mich?"
Ich schaute sie an.
„Hast du Hunger?"
„Wäre schön, wenn du Nudeln machst. Hier!" Sie
bückte sich und warf mir das Paket chinesische
Nudeln zu, das ich auch beinah gefangen hätte. Sie
lachte wieder, ein Lachen, das ihren Mund so weit
öffnete, dass ich sofort Lust auf sie bekam. Also beeilte
ich mich, uns eine extragroße Portion Nudeln
zu kochen.
Heute esse ich nur Sachen, die mit „M" anfangen.
Miso-Suppe, Mango, Mandarinen, Meerrettich, Miesmuscheln,
Morcheln, Marzipan. Ich versuche herauszufinden,
was davon wie Mitsu schmeckt.
Mitsu mag am liebsten Ananas. Aber nur aus der
Dose. Wenn sie mich in den Arm nimmt, fühle ich
mich manchmal wie eine Ananasdose. Und versuche,
jeden Gedanken an ein Haltbarkeitsdatum zu
verlieren.

Es ist wieder Donnerstag. Ich mag Donnerstage, weil
sie so nah am Freitag sind. Vor genau zwei Wochen
lernte ich Mitsu kennen. Möglicherweise ist sie ein
Donnerstagsvogel.
„Warum ausgerechnet ein Leguan?", fragte ich
Mitsu.
„Weil die cool sind. Kenne keinen, der einen hat."
„Wie kommst du dann drauf? Du weißt doch gar
nicht, wie die sind."
Wenn ein Stern sie in diesem Augenblick berührt
hätte, er wäre sofort verglüht.
„Na gut, und wo kriegt man so einen her?", fragte
ich.
„Hab ihn schon."
Sie holte ihre Kühltasche und öffnete sie. Ein grünes
Reptil blickte mir mit schwarzen, sehr ausdruckslosen
Augen entgegen. Es war nur 20 Zentimeter groß,
inklusive Schwanz.
„Sieht eigentlich ganz niedlich aus", sagte ich. Ich
wollte heute nett sein.
„Wenn der groß ist, wird er bis zu zwei Meter."
„Ach ja? Damit hat sich das Thema Hund erledigt.
Wir brauchen bloß einen Zettel aufhängen: Vorsicht
Krokodil. Meinst du, die Kühltasche ist der richtige
Ort? Braucht der nicht ein Terrarium?"
„Das ist deine Sache. Ich hab ihn gekauft, jetzt bist
du dran mit dem Was-Tun."
Ich sah das Reptil an. Es schaute ausdruckslos zurück.
Dann schaute ich Mitsu an. Nickte resigniert.
Und fiel beinah um, so heftig knallte sie ihre Lippen
auf meine.
Seitdem haben wir einen Leguan. Und ein Terrarium.
Jedes Mal, wenn er einen Zentimeter größer geworden
ist, bekomme ich einen Kuss von Mitsu. Wenn
ich Glück habe, wird er ja wirklich zwei Meter lang.
Der Sommer hatte drei Tage gebraucht, um sich zu
verabschieden. Draußen regnete es. Ein Tag, der
alles trübe und düster erscheinen ließ. Mitsu las in
einem Buch, N. P., das ich so oft gelesen hatte, bis
es eine Loseblattsammlung geworden war. Sie hat-
te die Seiten nicht sortiert, sondern einfach zusammengenommen
und las jetzt, wie es sich ergab. Ich
kochte noch eine Kanne Kaffee, und ich hätte gerne
dem Tag eine Tasse angeboten, damit er endlich
aufwachte.
Heute will ich etwas über die Shinto-Religion
lernen. Wenn ich in Japan bin, ist es gut, wenn ich
Bescheid weiß, woran die Menschen glauben. Und
eine Religion zu haben, würde mir schon gefallen.
Die letzte, die ich hatte, ist mir abhanden gekommen
und verschwunden. Ich glaube, Shinto ist
reiner Aberglaube. Das gefällt mir. Man könnte auch
an das Nichts glauben. Oder an Delphine. Ich wundere
mich, dass es keine Delphinreligion gibt. Dabei
sind Delphine klüger als Menschen. Das sieht man
daran, dass sie im Wasser wohnen, und das Wasser
macht zwei Drittel der Erde aus. Wir geben uns mit
dem Rest zufrieden. Ich finde Dutzende Bücher über
Zen. Zen ist mir doch etwas zu trocken. Wie um den
Delphinen Recht zu geben, fängt es an zu regnen.
Was nutzt es, nicht im Wasser zu leben, wenn es
doch immer wieder regnet?


Nachwort

Manchmal, wenn man die Augen schließt und mit
großen Schritten der Zukunft entgegengeht, passiert
es, dass man sich frei läuft. Frei von allen bisherigen
Denkweisen, Erlebnissen, Erfolgen und Misserfolgen.
Man muss nur die Augen schließen und
den ersten Schritt tun.
Ich hatte eine Vision. Ich wollte einen Verlag für
junge, deutschsprachige Autoren aufbauen. Was sich
über Nacht in meine Träume einschlich, begann
schon bald Wirklichkeit zu werden. Ich lernte
Marcel Magis kennen. Er bot mir sein Manuskript
„Mein Leben mit Mitsu" an. Jene Geschichte, die
nun das erste Buch des Brandneu Verlages geworden
ist. Sie besitzt diese zauberhafte Poesie, die aus
einem schlechten Moment einen guten machen
kann. Solche Geschenke sind auf dem heimischen
Buchmarkt, wie ich meine, heutzutage eher selten
geworden. Umso glücklicher war ich, als mit Iris
Luckhaus eine Illustratorin zu unserem Team stieß,
die es verstand, die Geschichten in einzigartigen,
detailreichen Zeichnungen zu illustrieren und
das Buch so zu einem kleinen Gesamtkunstwerk
werden zu lassen.
Eine Freundin sagte neulich einmal, dass man bei
uns das Herz und das Zwischen-den-Zeilen spüre.
Und ja: So, wie die Fischer jeden Tag aufs Neue
hinaus aufs Meer fahren, um bei Sturm und Regen
wie auch bei strahlendem Sonnenschein ihre Netze
auszuwerfen, machen wir Bücher - gegen alle
Widrigkeiten. Denn wir möchten literarische Geschenke
machen. Bücher, die preiswert und qualitativ
hochwertig sind.
Zum Schluss möchte ich noch kurz „Danke" sagen:
Mein Dank gilt den an diesem Buch beteiligten Menschen.
Den zahlreichen Leuten im Hintergrund, die
an uns und meine Vision glauben und ihren Beitrag
dazu leisten, dass wir unsere Arbeit tun können.
Und natürlich gilt dieses „Danke" ganz besonders
Ihnen, die „Mein Leben mit Mitsu" gekauft haben
und uns somit ermöglichen, weiter brandneue
Bücher zu veröffentlichen.
Christian Arzberger, Wuppertal, Mai 2005

Über Iris Luckhaus
Iris Luckhaus, im April 1973 in Wuppertal geboren,
arbeitet seit 1996 als freie Illustratorin, Designerin
und Stylistin. Seit 2000 ist sie außerdem
Diplomdesignerin (Universität der Künste Berlin,
Modeklasse Vivienne Westwood).
Sie lebt und arbeitet in Wuppertal, Berlin und Paris
und wenn sie zeichnet, dann meist mit einem
Lächeln. Ihre Leidenschaft ist das visuelle Erzählen
von Geschichten - mit Vorliebe versteckt sie Details,
die sich erst auf den vierten Blick erschließen. Ihre
Inspiration ist das Leben selbst, aber vor allem sind
es die Menschen, denen sie begegnet: in der Realität
ebenso wie in fiktiven Geschichten oder Nebensätzen.
An ihrem Beruf schätzt sie die großartige Möglichkeit,
sich immer wieder neuen und ganz unterschiedlichen
Herausforderungen zu stellen, immer
weiter dazuzulernen und aus ganzem Herzen neugierig
bleiben zu können.
Weitere Illustrationen und Informationen sind im
Internet unter www.irisluckhaus.de zu finden.

Über Marcel Magis
Marcel Magis wurde 1965 in St. Gallen (Schweiz) geboren,
um später von seinen Eltern über die Grenze
nach München geschmuggelt zu werden. Nach einiger
Zeit der rechtlichen Nichtexistenz konnte doch noch
ein Standesbeamter zur Anmeldung bewegt werden.
Nach München folgten Hannover, Bad Breisig am
Rhein (Byteburg), sehr kurz Paris, um in einer sehr
seltsamen Bar einen Pinguin zu finden, und endlich
Berlin.
Der Autor widmet dieses Buch: den Fadenspinnerinnen,
Wolkenspringern, grünen Katzenfrauen, Wintermärchenmädchen,
Austernperlen, diesem einen
besonderen Menschen, der sich in das Abenteuer der
lebendig gewordenen Buchstaben gewagt hat, und
Sara. Es ist allen gewidmet, die mutig sind.


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