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Belletristik
Buch Leseprobe König Ludwig, Bernd Schubert
Bernd Schubert

König Ludwig



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Erst wenn man so ein Unternehmen hat, wird einem klar, wie hoch die Kosten für eine solche Firma sind. Vorher kann man das nicht abschätzen. Während die Preise der Fahrten bei einem Mietwagenunternehmen eher niedrig sind, man will ja möglichst viele Kunden fahren, sind laufende Kosten für tanken, der Krankenkassen-Versicherungsbeitrag für Selbstständige, Steuerberatungskosten, die Einkommenssteuer und Umsatzsteuer in einem Mietwagenunternehmen im Vergleich zu einem Taxiunternehmen, das ja nur 7 % Steuer zahlen muss, das Mietwagenunternehmen gleich 19 %, relativ hoch. Ungeahnt kam jetzt eine Reparatur nach der anderen auf mich zu. Ich fuhr ja mit gebrauchten Fahrzeugen, neue konnte ich mir nicht leisten.


 


Angela Merkel ist nicht bewusst, dass in Memmingen eine Ungerechtigkeit bei der Verteilung der Fahraufträge besteht. Also schrieb ich sie an. Was gerade Bayern nachgesagt wird, und so ist es auch schon in der Vergangenheit gewesen, ist, dass im Bundesland Bayern eine Vetternwirtschaft herrscht. Egal wohin ich mich wandte, das Klinikum, der Airport, die Krankenkassen und einzelne große Firmen, jedes mal war mein Auftragsvolumen von jenen Stellen sehr gering. Dieser oder jener kennt einen, der in der Auftragsabteilung beschäftigt ist, oder die Konkurrenz macht Geschenke beim Auftraggeber und schon blüht das Unternehmen auf der Gegenseite auf, dass es nur so eine Freude ist. Und ich kann als Konsequenz meine drei Fahrzeuge mit Verlust verkaufen. Die eingebauten Taxameter und der eingebaute Taxialarm sind danach fast wertlos.


 


Die Bundeskanzlerin interessierte sich für mein Schreiben und mein Anliegen diesmal nicht so sehr oder sagen wir, nur ein Funke Interesse bestand, denn sie beauftragte eine Büroangestellte im Bundeskanzleramt insoweit, dass sie mir antworten soll. Deren Anstoß, ich möge alle Möglichkeiten bei den Kommunen ausschöpfen, um Recht zu bekommen, ist in einem Bundesland, in dem die Obrigkeit zu Mafiamethoden neigt, hoffnungslos.


Ich bin aber doch dankbar, dass ich Angela Merkel und ihre Büroangestellten auf diesem Wege einmal kennen lernen durfte.


Wohnung und Umgebung Nummer eins, die die ich zur Zeit meines Fahrservices hatte, brachten mich dazu, Frau Dr. Angela Merkel einen Brief zu schreiben.


Dieser Brief rettete mir meine Existenz. Ich musste direkt nach meinem Fahrservice-Unternehmen in eine von Staat und Richter angeordnete Betreuung. Kurz vor Ende meines Unternehmens löste ich meine Lebensversicherung auf, um 4.000 Euro zu erhalten. Als die Betreuung angeordnet war, widersprach ich der Betreuung beim Landgericht. Dem Richter beim Amtsgericht, der das Urteil für die Betreuung gefällt hatte, habe ich mein Schreiben an die Bundeskanzlerin vorgelegt. Das Schreiben ans Bundeskanzleramt wurde daraufhin ans Landgericht weitergeleitet und die Richter dort werteten das Schreiben ans Bundeskanzleramt als „krank“. Es wurde auch schriftlich bestätigt. Mit der Bestätigung vom Landgericht, dem Schreiben an das Bundeskanzleramt und einer Stellungnahme meines Arztes wurde dann zum guten Glück meine aufgelöste Lebensversicherung wieder in Kraft gesetzt, aus der ich nun 450 Euro monatliche Frührente bekomme.


 


 


 


Die Antwort auf den gescheiterten Fahrservice ist also, dass ich wenigstens eine ausreichende Rente habe.


 


- So gesehen hätte mich die Stadt Memmingen, als ich die Konzession für mein Unternehmen beantragte, eigentlich gleich fragen können, ob ich in die Rente gehen will. -


 


 


 


Das Schreiben ans Bundeskanzleramt, das ich 2017 verfasste, ist wesentlich interessanter. 


 


Einen Gerichtsrevisor gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht. Darum ist es doch wichtig, dass man an höchster Stelle nachfragt, ob es einen Revisor oder Prüfer im Gericht gibt bzw. ob das nicht sinnvoll wäre. Bei mir liegt ja auch noch eine Auseinandersetzung vor, in der genau so etwas fehlt und mit der ich von Nachbar, Polizei und Gericht überrumpelt worden bin.


 


Wie im Antwortschreiben vom Bundeskanzleramt ersichtlich ist, führt Frau Dr. Merkel keine Lebensberatung durch. Es gibt kein Amt in Deutschland, an das man sich in so einer Sache wenden kann. Es liegt Ungerechtigkeit vor und diese Ungerechtigkeit wird durch Staatliche Organe, wie Polizei und Gericht unterstützt. 


 


 


 


Ich frage mich, in was für eine Welt ich gesetzt worden bin, in der es, wie in den Schreiben vom Bundeskanzleramt erkennbar, erstens, kein kleines Taxi-/Mietwagenunternehmen geben darf, zweitens, es eine so große Wohnungsnot in Deutschland gibt, dass man einfach keine günstige Wohnung bekommen kann, auch wenn es noch so dringend ist. Drittens, für ein Buch, in dem sogar die Kanzlerin vorkommt, sowie allgemeine Themen, wird nicht geworben, damit ist das Buch für den Autor, also mich, wertlos. Und viertens erfährt man bei einem Streit in einem Mietshaus keine Gerechtigkeit.


 


Einen Umzug wegen Streit mit den Nachbarn kann sich nicht jeder gleich leisten. Ist nicht sofort eine andere Wohnung mietbar, erfolgt weiterhin ein Kampf mit den Nachbarn, wie z. B. dass man sich nicht mehr anschaut, oder der Nachbar sucht immer noch Fehler bei einem


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