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Belletristik
Buch Leseprobe Kiwi Kerne, Monika Jarju
Monika Jarju

Kiwi Kerne


Prosaminiaturen

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in meinem Träumen komme ich weit herum


 

Kann ich mit Sicherheit sagen,


ob ich an einem Ort war oder nicht?


Wahrscheinlich war ich


an allen möglichen Orten,


im Traum.


 


*


Das Schicksal ist


ein langes Hochhaus…


träume ich, als der Wecker klingelt. Und ich erfahre nicht mehr, wie man das Schicksal lebt, in es hineinkommt oder besser daran vorbei, ob es Vorsehung, Verhängnis ist. Führt es an einem langen Weg an Räumen vorüber? Türen öffnen sich mitunter in Innenräume, ich steige in höhere Etagen auf, gewinne Überblick – doch weiß ich wenig, nichts von dem Verborgenen im Untergeschoß. Schaue ich die Wegstrecke zurück, fühlt es sich an, als gingen alle Räume geradewegs durch mich hindurch, wenn ich nur lang & weit genug gehe.


*    *    *


Austragen


Als ich nach der Ausstellung zur Haltstelle gehe, warten dort schon viele Leute. Der Bus kommt nicht. Plötzlich rennen alle los. Ein schwangerer Mann springt auf meinen Rücken und lässt sich von mir tragen. Man hat ihn entlassen, als er schwanger wurde und das Arbeitsamt zahlt ihm kein Geld, erzählt er mir. Es sei denn, er findet eine Leihmutter, die das Kind gebärt. In meiner Dachwohnung, in der ich erst seit einer Woche wohne, verlangt er zu essen & zu trinken, duschen will er auch und schöne Handtücher. Das erinnert mich an etwas, woran ich mich nicht mehr erinnere.


*   *   *


Eine Fliege fällt


in die Wasserschüssel. Ich fische sie heraus, da verwandelt sie sich in einen kleinen Vogel – und dieser in Gerd, der plötzlich in ganzer Größe vor mir steht.


*


Die Darstellung zeigt einen kleinen Vogel im Flug mit einer qualmenden Zigarette im Schnabel. Raucht er etwa? Nein, er zündet eine Kerze an.


 


 


 


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