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> Belletristik > Indianer im Kopf
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Belletristik
Buch Leseprobe Indianer im Kopf, Corinna Behrens
Corinna Behrens

Indianer im Kopf


Einen Medizinbeutel verliert man nicht

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“Monika: 22. Dezember


»Ich brauche dich! Jetzt! Hier!« 


Monika hörte ihre Freundin Jacki am anderen Ende der Leitung schnaufen.


»Du hast Nerven! Weißt du, was am Vierundzwanzigsten bei uns los ist?«


Monika konnte es sich vorstellen, denn Jacki lebte mit ihrer Lebensgefährtin Mirjam zusammen, einer Pastorin. 


Monika selbst hatte mit Weihnachten nichts am Hut. Sie freute sich lediglich darüber, dass die Geschäfte besonders gut liefen.


»Zwei, drei Stunden. Du wärst rechtzeitig wieder zuhause«, sagte Monika und ärgerte sich über ihren bettelnden Ton.


»Ja, klar. Zwei, drei Stunden. Die Zeit benötige ich ja schon, um zu dir zu fahren.« 


Monika sah Jacki in Gedanken vor sich, kopfschüttelnd, verzweifelt nach einer Ausrede suchend. Vor allem beschäftigt sie wohl, wie sie es Mirjam beibringen soll, dachte Monika.


»Hast du überhaupt eine Ahnung, was ich alles vorbereiten muss? Übermorgen kommen unsere Familien zu uns. Ich flippe sowieso schon aus. Das erste gemeinsame Weihnachten mit Mirjam und das ausgerechnet bei uns.« 


»Ja, ja. Das hast du mir schon vor einigen Wochen erzählt, dass Mirjam alle eingeladen hat: Ihre Eltern, deine Mutter mit ihrem Pastor Sander und deine Schwester.« Monika wusste, dass Jacki deswegen kurz vor einer Panikattacke stand. 


»Ja, also! Und jetzt fragst du mich, ob ich mal kurz auf einen Sprung vorbeischauen könnte?!«


Monika lachte. »Hör dir zu! Du klingst wie Schwester Hasenfuß«.


Jacki schien mit den Zähnen zu knirschen. Im Hintergrund vernahm Monika Musik, leise Klänge eines Chors. 


»Warum soll ich überhaupt zu dir kommen?«, fragte Jacki.


Monika hörte sich mit seufzender Stimme sagen: »Bei mir geht gerade alles den Bach herunter und das Schlimmste ist, sie haben mich verlassen.«


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