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> Belletristik > Immer wenn du denkst, es geht nicht
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Belletristik
Buch Leseprobe Immer wenn du denkst, es geht nicht, Gisela Kunhart
Gisela Kunhart

Immer wenn du denkst, es geht nicht


Meine Lebenserinnerungen

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Die Einladungen von Jean und Marianne, einem befreundeten


Ehepaar kamen immer spontan an einem Freitag. Sie hatten


eine kleine Tochter, die leider die Kartoffelnase vom Vater


geerbt hatte, wie mir Armand schon vorher lächelnd erzählt


hatte. Armand liebte Kinder und die Kinder ihn.


Jean war Koch des Prinzen (Bruder des Königs) und rief


jedes Mal an, wenn er eine gute Lieferung bekam. Sie


wussten, dass ich noch nie Austern gegessen hatte und


wollten sie mir bewusst beim ersten Essen schmackhaft


machen. Sie wurden frisch eingeflogen und der Prinz bekam


sie erst am nächsten Tag, am Samstag. Jean bestellte dann


immer einen Korb mehr für uns. Sie waren gespannt, ob ich


die Austern überhaupt essen würde. Alle schauten mich bei


Tisch gebannt an, als die beiden mir die Austern mit etwas


Meerwasser drin und einem Spritzer frischer Zitrone den


Muskel trennten, damit sich die Auster zusammen zieht


und fixierten meine Mimik dabei als ich sie wie empfohlen


schlürfte. Es war ein neues tolles Geschmackserlebnis und


alle strahlten mit, weil es mir sehr gut schmeckte. So müssen


Austern schmecken, auch wenn der Gedanke daran, dass die


Auster noch lebendig ist, gewöhnungsbedürftig war und


immer noch ist.


Jean ging manchmal auch mit auf die Jagd in die Berge.


Nur eine Jägerin war dabei, sie hatte mit ihrem Mann


und den beiden Kindern eine riesige Mandarinenplantage


außerhalb Casablancas. Leider habe ich deren Vornamen


vergessen und kann sie auch nicht mehr in meinen alten


Notizbüchern finden. Die Beiden waren patente, fleißige


und sehr sympathische Menschen. Auch bei ihnen war ich


einige Male zu Gast. Es waren Franzosen und sie wollten


damals in den nächsten Jahren wieder nach Südfrankreich


gehen, auf eine andere Plantage.


Als ich wieder nach Deutschland zurück ging und sie


vorher nochmals besuchte, wollten sie mich dort behalten


und schlugen vor, mir aus dem auf der Plantage stehenden


Sommerhäuschen eine richtige Wohnung einzurichten. Die


Kinder waren noch klein und ich hätte nur die Aufgabe


gehabt, während ihrer Abwesenheiten auf sie aufzupassen.


Ansonsten hätte ich für einige Zeit ein schönes Leben


gehabt, denn es gab für den Rest ja immer eine Fatima, die


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