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> Belletristik > HERLA, ein sozialkritischer Roman
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Belletristik
Buch Leseprobe HERLA, ein sozialkritischer Roman, Maria Becker
Maria Becker

HERLA, ein sozialkritischer Roman


mit authentischen Hintergründen

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Stand es ihr nicht zu, Mitleid mit sich und ihrer Situation zu haben? Josch schien sich die gleichen Gedanken zu machen, denn ich erkannte ein zwiegespaltenes Schwanken in seinem Ausdruck. Wir ließen Herla reden, ihre Verzweiflung, Ängste, Vorwürfe aus sich herausschreien, weinen und vor beißender Wut auf das Bett einschlagen. Was konnten wir tun, außer da zu sein, ihr zu zeigen, wir ließen sie nicht allein. Selbst als sich ihre Bitterkeit gegen uns richtete und sie Josch mit Fausthieben traktierte, ließ er es geschehen, drehte sich nur und hielt ihr ein Kissen entgegen.


„Feigling“, kreischte sie. „Du hast ja alles was du wills, was du anpacks wird zu Gold, du Kacksack. Zieh Leine und lass mich in Ruh, ich kann deine Visage nich mehr sehn …“ Sie fand eine Vielzahl an Beleidigungen und legte sich voll Ingrimm da hinein. Josch verhielt sich ruhig, angespannt, jedoch ohne ein Wort der Gegenwehr. Herla wollte uns hinausekeln und schrie doch im selben Moment nach tröstender Nähe.


 


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