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Belletristik
Buch Leseprobe Geliebte Bestie, Cathy McAllister
Cathy McAllister

Geliebte Bestie



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Nachdem sie sich angezogen hatte, versuchte sie, ihre nassen blonden Locken zu entwirren. Er hatte ihr einen Kamm gegeben, doch sie war es nicht gewohnt, sich blind zu kämmen.
„Ich könnte einen Spiegel gebrauchen. Wo hast du …?“
„Ich habe keinen“, sagte Ramon schneidend. „Ich brauche keinen Spiegel, der mir sagt, was für ein Monster ich geworden bin.“
Crissy wandte sich zu ihm um. Ihr Herz floss über vor Mitgefühl, als sie den Schmerz in seinen Augen sah, der über seine grimmige Miene hinweg täuschte. Sie legte eine Hand an seine vernarbte Gesichtshälfte.
„Für mich bist du kein Monster“, flüsterte sie. „Für mich bist du ...“
Er ergriff hart ihre Hand und starrte sie finster an.
„Was du fühlst, ist nichts als reine Psychologie. Du bist meine Gefangene und dein Kopf weiß dass. Er sagt dir, dass ich dein Freund sein kann, wenn du nur ganz lieb zu mir bist. Psychologie! Ein Trick, der dir dein Überleben sichern soll, nichts weiter.“
„Nein!“, widersprach sie. „So ist es nicht. Ich ...“
Er packte sie bei den Haaren und bog schmerzhaft ihren Kopf zurück.
„Doch!“, knurrte er. „Es ist so! Du weißt, dass ich dich töten könnte.“ Er drehte ihren Kopf, damit sie einen Blick auf sein Waffenarsenal hatte. „Mit welcher Waffe soll ich dich töten, Crissy?“
Sie zitterte und schloss die Augen. Sie wollte die Waffen nicht sehen, genauso wenig sein von Hass verzerrtes Gesicht.
„Wenn du zu fliehen versuchst, könnte ich dir mit meiner Armbrust einen Pfeil in den Rücken jagen. Wenn du mir auf die Nerven gehst, könnte ich dir mit einem meiner Messer die Kehle aufschlitzen. Welche Waffe soll ich nutzen, um dich zu töten, Crissy? Sag es!“
Sein Griff wurde noch fester und sie wimmerte.
„Öffne deine Augen!“, befahl er und sie gehorchte.
„Bitte Ramon, du tust mir weh.“
Er lächelte zynisch.
„Tu ich das? Ich sehe die Angst in deinen Augen. Ich könnte dir noch viel mehr wehtun und du weißt das. Ich bräuchte keine dieser Waffen, um dich zu töten. Du bist so klein und zart. Ich bräuchte nur meine Hände, um dir die Luft abzudrücken oder ich könnte dir das Genick brechen, wie einem Vogel. Das ist der Grund, warum du dich mir hingibst. Psychologie. Wenn du mir deinen Körper schenkst, wenn du dich mir bereitwillig hingibst, dass ich mein Vergnügen mit dir habe, dann … dann lasse ich dich vielleicht am Leben.“
Die letzten Worte waren nur noch ein heiseres Flüstern gewesen. Er riss sie an sich und presste seine Lippen auf ihren Mund. Trotz ihrer Angst reagierte sie auf seinen brutalen Kuss. Einmal mehr stand sie für ihn in Flammen. Psychologie oder nicht, sie verzehrte sich nach seinen Küssen, seinen Berührungen, seiner Härte, die sich mit dem Versprechen grenzenloser Lust pochend an sie presste.
„Es ist mir egal, warum“, raunte er in ihr Ohr. „Solange du mich nur begehrst.“


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