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> Belletristik > Ein einziger Kuss
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Belletristik
Buch Leseprobe Ein einziger Kuss, Diane Krüger
Diane Krüger

Ein einziger Kuss



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„Was ist an ihnen so besonderes? Dass sie gleich aussehen? Es sind auch nur Jungs.", sagte Carolyn genervt. „Wenn ihr sie so toll findet, sprecht einen an oder denkt euch etwas Geniales aus um sie kennen zu lernen, aber tut es bald, ... gleich, ... gestern..."


„Ich trau mich aber nicht mit ihnen zu sprechen, ich kriege kein Wort raus.", stammelte Kate.


„Dann küss halt einfach einen, das sollte ihn überzeugen. Letztendlich entscheidet eh die chemische Zusammensetzung eurer beiden Körper, ob ihr zusammenpasst oder nicht."


„Toll, du bist wirklich eine große Hilfe.", reagierte Angie enttäuscht.


Es war das Jahr 1988 und im Empire, einer bekannten Londoner Disco, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Der Boden bebte und der Text von Bon Jovi's „Livin' On A Prayer" wurde lautstark mitgebrüllt. Alle wippten im Takt. Die Menschen auf der Tanzfläche vereinten sich zu einer wogenden Masse. Die Sicht reduzierte sich durch den aufsteigenden künstlichen Nebel hin und wieder auf Null. Angie und Kate ließen die Zwillinge Matt und Luke dennoch nicht aus den Augen. Gleichzeitig dachten beide über Carolyns schnell gesprochene Worte nach.


Ansprechen.., dachte Kate. .Ihn küssen..., dachte Angie, Carolyn hat gut reden....


„Mach es doch vor, wenn es in deinen Augen so einfach ist!", sprach Angie es dann laut aus, was sie und Kate dachten.


„Was soll ich vormachen?", fragte Carolyn.


„Küss einen. Du sagst, dass es so einfach ist, dann zeig es uns.", forderte Angie Carolyn heraus.


Carolyn überlegte. Sie sah in die Gesichter ihrer Freundinnen, die gespannt auf eine Reaktion warteten. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als es vorzumachen. Nach kurzer Überlegung, schob sie alle Bedenken bei Seite und mit einem kurzen „ok" schaute sie sich suchend nach den Zwillingen um.


Der eine Zwilling saß an der Bar, der andere Zwilling stand direkt an der Tanzfläche und verabschiedete sich gerade von John Stanford. Dieser John Stanford war, ein zu klein geratener und froschäugiger Typ, aber sehr beliebt wegen der tollen Partys, die hin und wieder in seinem Haus stattfanden. Nicht dass Carolyn, Angie oder Kate je eingeladen waren, aber von vielen anderen hatten sie gehört, was sich dort immer alles abspielte, vor allem wer mit wem spielte. Den Großteil seiner Beliebtheit und die meisten seiner Freunde verdankte John allerdings dem Geld seiner Eltern.


Carolyn sah wie John sich entfernte und der Zwilling weiter mit dem Rücken zu seinen Freunden stand. Sie sprang von ihrem Sitzplatz, schob sich schnell zwischen den anderen Leuten hindurch und blieb direkt vor dem Zwilling stehen, der am Rand der Tanzfläche stand. Da sie einige Zentimeter kleiner war als er, hob sie ihren Kopf um in die Nähe seines Mundes zu kommen. Er wippte im Takt der Musik und beobachtete ein Pärchen, wie es zu „Allways On My Mind" von den Pet Shop Boys tanzte und dabei nicht eine Bewegung zum Takt passte. Als er bemerkte, dass jemand gefährlich nahe vor ihm stand und sich nicht mehr bewegte, neigte er seinen Kopf. Ihre Blicke trafen sich.


Immer noch selbstbewusst und fest entschlossen zog Carolyn seinen Kopf zu sich heran und küsste ihn.


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