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Die Braut und der Trauzeuge


von Heike Doeve

belletristik
ISBN13-Nummer:
9783751915021
Ausstattung:
E-book
Preis:
.00 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
Books on Demand
Leseprobe

Als Lea vor dem Stall ihr Pferd absattelte, schlenderte Manuel auf sie zu. Mist, meinte sie zu sich. Was macht der denn schon hier. Sie atmete ein und aus. Dann stutze sie, als ihr was einfiel. Habe ich da was falsch verstanden, wollte sie von sich wissen. Sie dachte nach. Nein, entschied sie. Sie zuckte mit den Schultern. Ben hat gesagt, dass er erst zur Hochzeit kann. Sie streichelte ihre Stute. Jetzt reiß dich zusammen, mahnte sie sich. Sie stöhnte. Du solltest dich freuen, dass er eher da ist, meinte sie zu sich. Sie legte das Haupt an den Hals des Pferdes. So haben die beiden mehr Zeit. Sie tätschelte das Tier. Was ist nur los mit mir, fragte sie sich. Sie schüttelte den Kopf. Du kennst ihn seit deiner Kindheit. Sie spürte die Schmetterlinge im Bauch, als sie daran dachte. Auch wenn du ihn seit dem Studium nicht sahst, fügte sie hinzu. Hör auf damit, mahnte sie sich selbst. Sie drehte sich zu ihm um. Verdammt! Sie seufzte. Er sieht immer noch so gut aus, stellte sie fest. Als sie ihn ansah, spürte sie, wie sie errötete. Rasch senkte sie den Blick, bis sie sich wieder im Griff hatte.
„Hallo!“ Er blieb vor ihr stehen. „Ich habe dich lange nicht gesehen.“ Er lächelte sie an. „Wie geht es dir?“ Er betrachte sie. „Hübsch siehst du aus!“
„Danke!“ Sie erwiderte sein Lächeln. „Du hast dich nicht verändert.“ Hör auf zu flirten, mahnte sie sich. Sie spürte, wie sie ihre Gefühle übermannten. Du bist verlobt, vergiss das nicht. Sie seufzte. So geht das nicht, erkannte sie. Ich muss hier weg, meinte sie zu sich. Sie sah ihn an. „Entschuldige mich bitte!“ Sie fasste ihr Pferd am Zügel. „Ich habe noch zu tun.“
„Ich helfe dir!“ Er zögerte, als er sich besann. „So wie früher!“ Er schaute sie an. „Erinnerst du dich daran?“
Bevor Lea antworten konnte, tauchte Ben neben ihnen auf. „Ich habe dein Auto vor dem Haus gesehen.“ Er blickte Manuel an. „Schön, dass du da bist.“ Er umarmte seinen Freund. „Ist bei dir was ausgefallen?“ Er sah ihn an. „Du meintest doch, dass du erst zur Trauung da bist.“
„Ja!“ Manuel schaute Ben an. „Der Termin wurde verschoben, was mir ganz recht war.“ Er zuckte mit den Schultern. „Da ich so keinen Zeitdruck habe.“ Er deutete kurz in Leas Richtung. „Du hättest mir ruhig sagen können, wer deine Zukünftige ist.“ Er wandte sich seinen Freund zu und hob den Finger. „Denn ich kenne sie, weil wir zusammen aufgewachsen sind.“ Er drehte sich von Ben zu Lea um. „Stimmt es?“

Klappentext

Zwei Tage vor ihrer Hochzeit verliebt sich Lea in den Trauzeugen ihres Verlobten Ben. Diesen hat sie zwar lange nicht gesehen, kennt ihn aber sehr gut. Denn sie wuchsen zusammen auf.
Was wird sie tun? Wie entscheidet sie sich?