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Belletristik
Buch Leseprobe Der schwule Ehemann, Stefan Lamboury
Stefan Lamboury

Der schwule Ehemann


Stefan Lamboury

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„Es ist aus, ich will dich nicht mehr sehen Leon. Nimm deine Koffer und dann verschwinde.“, sagte Alice. Der Ton in ihrer Stimme war eisig und ihr Blick schien sich wie ein glühender Dolch direkt in seine Seele zu fressen. Leon schluckte, hatte er seine Frau richtig verstanden? 


„Machst du einen Scherz Liebling?“, fragte Leon, während sich kleine Schweißperlen auf seiner Stirn bildeten. Sein Adamsapfel hüpfte auf und ab, während er die Hände zu Fäusten ballte und wieder öffnete. Auf und zu, auf und zu.


„Du bist nicht der Mann, mit dem ich für den Rest meines Lebens zusammen sein will. Du kannst mir nicht geben, was ich brauche. Du bist  zwar lieb und aufmerksam, aber du bist auch ein Schwächling, tut mir leid, aber so ist es. Ich brauche einen richtigen Kerl. Aber wenn du möchtest können wir gern Freunde bleiben.“, sagte Alice.


Freunde bleiben, Freun – de war das ein übler Scherz, kam gleich Gido Kunz von Verstehen Sie Spaß um die Ecke und verkündete, wir haben Sie reingelegt und da ist unsere versteckte Kamera? Tag ein Tag aus, war er für sie da gewesen, war arbeiten gegangen und hatte ihr jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und jetzt sagte sie ihm ganz unverblümt, dass sie ihn nicht mehr sehen wollte. 


Leon wollte etwas sagen, er spürte, wie Tränen in ihm aufsteigen wollten, doch es gelang ihm, sie zurückzudrängen. Bemüht um Festigkeit in seiner Stimme sagte er: „Warum, habe ich nicht alles für dich getan, habe ich dich nicht aus deinem Elternhaus rausgeholt, die dich daran hinderten du selbst zu sein? Habe ich dir nicht jeden Wunsch von den Lippen abgelesen? Warum?“, fragte Leon.


Alice trat einen Schritt auf Leon zu, dann antwortete sie: „Leon, das ist das Problem, du bist kein Mann für mich. In all den Jahren musste ich die Starke sein, ich musste dich auffangen, aber auch ich wünsche mir mal eine starke Schulter, an der ich mich ausweinen kann. Einen Mann, der mir auch mal die Grenzen zeigt und nicht immer zu allem was sich sage ja und amen sagt und selbst keine eigene Meinung hat. Verstehst du?“


Leon schüttelte den Kopf.


„Nein, das verstehe ich nicht, aber ganz wie du willst, aber komm später nicht wieder bei mir angekrochen du Miststück.“, sagte Leon, ergriff seine Koffer und verließ das Haus, ohne sich ein weiteres Mal umzudrehen.


Wo sollte er hin? Keno schoss es Leon in den Kopf. Er zog sein Smartphone aus der Hosentasche und rief seine Kontakte auf. Zum Glück gab es nur eine Handvoll Leute, die seine Nummer hatten.


„Hallo Leon, wie gehts altes Haus?“, fragte Keno.


„Nicht gut, kannst du mich abholen kommen? Ich habe mich gerade von Alice getrennt.“


„Ich verstehe kein Ding, ich bin zwanzig Minuten bei dir.“ 


„Und kann ich eine Zeitlang bei dir wohnen?“


„Ist selbstverständlich, mein Haus ist groß genug. Bis gleich.“


„Ja bis gleich.“


Das war sein Kumpel Keno, auf ihn konnte er sich verlassen in jeder Situation, sie kannten sich bereits seit Kindesbein an. Schon damals war ihre Freundschaft etwas Besonderes gewesen. Sie hatten immer Kontakt zueinander gepflegt und sich nie aus den Augen verloren. Anders als viele andere Freunde aus seiner Schul- und Ausbildungszeit zu denen er keine Kontakte mehr hatte, war der Kontakt zu Keno immer da gewesen und wie der Zufall es wollte, lebten sie beide in Berlin. Es gab schon verrückte Zufälle. Bei dem Gedanken an seinen alten Freund huschte ihm ein Lächeln übers Gesicht. Sollte die kleine Schlampe doch glücklich werden, bei ihm war der Zug jedoch abgefahren. Bei ihm bräuchte Alice später nicht wieder angekrochen kommen. 


Er konnte sich noch gut an die Zeit erinnern, in der er Alice kennengelernt hatte. Es war in der Wampe gewesen einer Bar hier in Berlin Spandau. Sie war gemeinsam mit einigen Freundinnen da gewesen, so wie Keno und er. Einfach um ein wenig Stress abbauen ein wenig, was trinken. Alice war angeheitert gewesen aber nicht betrunken. Er selbst war noch nüchtern gewesen, wenn er sich richtig erinnerte. Sie war schön gewesen mit ihren langen blonden Haaren und ihrem schwarzen Kleid mit den silbern funkelnden Sternen drauf. Er hatte sie einfach angesprochen und zu einem Drink eingeladen und sie hatte die Einladung angenommen. Sie hatten gelacht, ihre Freunde waren ohne sie beide weiter gezogen. Bis sieben Uhr waren Alice und er um die Häuser gezogen, hatten ihren Nummern ausgetauscht und sich für das nächste Wochenende verabredet. Erst war es eine reine Freundschaft gewesen, die aber schon von Anfang an sehr tief gewesen war. Leon seufzte, was hatten Alice und er alles zusammen erlebt. Sie waren gemeinsam auf Mallorca gewesen, hatten das Land erkundet. Nicht wie die anderen Leute, die nur zum Party machen und saufen an den Strand kamen und ihnen den Schlaf geraubt hatte. 


Es war ihr erster gemeinsamer Urlaub gewesen und es war einfach nur herrlich gewesen. Zu sehen wie die Einheimischen auf Mallorca lebten. Das Land in Spanien war sehr trocken und Kalkstein haltig. Trotz der malerischen Strände und dem himmelblauen Himmel gab es auf Mallorca nur wenig, was die Leute anbauen konnten. Die Menschen auf Mallorca hatten Leons Hochachtung, dafür, dass es ihnen gelang, trotzt der schlechten Böden noch Lebensmittel anzubauen. Ein schwarzer 116er BMW hielt vor Leon und sein Kumpel Keno stieg aus dem Wagen.


„Hi altes Haus.“, sagte Keno, als er auf Leon zukam. Sein Gesicht hinter einer Sonnenbrille verborgen.


„Komm ich helfe dir mit den Koffern, sollen wir nachher einen drauf machen und einfach auf deine Olle scheißen oder willst du lieber Zuhause bleiben?“, fragte Keno.


„Mir wäre es lieber, wenn wir heute Abend Zuhause bleiben, mir ist heute nicht nach trinken und feiern zumute Keno und danke, dass ich ein paar Tage bei dir pennen darf.“ , antwortete Leon. 


Keno nahm Leon das Gepäck aus der Hand und verstaute es im Kofferraum, während Leon ins Auto stieg. Die Fahrt zu Kenos Haus dauerte vielleicht eine Viertelstunde. 


„Na worauf hättest du heute Abend Lust? Sollen wir ins Kino gehen und anschließend ein wenig was essen?“, fragte Keno.


„Ehrlich gesagt ist mir heute Abend nicht danach rauszugehen wie wäre es, wenn wir uns was zu essen machen oder holen und wir es uns dann vor dem Fernseher gemütlich machen.“, antwortete Leon.


„Ganz wie du willst, ich habe auch noch Bier im Kühlschrank. Und eine Flasche Whisky habe ich auch noch irgendwo rumstehen.“ 


Leon warf einen verstohlenen Blick auf seinen Freund, für einen Mann sah Keno echt gut aus. Warum hatte einer wie er keine Freundin? Bei seinem Aussehen und seinem Charakter müssten ihm die Frauen doch scharenweise zu Füßen liegen. Kenos Haus lag in Berlin Steglitz Zehlendorf. Sie fuhren an einigen Villen und echten Designerhäusern vorbei. Keines dieser Häuser lag bei unter 850.000 € von Wert her. Die meisten davon waren preislich wahrscheinlich jenseits der Millionengrenze. Immobilien von denen Leon in seinem Job als Kurierfahrer nur träumen konnte. Kenos Villa lag mitten in Zentrum von Zehlendorf. Sein Haus war komplett weiß. Eine rote Mauer, die ihm knapp bis zum Bauchnabel ging, umgab sein Anwesen. Ein Tor aus Gusseisen mit Skulpturen, die wie Löwen aussahen, bildeten die Grundstücksgrenze. Leons Freund betätigte sein Smartphone und das Tor schwang langsam auf. Obwohl ich bereits unzählige Male hier gewesen war, war er immer wie elektrisiert, wenn er sah, mit was für technischen Spielereien sein Freund ausgestattet war. Und Leon fragte sich immer, wofür er allein so ein riesiges Anwesen brauchte? Keno lenkte den Wagen auf die Einfahrt und sagte: „Fühl dich ganz wie zu Hause du weißt ja wo alles ist. Du kannst das Gästezimmer im ersten Stock nehmen.“, dann gingen sie zum Kofferraum, um Leons Gepäck aus dem Auto zu holen. 


Der Flur von Kenos Anwesen war fast komplett in Weiß gehalten. Eine zwei geteilte Treppe mit azurblauen Stufen in der Mitte, die fast wie das Meer aussahen, gaben dem ganzen ein sehr hochwertiges und extravagantes Aussehen. 


„Folge mir, ich zeige dir meine Gästezimmer. Keno eilte die Treppe hinauf, während Leon ihm folgte. An den Wänden im oberen Stockwerk hingen mehrere Gemälde von Picasso und van Gogh. Die Türen waren wie der Rest des Hauses komplett in den Farben schwarz und weiß gehalten. Von der Decke hing ein Kronleuchter herab, wie Leon ihn sich in seinen wildesten Träumen nicht hätte vorstellen können. 


Ohne Personal wäre die Arbeit hier wohl kaum zu schaffen. Keno führte Leon ins Gästezimmer und was für eines. Ein Wasserbett stand in der Mitte des Raumes, an der Wand hing ein 42 Zentimeter Bildschirmdiagonale breiter Flatscreen. Dazu gab es ein eigenes Ankleidezimmer. 


„Darin kannst du deine Sachen aufhängen, hast du Hunger? Wenn du möchtest zaubere ich uns beiden ein wenig was. Und dann werden wir sehen, was wir mit diesem angebrochenem Tag sonst noch so machen okay? Richte dir das Zimmer so ein wie du es möchtest ich rufe dich sobald das Essen fertig ist.“, sagte Keno.


„Vielen Dank ohne dich, wüsste ich nicht wo ich heute Abend hätte schlafen sollen?“, sagte Leon.


„Schon okay richte dich erstmal ein ich rufe dich dann zum Essen.“, antwortete Keno und verließ das Gästezimmer.


Leon seufzte und legte sich aufs Bett, nachdem Keno das Zimmer verlassen hatte. Bilder tauchten vor Leons innerem Auge auf. Bilder, wie er Alice kennengelernt hatte und wie sie das erste Mal gemeinsam bei ihren Eltern gewesen war. Alice Vater war Landwirt gewesen, gemeinsam mit seiner Frau hatten sie einen riesigen Bauernhof besessen. Sie hatten Hühner, Rinder, Mais und Roggen angebaut. Ihr Traum war es gewesen, dass Alice eines Tages ihren Hof übernehmen würde, aber Alice hatte, so weit er wusste, ihren Eltern schon als Jugendliche gesagt, dass sie kein Interesse daran hatte den Hof weiterzuführen. Leon erhob sich und begann seine Koffer auszupacken. Er hatte gerade eben das letzte Hemd auf den Kleiderbügel gehangen, als Keno ihn zum Essen rief. Leon traute seinen Augen nicht, auf dem Wohnzimmertisch brannten zwei Kerzen, dazu lief klassische Musik, auf dem Tisch stand ein Auflauf. Dazu eine Flasche Rothschild Wein und zwei Gläser.


„Du kannst dich gern setzen.“, sagte Keno und bot Leon an, Platz zu nehmen.


„Darf ich dir ein wenig Wein einschenken und dir etwas Auflauf auf den Teller tun?“


Leon wusste nicht, was er von der Szenerie halten sollte. Stimmte aber zu. Jetzt im Kerzenlicht kam Kenos Schönheit so richtig zur Geltung. Leon schlug das Herz bis zum Hals. Sein Herzschlag beschleunigte sich etwas und kleine Schweißperlen standen ihm auf der Stirn. Er wischte sich die Stirn mit einer Servierte ab und begann zu essen, nachdem sein Freund sich gesetzt hatte. 


„Keno, das ist wirklich vorzüglich du bist ein verdammt guter Koch. Ich wünschte, ich könnte auch so kochen wie du.“, sagte Leon, nachdem er sich eine Gabel von dem Auflauf in den Mund geschoben hatte.


„Wenn du möchtest, kann ich es dir beibringen.“ , sagte Keno.


„Sehr gern Keno, ich selbst kann allerhöchstens Nudeln kochen, oder ein paar Eier in die Pfanne hauen.“ 


Keno grinste und sagte: „Es wäre mir eine Freude.“


„Eine Frage Keno wie schaffst du das hier alles, hast du ein Dienstmädchen oder eine Putzkraft? Ich meine du bist doch Manager eines international großen Unternehmens?“


Keno lächelte.


„Ja, ich habe eine Putzkraft und einen Gärtner, aber ich glaube, dass ich beides vielleicht in Zukunft nicht mehr benötigen werde.“


„Wie meinst du das?“ ,fragte Leon.


Keno eilte um den Tisch herum und trat auf Leon zu, streckte ihm seinen Arm entgegen und sagte:„Hast du Lust mit mir zu tanzen? Ich werde dich führen.“


Tanzen warum nicht, nachdem wirklich köstlichen Essen wäre ein kleiner Verdauungstanz gar nicht übel. Und was spielte es für eine Rolle, ob er mit einem Mann oder einer Frau das Tanzbein schwang? Leon war wie paralysiert, geschah das alles wirklich oder war das alles nur ein Traum? Leon und er bewegten sich im Takt der Musik durch den Raum. Seit wann konnte Keno tanzen? Er hatte nie gewusst, dass sein Freund ein leidenschaftlicher Tänzer war. Leon schlug das Herz bis zum Hals und für die nächsten Minuten gelang es ihm, seine Ex zu vergessen. Leon und Keno schwebten über die Fliesen, fast als wären sie Engel. Für Leon schien jetzt die Zeit stillzustehen. Fast wünschte er sich, dass die Musik nie aufhörte zu spielen. Es war traumhaft schön, dieser Tanz gehörte nur ihnen Keno und ihm und niemand würde ihnen diesen Moment zerstören oder wegnehmen können. Ihre Lippen kamen sich langsam immer näher, dann drückt Keno Leon einen Kuss auf die Lippen, den Leon erwiderte, ihre Zungen fanden sich und vollführten einen wilden Tanz der mal in Leons und mal in Kenos Mund stattfand. Gleichzeitig glitt Kenos Hand langsam Leons Rücken hinab, bis zu seiner linken Arschbacke. Leons Glied richtete sich langsam auf. Keno führte Leon auf das Sofa, ein leises Stöhnen entfuhr seinen Lippen, dann begann er vorsichtig Leons Hemd aufzuknöpfen, worauf seine muskulöse Brust zum Vorschein kam. Geschah das gerade wirklich? Leon schlug das Herz bis zum Halse als er sich seines Hemdes entledigte, während sich Keno an seiner Hose zu schaffen machte. Leon ließ die Jeans langsam an seinen Beinen hinabgleiten während Kenos Lippen seine Brust mit leidenschaftlichen Küssen bearbeitete. Leon stöhnte, als Keno ihm die Boxershorts herunterzog und mit seiner Zunge langsam seinen Penisschaft entlangfuhr. Leons Penis pulsierte als Keno begann Leons Eichel mit seiner Zunge zu lecken. Leon schloss die Augen, seine Ex dass alles hatte er in diesem Moment vergessen. Das Zucken seines Gliedes wurde stärker, als Keno begann an seinem Penis zu saugen, dann hörte Keno plötzlich auf, legte seinen Oberkörper auf dem Esszimmertisch ab, streckte Leon seinen Po entgegen und sagte: „Fick mich!“


Ein stechender Schmerz breitete sich in Kenos Anus, aus als Leons ihm seinen Penis ins Poloch rammte. 


Vor und zurück, vor und zurück.


Keno legte den Kopf in den Nacken, dann schrie er: „Das machst du gut, tiefer, tiefer, schieb ihn mir tiefer ins Arschloch.“


Leon bemühte sich, seinem Wunsch Folge zu leisten. Seine Stöße wurden mit jeder verstrichenen Minute härter. Leon bewegte sein Becken vor und zurück, vor und zurück. Der Kopf seines Gliedes zuckte zwischen Kenos Pobacken.


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