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> Belletristik > Das Geheimnis des neuen Morgens
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Belletristik
Buch Leseprobe Das Geheimnis des neuen Morgens, Ljuba Kabzan
Ljuba Kabzan

Das Geheimnis des neuen Morgens



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Es ist viel zu schwierig, über diese Zeit nachzudenken. Es könnte so vorkommen, als wäre diese jetzige Ehe uns als Geschenk gegeben worden oder sie ist uns leicht gefallen. So kann es sich anhören, wenn man bedenkt, dass wir beide ähnlich alt sind und zügig studiert haben und im ähnlichen Zeitraum das ganze Studium abgeschlossen haben.


Das war und ist aber die Symbiose, die zufällig und doch mit viel Geschick und Mühe gegeben war, vielleicht durch die Gleichheit unserer Geschmäcker zu dem, was gutes Leben ist.


Und auch die Unterschiede in uns, was Frau und Mann ausmachen. Ich habe es nicht gleich begriffen, aber mit der Zeit fand ich, wir sind ein Paar, das gut zusammenpasst und haben ähnliche Interessen in Leben.


Wir beide haben auch die Ansichten und hatten sie schon immer, dass es bei der Ehe nicht um ein Leben im Mittelpunkt vieler Menschen und unzähliger Freunde geht mit Partys und Festen.


 


Jedoch lenken zu viele Feste von der Zweisamkeit ab. Die Momente der Zweisamkeit und dass uns niemand so sehr ablenkt, dazu muss man sich von den anderen Menschen etwas lösen.


Dies galt es für mich und Laurenz zu begreifen. Trotzdem galt schon von Anfang an, in ein Netzwerk unserer Gesellschaft eingebettet zu sein und dauerhaft zu bleiben. Das war am Anfang die Kunst für unsere Symbiose und nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte es ganz gut.


Deshalb finde ich, Laurenz und ich haben ähnliche Einsichten und sehen viele Themen ähnlich, sind ein gut aufeinander abgestimmtes Paar.


Jedenfalls war es am Anfang schwierig für mich zu verstehen wie ich dieses Loskommen von den unwichtigen Verabredungen mit verschiedenen Männern schaffen sollte. Laurenz würde später eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen.


Zu diesem Zeitpunkt war es noch schwierig für mich dies zu begreifen. Ich war viel zu abgelenkt mit Freundinnen und Freunden aus dem Psychologiestudium. Dieser Mann aber, Laurenz, verschwand in den Hintergrund in eine fast unsichtbare Rolle.


Schade meine Blindheit, denn er hat es von Anfang an ernst mit mir gemeint, was ich damals schwerlich zu begreifen wagte. Und zudem sah Laurenz zu, wie ich auch mal andere Männer kennenlernte und traf, mal zum Essen mal zum Tanzabend. Laurenz sah alles mit an, schwieg, war ja noch nicht so nah, dachte ich.


Laurenz fühlte sich aber nah und wollte mich prüfen, ohne sich einzumischen, wie ernst ich es mit ihm meinte. Er schwieg, zu meinen Dates, wir waren ja noch nicht fest. Er tritt zurück und gleichzeitig immer mehr nach vorn und zu mir. Unscheinbar verhielt er sich, forderte wenig, sodass ich Dates hatte, ohne was zu bemerken. Unwichtige und schon zum Teil welche die mich weniger interessierten und weniger Spaß machten. Die Dates fingen an, mich vom Studium abzulenken und die Männer wurden immer aufdringlicher.


Ich dachte, ich musste dem ein Ende setzen bevor es zu spät ist, schließlich stand die Zukunft auf dem Spiel.


 


 


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