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Belletristik
Buch Leseprobe Armins Party, Hermann Markau
Hermann Markau

Armins Party



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Der Pfälzer                                              


 


Seine Wohnung lag unterm Dach. Wollte man ihn besuchen und näherte sich dem Haus von Süden, blieb man nicht unbemerkt, denn auf der Südseite waren die Fenster. Und dort war die Gegend flach und unbebaut.


 


   Im Norden aber grenzte sein Grundstück an das Bahnhofsgelände. Und ein gutes Dutzend Häuser gruppierte sich um den Dorfplatz, der sich jenseits des Bahnhofs anschloss. Die Kirche der Gemeinde, die sie hier vor vielen Jahrhunderten errichtet hatten, und ihr schwarzer, hölzerner Glockenturm standen ein Stück weit entfernt vom Dorf auf einem Hügel, umgeben von kräftigen, kugelrunden Linden und inmitten des Friedhofs.


 


   Es waren vier Männer, die sich in seiner Wohnung trafen, wollte man denn die drei Jüngeren tatsächlich Männer nennen. Sie waren um die neunzehn, standen kurz vor dem Abitur und waren allesamt Schüler der  Friedrich-Paulsen Schule, dem Gymnasium des Nachbarorts, einem nordfriesischen Städtchen, das, keine fünfzehn Kilometer von der Nordseeküste entfernt, an der Eisenbahnstrecke zwischen Sylt und Hamburg liegt.


 


   Dem Vierten gehörte also die Wohnung. Er musste so um die sechzig sein, und er war der Mentor der jungen Leute, die sich regelmäßig bei ihm trafen, um kluge Gespräche über Philosophie und Kunst zu führen, über das also, was die Welt im Innersten zusammenhält. Nicht selten ließen sie dabei »Fünfe gerade« sein und tranken reichlich Teepunsch oder Rotwein aus der Pfalz, denn die Pfalz war die Heimat des Alten.


 


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