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Als der Torschütze Jogybär zu Kaise


Anekdoten eines Profi-Spielers auf seiner fuß

von Hans-Jürgen Ferdinand

belletristik
ISBN13-Nummer:
9783869332567
Ausstattung:
Hardcover, 102 Seiten
Preis:
9.90 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
red scorpion books
Leseprobe

 

Als der Torschütze Jogybär zu Kaiser Karl wurde

 

Das Coronavirus, das sich seit Mitte März 2020 mit seinen vielen Einschränkungen wie ein bleierner Grauschleier auch über mich gestülpt und auch viel Langeweile bei mir verursacht hat, ist letztlich an diesem Büchlein schuld, in dem ich die vielen Geschehnisse

meiner Fußball-Karriere in oft lustigen Anekdoten nachgezeichnet habe. Meine Aufzeichnung dokumentiert auch den Wandel im Fußballsport deutlich, der derzeit schon in dekadenter Weise kommerzialisiert ist.

Die Ereignisse liegen zum Teil über 50 Jahre zurück, daher bitte ich den Leser um Verständnis, wenn mir kleine Ungenauigkeiten in meinen Erinnerungen unterlaufen

sind.

Mein Büchlein hat daher auch nicht die Spur von Gewinnstreben, es soll einzig und allein dem Leser Spaß machen.

 

Meine Trainer und ihre oft skurrilen Trainingsmethoden

 

Um chronologisch vorzugehen beginne ich mit Trainer Martin, einem Hauptschullehrer, der gleichzeitig Mittelfeldspieler und Spielführer unserer Landesliga-Mannschaft Eintracht Höhr-Grenzhausen war. Er nahm mich im August 1961 direkt aus der A-Jugend in die 1. Mannschaft auf. Da ich als kaufmännischer Lehrling bei Rheinstahl-Thyssen in Bendorf/Rhein noch über kein eigenes Fahrzeug verfügte und im vier Kilometer entfernten

Nachbarort Hillscheid wohnte, wurde für mich ein Fahrdienst zum Training und Spiel eingerichtet. Von Trainer Martins Trainingsmethode habe ich in Erinnerung, dass er fast nur Übungen mit dem Ball und wenig Gymnastik und Laufarbeit machen ließ. Ach ja, dann animierte er uns nach einem gewonnenen Auswärtsspiel im Bus zu singen und mir persönlich trug er auf, viel Milch zu trinken, das wäre gut für meinen Knochenaufbau. Als Anerkennung durften wir nach dem Spiel auf Kosten des Vereins Kartoffelsalat mit

Würstchen verspeisen und es gab in der Regel auch ein paar Bierrunden von Gönnern des Vereins. Das war es dann aber, im Gegensatz zur heutigen Zeit, wo ein Kreisklassen-Hobbyfußballer eine Auflaufprämie erwartet, nur weil er geradeaus laufen kann. Ja, die

Zeiten haben sich sehr geändert … ohne Geld läuft selbst in den untersten Klassen gar nichts mehr!

Klappentext

Der Autor Hans-Jürgen Ferdinand hatte als Jugendlicher nur einen Berufswunsch...er wollte Berufsfußballer werden!

Sein großes Vorbild war Fritz Walter in der legendären Fußballmannschaft des 1.FC Kaiserslautern.

Schon sehr früh im Jahre 1964 bei seinem ersten Engagement im bezahlten Fußball bei TuS Neuendorf (Koblenz) wurde er mit dem Pseudonym ″Jogy-Bär″ bis zum heutigen Tag gezeichnet.

Selbst als geschichtlich interessierter Autor des Bildbandes von 2002: ″Die Karolinger″ hat er den Bezug zum Fußball nicht verloren und viele seiner früheren Fußballkameraden in entsprechenden Gewändern zu historischen Gestalten der fränkischen Epoche umgestaltet und beschrieben. Der Leser möge ihm vergeben, dass er sich selbst zu Kaiser Karl ernannt hat.

Rezension