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Vorwort Als mein Großvater ungefähr siebzig Jahre alt war, dachte er, sein Leben könnte nun jeden Tag zu Ende gehen. Zwar war er sowohl körperlich als auch geistig sehr rüstig, aber der Gedanke beschäftigte ihn. Im Winter, wenn er nicht in seinem geliebten Garten werkeln konnte, setzte er sich nun oft an seine alte olivgrüne, mechanische Schreibmaschine und schrieb die Erlebnisse aus seinem Leben nieder, die Sie nun nachfolgend hier vorfinden werden. Ich war damals etwa zehn Jahre alt und verbrachte die meiste Zeit bei meinen lieben Großeltern. Besonders im Winter liebte ich es, auf dem großen Kachelofen zu sitzen, der im Wohnzimmer gleich neben dem Schreibtisch meines Opas stand, und ihm beim Schreiben zuzusehen. Manchmal durfte ich auch lesen, was er gerade geschrieben hatte. Ich erinnere mich noch genau daran, dass ich irgendwann in breitem Hessisch zu ihm sagte: „Oba, do mache mer emol e Buch draus!“ Das Resultat aus diesem Versprechen halten Sie heute in Ihren Händen.
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1908 geboren erlebt er als Kind den ersten Weltkrieg und die damit verbundene Not. Ständige Differenzen mit seiner strengen Mutter prägen seine Kindheit und Jugend und deshalb verlässt er mit zwanzig Jahren seine Heimatstadt Leipzig in Richtung Wiesbaden. Dort findet er seine erste große Liebe. Der zweite Weltkrieg führt ihn nach Frankreich, Russland und Italien und er durchlebt viele Höhen und Tiefen - die Liebe zu einer jungen Polin, Verlust des Bruders durch den Krieg, Verwundung, sogar Verurteilung zum Tod. Nach dem Krieg kehrt er zurück in sein geliebtes Wiesbaden und muss ein völlig neues Leben aufbauen. Begeben Sie sich auf Zeitreise und erleben Sie ein Stück Zeitgeschichte!
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